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Sein Rufname war durchgehend ''Wolfgang'', dazu wandelte er bald das griechich inspirierte ''Theophilus'' ("Gottlieb") in die französische Entsprechung ''Amadè'' um und firmierte danach meist als ''Wolfgang Amadè Mozart''. Nur auf seinen Italien-Reisen sollte er sich ''Wolfgango Amadeo Mozart'' nennen.
 
Sein Rufname war durchgehend ''Wolfgang'', dazu wandelte er bald das griechich inspirierte ''Theophilus'' ("Gottlieb") in die französische Entsprechung ''Amadè'' um und firmierte danach meist als ''Wolfgang Amadè Mozart''. Nur auf seinen Italien-Reisen sollte er sich ''Wolfgango Amadeo Mozart'' nennen.
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Als ''Wolfgang Amadeus'' bezeichnete sich der Komponist selbst nur scherzhaft in dreien seiner Briefe. Die lateinisierte Variante setzte sich auch erst im 20. Jahrhundert durch, als sich [[E. T. A. Hoffmann]] quasi als Hommage an Mozart ''Ernst Theodor Amadeus Hoffmann'' nannte und in der Folge diese unauthentische Schöpfung von Rundfunkanstalten und Medienkonzernen transportiert wurde.
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Als ''Wolfgang Amadè'' bezeichnete sich der Komponist selbst nur scherzhaft in dreien seiner Briefe. Die lateinisierte Variante setzte sich auch erst im 20. Jahrhundert durch, als sich [[E. T. A. Hoffmann]] quasi als Hommage an Mozart ''Ernst Theodor Amadè Hoffmann'' nannte und in der Folge diese unauthentische Schöpfung von Rundfunkanstalten und Medienkonzernen transportiert wurde.
    
Bei seiner Paris-Reise 1777 nannte er sich ''Wolfgang Amad'''è''''' und diese Schreibweise ist nun die von der [[Stiftung Mozarteum]] verwendete.<ref>Quelle Dr. [[Armin Brinzing]], Leiter der [[Bibliotheca Mozartiana]] der Stiftung Mozarteum im Gespräch mit [[Peter Krackowizer]] am 2. November 2018 sowie [http://www.zeno.org/Musik/M/Schlichtegroll,+Friedrich/Johannes+Chrysostomus+Wolfgang+Gottlieb+Mozart www.zeno.org Friedrich Schlichtegroll: Johannes Chrysostomus Wolfgang Gottlieb Mozart. Leipzig 1942, S. 7-16.]</ref>
 
Bei seiner Paris-Reise 1777 nannte er sich ''Wolfgang Amad'''è''''' und diese Schreibweise ist nun die von der [[Stiftung Mozarteum]] verwendete.<ref>Quelle Dr. [[Armin Brinzing]], Leiter der [[Bibliotheca Mozartiana]] der Stiftung Mozarteum im Gespräch mit [[Peter Krackowizer]] am 2. November 2018 sowie [http://www.zeno.org/Musik/M/Schlichtegroll,+Friedrich/Johannes+Chrysostomus+Wolfgang+Gottlieb+Mozart www.zeno.org Friedrich Schlichtegroll: Johannes Chrysostomus Wolfgang Gottlieb Mozart. Leipzig 1942, S. 7-16.]</ref>