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Textersetzung - „Wolfgang Amadeus Mozart“ durch „Wolfgang Amadè Mozart“
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Die erste Fotografie wurde [[1826]] durch Joseph Nicéphore Nièpce in Frankreich angefertigt. Zunächst war das Ganze noch recht umständlich mit einem großen Holzkasten, in dem man die zu belichtende Platte steckte. Der Fotograf "versteckte" sich unter einem Tuch, um unerwünschten Lichteinfall zu verhindern. Doch trotz ihrer Primitivität muss man eines der Fotografie des [[19. Jahrhundert]]s (und auch jener der ersten Jahrzehnte des [[20. Jahrhundert]]s) bescheinigen: die Negative waren von so hoher Qualität (Schärfe, Grautönen), dass sie teilweise noch heute unübertroffen sind.
 
Die erste Fotografie wurde [[1826]] durch Joseph Nicéphore Nièpce in Frankreich angefertigt. Zunächst war das Ganze noch recht umständlich mit einem großen Holzkasten, in dem man die zu belichtende Platte steckte. Der Fotograf "versteckte" sich unter einem Tuch, um unerwünschten Lichteinfall zu verhindern. Doch trotz ihrer Primitivität muss man eines der Fotografie des [[19. Jahrhundert]]s (und auch jener der ersten Jahrzehnte des [[20. Jahrhundert]]s) bescheinigen: die Negative waren von so hoher Qualität (Schärfe, Grautönen), dass sie teilweise noch heute unübertroffen sind.
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In Salzburg begann die Fotografie etwa um 1840. Namentlich war der ''Magister pharmaciae'' [[Josef Schgör]], ein Angestellter der [[Hofapotheke]], der erste Fotograf in Salzburg. Berufsfotografen etablierten sich zwischen [[1856]] und [[1890]]. Hier wäre der Bildhauer und Restaurator [[Johann Scheidl]] und [[Franz Segl]] zu nennen. Scheidl fotografierte[[1856]] den jungen [[Hans Makart]], im selben Jahr dann Segl [[Karl Thomas Mozart]], ein Sohn von [[Wolfgang Amadeus Mozart]]. Dommusiker Franz Segl eröffnete das erste glasgedeckte Atelier in Salzburg in der [[Kaigasse]] (Nr. 170).  
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In Salzburg begann die Fotografie etwa um 1840. Namentlich war der ''Magister pharmaciae'' [[Josef Schgör]], ein Angestellter der [[Hofapotheke]], der erste Fotograf in Salzburg. Berufsfotografen etablierten sich zwischen [[1856]] und [[1890]]. Hier wäre der Bildhauer und Restaurator [[Johann Scheidl]] und [[Franz Segl]] zu nennen. Scheidl fotografierte[[1856]] den jungen [[Hans Makart]], im selben Jahr dann Segl [[Karl Thomas Mozart]], ein Sohn von [[Wolfgang Amadè Mozart]]. Dommusiker Franz Segl eröffnete das erste glasgedeckte Atelier in Salzburg in der [[Kaigasse]] (Nr. 170).  
    
[[Baldi & Würthle]] wurde das bedeutendste und am längsten existierende Atelier in der [[Stadt Salzburg]]. Zehn [[Fotografen]] nennt eine Zusammenstellung der Stadt Salzburg im Jahr [[1868]]. Schon zwei Jahre früher informiert der Amtskalender vom Land Salzburg, dass in der Stadt Salzburg sechs Fotoateliers existieren, drei in [[Hallein]], zwei in [[Zell am See]], eines im aufstrebenden [[Fremdenverkehr]]sort [[Badgastein]] und zwei am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]]. Nach 1890 explodiert die Zahl der Fotografen in Stadt und Land Salzburg.  
 
[[Baldi & Würthle]] wurde das bedeutendste und am längsten existierende Atelier in der [[Stadt Salzburg]]. Zehn [[Fotografen]] nennt eine Zusammenstellung der Stadt Salzburg im Jahr [[1868]]. Schon zwei Jahre früher informiert der Amtskalender vom Land Salzburg, dass in der Stadt Salzburg sechs Fotoateliers existieren, drei in [[Hallein]], zwei in [[Zell am See]], eines im aufstrebenden [[Fremdenverkehr]]sort [[Badgastein]] und zwei am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]]. Nach 1890 explodiert die Zahl der Fotografen in Stadt und Land Salzburg.  

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