[[1854]] gründete Gschnitzer gemeinsam mit [[Franz Gessele]] in [[Lehen]] die erste k.k. priv. Kunstwollfabrik Österreichs und damit die erst zweite industrielle Unternehmungen (in modernerem Sinn) in Salzburgs Wirtschaftsgeschichte (Das erste Unternehmen dieser Art bestand mit [[Franz Zeller]]s Produktionsfirma für Feigenkaffee und Schokolade seit [[1849]] in [[Parsch]]). [[1863]] ließ er von Baumeister [[Otto Laschenzky]] eine neue Produktionsstätte in der [[Sinnhubstraße]] 10 und am Rande der Fabriksanlage von Architekt [[Josef Wessicken]] die dazugehörige Villa erbauen. Daneben war er maßgeblich an der Gründung der ehemaligen "Salzburger Gewerbevereinsschule" und der [[Salzburger Sparkasse]] beteiligt.
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[[1854]] gründete Gschnitzer gemeinsam mit [[Franz Gessele]] in [[Lehen]] die erste k.k. priv. Kunstwollfabrik Österreichs und damit die erst zweite industrielle Unternehmungen (in modernerem Sinn) in Salzburgs Wirtschaftsgeschichte (Das erste Unternehmen dieser Art bestand mit [[Franz Zeller]]s [[Andre-Hofer-Feigenkaffeefabrik|Produktionsfirma für Feigenkaffee]] und Schokolade seit [[1849]] in [[Parsch]]). [[1863]] ließ er von Baumeister [[Otto Laschenzky]] eine neue Produktionsstätte in der [[Sinnhubstraße]] 10 und am Rande der Fabriksanlage von Architekt [[Josef Wessicken]] die dazugehörige Villa erbauen. Daneben war er maßgeblich an der Gründung der ehemaligen "Salzburger Gewerbevereinsschule" und der [[Salzburger Sparkasse]] beteiligt.
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Als Fachmann in Transportfragen gehörte er als Delegierter einer Enquente in Eisenbahnangelegenheiten an. [[1873]] fungierte er als Vizepräsident der Landeskommission für die Wiener Weltausstellung und [[1878]] war er Präsident der Lokalkommission für die Weltausstellung in Paris.
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Als Fachmann in Transportfragen gehörte er als Delegierter einer Enquente in Eisenbahnangelegenheiten an. [[1873]] fungierte er als Vizepräsident der Landeskommission für die Wiener Weltausstellung und [[1878]] war er Präsident der Lokalkommission für die Weltausstellung in Paris.