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Nach dem Studium arbeitete Reschen zunächst im Amt der Kärntner Landesregierung, um dann [[1967]] in den Dienst des Landes Salzburg zu treten. [[1974]] zog er in den [[Salzburger Gemeinderat]] ein. Am [[11. Februar]] [[1980]] übernahm er das Amt eines Stadtrats, am [[12. September]] [[1980]] wurde er schließlich Bürgermeister.
 
Nach dem Studium arbeitete Reschen zunächst im Amt der Kärntner Landesregierung, um dann [[1967]] in den Dienst des Landes Salzburg zu treten. [[1974]] zog er in den [[Salzburger Gemeinderat]] ein. Am [[11. Februar]] [[1980]] übernahm er das Amt eines Stadtrats, am [[12. September]] [[1980]] wurde er schließlich Bürgermeister.
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Im siebten Jahr seiner Regierung errang Reschen die absolute Mehrheit im Gemeinderat. Er übergab sein Amt am [[7. März]] [[1990]] an seinen [[SPÖ]]-Parteikollegen [[Harald Lettner]]: Die Anschuldigungen einer vor dem WEB-Untersuchungsausschuss verschwiegenen Geschäftsverbindung mit dem WEB-Imperium hatten ihn zum Rücktritt bewogen. Von diesen Anschuldigungen wurde Reschen später rechtskräftig freigesprochen<ref>OLG Linz, 9 BS 241/93 vom 10. Jänner 1994</ref>.  
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Im siebten Jahr seiner Regierung errang Reschen die absolute Mehrheit im Gemeinderat. Er übergab sein Amt am [[7. März]] [[1990]] an seinen [[SPÖ]]-Parteikollegen [[Harald Lettner (Bürgermeister)|Harald Lettner]]: Die Anschuldigungen einer vor dem WEB-Untersuchungsausschuss verschwiegenen Geschäftsverbindung mit dem WEB-Imperium hatten ihn zum Rücktritt bewogen. Von diesen Anschuldigungen wurde Reschen später rechtskräftig freigesprochen<ref>OLG Linz, 9 BS 241/93 vom 10. Jänner 1994</ref>.  
    
Josef Reschens Regierungszeit war zu Beginn geprägt von einem rigorosen Sparkurs. Unter seiner "Regentschaft" wurden die [[Salzburger Stadtwerke|Stadtwerke]] in eine AG umgewandelt, wichtige Infrastrukturinvestitionen in Wasserversorgung, Kanal und [[Salzburger Lokalbahn|Lokalbahn]] getätigt und ein langfristiges Kulturstättenkonzept erstellt. Er war wesentlich an der Kür [[Gérard Mortier]]s zum Intendant der [[Salzburger Festspiele]] beteiligt und trug zum Widerstand gegen die bayrische Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf bei.
 
Josef Reschens Regierungszeit war zu Beginn geprägt von einem rigorosen Sparkurs. Unter seiner "Regentschaft" wurden die [[Salzburger Stadtwerke|Stadtwerke]] in eine AG umgewandelt, wichtige Infrastrukturinvestitionen in Wasserversorgung, Kanal und [[Salzburger Lokalbahn|Lokalbahn]] getätigt und ein langfristiges Kulturstättenkonzept erstellt. Er war wesentlich an der Kür [[Gérard Mortier]]s zum Intendant der [[Salzburger Festspiele]] beteiligt und trug zum Widerstand gegen die bayrische Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf bei.