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| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Aleks Buda war der Sohn eines Apothekers im damals noch [[Türkei|osmanischen]] Elbasan. Sein Vater Dhimitër Buda war Teilnehmer am ''Kongress von Monastir'' (1908), auf dem man sich euf eine einheitliche Albanische Schrift einigte, und Abgeordneter der Albanischen Nationalversammlung. | + | Aleks Buda war der Sohn eines Apothekers im damals noch [[Türkei|osmanischen]] Elbasan. Sein Vater Dhimitër Buda war Teilnehmer am ''Kongress von Monastir'' (1908), auf dem man sich auf eine einheitliche albanische Schrift einigte, und Abgeordneter der Albanischen Nationalversammlung. |
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| − | Über Lecce ([[Italien]]) kam er [[1920]] nach Salzburg, wo er das [[Salzburger Staatsgymnasium]] besuchte und [[1929]] maturierte. Anschließend studierte er in [[Wien]] Philosophie und Sprachwissenschaft und kehrte [[1938]] nach Albanien zurück. Dort unterrichtete er an einem Gymnasium in Tirana, am Lyzeum von Korça und studierte [[1941]] ein Jahr an der Universität Padua ([[Italien]]). | + | Über Lecce ([[Italien]]) kam er [[1920]] nach [[Salzburg]], wo er das [[Salzburger Staatsgymnasium]] besuchte und [[1929]] maturierte. Anschließend studierte er in [[Wien]] Philosophie und Sprachwissenschaft und kehrte [[1938]] nach [[Albanien]] zurück. Dort unterrichtete er an einem Gymnasium in Tirana und am Lyzeum von Korça und studierte [[1941]] ein Jahr an der Universität [[Padua]] ([[Italien]]). |
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| | [[1942]] kehrte er nach Albanien zurück, war dort von [[1945]] bis [[1946]] Direktor der Albanischen Nationalbibliothek und machte als Historiker Karriere. Dabei vertrat er die These, dass die Albaner zu einer der ältesten Bevölkerungsgruppen Europas gehören. Als Marxist gehörte er zu den Vertrauten des albanischen Staatschefs Enver Hoxha. | | [[1942]] kehrte er nach Albanien zurück, war dort von [[1945]] bis [[1946]] Direktor der Albanischen Nationalbibliothek und machte als Historiker Karriere. Dabei vertrat er die These, dass die Albaner zu einer der ältesten Bevölkerungsgruppen Europas gehören. Als Marxist gehörte er zu den Vertrauten des albanischen Staatschefs Enver Hoxha. |
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| − | Ab [[1957]] unterrichtete er an der Universität Tirana. Er war [[1972]] Teilnehmer am ''Orthografie-Kongress von Tirana'', auf dem man sich auf die Grundregeln der Albanischen Schriftsprache einigte. Er war Gründungsmitglied und ab [[1973]] bis zu seinem Ableben [[1993]] Präsident der ''Albanischen Akademie der Wissenschaften''. | + | Ab [[1957]] unterrichtete er an der Universität Tirana. Er war [[1972]] Teilnehmer am ''Orthografie-Kongress von Tirana'', auf dem man sich auf die Grundregeln der albanischen Schriftsprache einigte. Er war Gründungsmitglied und ab [[1973]] bis zu seinem Ableben [[1993]] Präsident der ''Albanischen Akademie der Wissenschaften''. |
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| | == Ehrungen == | | == Ehrungen == |
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| | [[2002]] verlieh ihm die Stadt Elbasan posthum ihre Ehrenbürgerschaft. | | [[2002]] verlieh ihm die Stadt Elbasan posthum ihre Ehrenbürgerschaft. |
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| − | Seit [[2005]] trägt das 1999 gegründete ''Aleks-Buda-Gymnasium'' in Lapraka, einem Stadtteil von Tirana (Albanien), seinen Namen. | + | Seit [[2005]] trägt das 1999 gegründete ''Aleks-Buda-Gymnasium'' in Lapraka, einem Stadtteil von Tirana, seinen Namen. |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |