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Textersetzung - „Stiftskirche St. Peter“ durch „Stiftskirche zum hl. Petrus“
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Die Stadt Salzburg wurde zu einem Zentrum der Kunst, Kultur und Literatur. In Salzburger Werkstätten entstanden Meisterwerke der Goldschmiedekunst, darunter der [[Tassilokelch]] des [[Benediktinerstift Kremsmünster|Benediktinerstifts Kremsmünster]], und mit dem prachtvollen Evangeliar des Angelsachsen [[Cutbercht]] begann die große Zeit der [[Salzburger Buchmalerei]]. Virgil errichtete einen fünfschiffigen [[Salzburger Dom#Virgilianische Dom|Virgilianische Dom]] von so imposanten Ausmaßen, dass dahinter der Einfluss Herzog [[Tassilo III.|Tassilos III.]] von Bayern vermutet wurde; er habe dieses Gotteshaus als Krönungskirche für das von ihm erstrebte Königtum konzipiert.  
 
Die Stadt Salzburg wurde zu einem Zentrum der Kunst, Kultur und Literatur. In Salzburger Werkstätten entstanden Meisterwerke der Goldschmiedekunst, darunter der [[Tassilokelch]] des [[Benediktinerstift Kremsmünster|Benediktinerstifts Kremsmünster]], und mit dem prachtvollen Evangeliar des Angelsachsen [[Cutbercht]] begann die große Zeit der [[Salzburger Buchmalerei]]. Virgil errichtete einen fünfschiffigen [[Salzburger Dom#Virgilianische Dom|Virgilianische Dom]] von so imposanten Ausmaßen, dass dahinter der Einfluss Herzog [[Tassilo III.|Tassilos III.]] von Bayern vermutet wurde; er habe dieses Gotteshaus als Krönungskirche für das von ihm erstrebte Königtum konzipiert.  
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Virgil ließ die Gebeine des hl. [[Rupert von Worms]] zunächst aus Worms in die [[Stiftskirche St. Peter]] überführen und dann zur Domweihe [[774]] in seinen neuen Dom und sicherte damit das Andenken an den fast vergessenen Gründerheiligen. Rupert wurde in den folgenden Jahrhunderten zum Schutzpatron und zum Landesheiligen von Salzburg. Als Vermächtnis hat Virgil das berühmte [[Verbrüderungsbuch]] von [[Benediktiner-ErzabteiSt. Peter|St. Peter]] hinterlassen, das in seinem Todesjahr [[784]] entstand und in St. Peter verwahrt wird.
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Virgil ließ die Gebeine des hl. [[Rupert von Worms]] zunächst aus Worms in die [[Stiftskirche zum hl. Petrus]] überführen und dann zur Domweihe [[774]] in seinen neuen Dom und sicherte damit das Andenken an den fast vergessenen Gründerheiligen. Rupert wurde in den folgenden Jahrhunderten zum Schutzpatron und zum Landesheiligen von Salzburg. Als Vermächtnis hat Virgil das berühmte [[Verbrüderungsbuch]] von [[Benediktiner-ErzabteiSt. Peter|St. Peter]] hinterlassen, das in seinem Todesjahr [[784]] entstand und in St. Peter verwahrt wird.
    
Kaiser Otto III. verlieh [[996]] Erzbischof [[Hartwig]] das Recht, in Salzburg einen täglichen öffentlichen [[Salzburger Märkte|Markt]] abzuhalten, davon einen Zoll einzuheben und Silbermünzen nach Regensburger Gewicht, die "[[Salzburger Münze|Salzburger Pfennige]]", zu prägen. Damit wurde die Entwicklung Salzburgs zur Stadt eingeleitet. Am Beginn des [[12. Jahrhundert]]s waren mit einem Stadtrichter, mit [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürgern]] und einer Bürgerzeche sowie mit massiven [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Stadtmauern]] die wichtigsten Kennzeichen einer mittelalterlichen Stadt gegeben. Salzburg war die mit Abstand älteste Stadt auf dem Boden des heutigen Österreich.
 
Kaiser Otto III. verlieh [[996]] Erzbischof [[Hartwig]] das Recht, in Salzburg einen täglichen öffentlichen [[Salzburger Märkte|Markt]] abzuhalten, davon einen Zoll einzuheben und Silbermünzen nach Regensburger Gewicht, die "[[Salzburger Münze|Salzburger Pfennige]]", zu prägen. Damit wurde die Entwicklung Salzburgs zur Stadt eingeleitet. Am Beginn des [[12. Jahrhundert]]s waren mit einem Stadtrichter, mit [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürgern]] und einer Bürgerzeche sowie mit massiven [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Stadtmauern]] die wichtigsten Kennzeichen einer mittelalterlichen Stadt gegeben. Salzburg war die mit Abstand älteste Stadt auf dem Boden des heutigen Österreich.