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Die '''Jakobuswallfahrt''' zur [[Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Jakobus d. Ä.]] in [[St. Jakob am Thurn]] in [[Puch bei Hallein]] im [[Tennengau]] war von Anfang an mit der Kirche verbunden.
== Die Jakobuswallfahrt ==
Der Apostel Jakobus der Ältere gilt als Schutzpatron der Wallfahrer und Pilger. Seine Grabstätte befindet sich in Santiago de Comopostel im Nordwesten Spaniens. Neben Rom und Jerusalum zählte Santiago de Compostela im [[Mittelalter]] zu den wichtigsten Wallfahrtsstätten.
Einen allgemeinen Aufschwung erlebte der Jakobuskult im [[11. Jahrhundert]]. Im [[12. Jahrhundert]] gelangte er dann auch in das [[Erzstift Salzburg]], wo ihm [[1146]] am heute nicht mehr bestehenden [[Domfriedhof]] eine [[Kapelle zu des hl. Jakobus]] erbaut wurde.
Die Wallfahrt zur Wallfahrtskirche in St. Jakob am Thurn soll im [[14. Jahrhundert]] sehr beliebt gewesen sein. Reliquien und Ablässe in dieser Zeit lassen diesen Schluss zu. Verstärkt wurde die Wallfahrt nach St. Jakob am Thurn zur Zeit der Türkenbedrohung um 1476.
Eine Hochblüte erlebte die Wallfahrt nach St. Jakob am Thurn während der [[Barock]]zeit. Dies auch durch eine besondere Förderung und Unterstützung des gräflichen Hofmarkverwalter Johann Caspar Pichler. Pichler kaufte etliche Reliquien für die Kirche.
== Quelle ==
* Büchlein ''Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Jakobus d. Ä.'', 2. überarbeite Ausgabe 2003, Herausgeber [[Verlag St. Peter]], [[Erzabtei St. Peter]]
[[Kategorie:Tennengau]]
[[Kategorie:Puch bei Hallein]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kultur]]
[[Kategorie:Volkskultur]]
[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]
[[Kategorie:Katholische Kirche]]
[[Kategorie:Wallfahrt]]