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Die '''Medicinisch-chirurgische Zeitung'''  wurde in [[Salzburg]] vom Wirklichen [[Hofrat]] Dr. [[Johann Jacob Hartenkeil]] herausgegeben.
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Die '''Medicinisch chirurgische Zeitung'''  wurde in [[Salzburg]] vom Wirklichen [[Hofrat]] Dr. [[Johann Jacob Hartenkeil]] herausgegeben.
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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Wöchentlich erschienen jeweils zwei Ausgaben im Umfang von 16 Seiten, die vierteljährlich zu einem Band zusammengefasst wurden. Von 1790 bis 1808 redigierte Hartenkeil 71 Vierteljahresbände und 11 Ergänzungsbände. Ca. 8 000 Neuerscheinungen wurden besprochen. Die Zeitschrift war im Abonnement im gesamten deutschen Sprachraum erhältlich und hatte bisweilen eine Auflage von 2 000 bis 2 500 Stück.  
 
Wöchentlich erschienen jeweils zwei Ausgaben im Umfang von 16 Seiten, die vierteljährlich zu einem Band zusammengefasst wurden. Von 1790 bis 1808 redigierte Hartenkeil 71 Vierteljahresbände und 11 Ergänzungsbände. Ca. 8 000 Neuerscheinungen wurden besprochen. Die Zeitschrift war im Abonnement im gesamten deutschen Sprachraum erhältlich und hatte bisweilen eine Auflage von 2 000 bis 2 500 Stück.  
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Hartenkeil hatte auf seinen Reisen viele nützliche Kontakte knüpfen können und korrespondierte mit den führenden Ärzten seiner Zeit. So standen ihm zur Mitarbeit stets 45 bis 50 Fachleute zur Verfügung, größtenteils Professoren ausländischer Universitäten. Als sehr günstig erwies sich auch, dass die „Medicinisch-chirurgische Zeitung“ nicht der fürsterzbischöflichen Zensur unterlag.
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Hartenkeil hatte auf seinen Reisen viele nützliche Kontakte knüpfen können und korrespondierte mit den führenden Ärzten seiner Zeit. So standen ihm zur Mitarbeit stets 45 bis 50 Fachleute zur Verfügung, größtenteils Professoren ausländischer Universitäten. Als sehr günstig erwies sich auch, dass die „Medicinisch chirurgische Zeitung“ nicht der fürsterzbischöflichen Zensur unterlag.
    
Zu den regelmäßig wiederkehrenden Themen der Zeitschrift zählten die Sexualität des Menschen, Gesundheitsregeln für die (Land-)Bevölkerung, Fragen der sog. Medicinischen Policey, die Pockenimpfung, die Reform der Geburtshilfe und die Vorteile von Krankenhäusern. Eine Hauptrolle spielte auch die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema 'Volksaufklärung' (Gemeint war damit billig vertriebene Ratgeberliteratur, die sich an die Bevölkerung richtete).
 
Zu den regelmäßig wiederkehrenden Themen der Zeitschrift zählten die Sexualität des Menschen, Gesundheitsregeln für die (Land-)Bevölkerung, Fragen der sog. Medicinischen Policey, die Pockenimpfung, die Reform der Geburtshilfe und die Vorteile von Krankenhäusern. Eine Hauptrolle spielte auch die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema 'Volksaufklärung' (Gemeint war damit billig vertriebene Ratgeberliteratur, die sich an die Bevölkerung richtete).