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[[Bild:St. Johannes am Imberg.jpg|thumb|Die Kirche am Kapuzinerberg, das rote Haus ist das [[Benefiziatenhaus Imberg]]]]
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[[Bild:St. Johannes am Imberg.jpg|thumb|left|Die Kirche am Kapuzinerberg, das rote Haus ist das [[Benefiziatenhaus Imberg]]]]
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{{googlemapsort|Imbergstiege_3+5020+Salzburg}}
 
[[Datei:Johannes 2.jpg|thumb|Innenaufnahme]]
 
[[Datei:Johannes 2.jpg|thumb|Innenaufnahme]]
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[[Datei:Gedenktafel St. Johannes am Imberg Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg 1681.jpg|thumb|Gedenktafel, St. Johannes am Imberg]]
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[[Datei:Johannes 3.jpg|thumb|Hl. Johannes, der Täufer]]
 
[[Datei:St.-Johannes-Kirche.jpg|thumb|Eine weitere Innenaufnahme der St. Johannes Kirche]]
 
[[Datei:St.-Johannes-Kirche.jpg|thumb|Eine weitere Innenaufnahme der St. Johannes Kirche]]
[[Datei:Johannes 3.jpg|thumb|Detail im Inneren]]
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Die Kirche '''{{PAGENAME}}''', auch ''der beiden heiligen Johannes auf dem Berge'' gennant, liegt an der [[Imbergstiege]] auf den [[Kapuzinerberg]] hinauf in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] [[Salzburg]]s.
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==Namenspatrone==
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Die Kirche '''{{PAGENAME}}''', auch ''der beiden heiligen Johannes auf dem Berge'' genannt wird, liegt an der [[Imbergstiege]] am [[Kapuzinerberg]] über der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] [[Salzburg]]s.
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== Namenspatrone ==
 
Die beiden heiligen Kirchenpatrone Johannes galten nach dem [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Investiturstreit als beliebte Symbole des beschaulichen und des tätigen christlichen Lebenswandels also des Einsiedlers und des christlichen Streiters.  
 
Die beiden heiligen Kirchenpatrone Johannes galten nach dem [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Investiturstreit als beliebte Symbole des beschaulichen und des tätigen christlichen Lebenswandels also des Einsiedlers und des christlichen Streiters.  
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==Name==
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== Name ==
 
''Imberg'' ist eine alte Bezeichnung für den ''Kapuzinerberg''.
 
''Imberg'' ist eine alte Bezeichnung für den ''Kapuzinerberg''.
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==Geschichte==
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== Geschichte ==
 
Die kleine Kirche unterhalb des [[Kapuzinerkloster]]s ist ein kleiner und außen schlichter Bau. Er ist im Kern [[Romanik|romanisch]], erstmals wurde das einschiffige, tonnengewölbte Kirchlein [[1319]] erwähnt. Von [[1594]] bis [[1599]] war die Kirche als Klosterkirche der [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] genutzt. Am [[18. Februar]] [[1663]] brauste ein Orkan über Salzburg, der das Kupferdach des [[Salzburger Dom]]s zerstörte, die Kirchtürme von [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|St. Andrä]] und St. Johannes am Imberg mitsamt den Glocken auf die umliegenden Häuser warf. [[1681]] wurde die Kirche unter [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] [[Barock|barockisiert]], durch Kapellen erweitert und bekam einen Zwiebelturm. Die [[Marmor|Altäre]] stammen aus dem Jahr [[1774]], das Hochaltarbild aus [[1681]] und die Seitenaltarbilder von [[Franz Nikolaus Streicher]] ([[1772]] - [[1774]]). Das Deckengemälde ist von [[Andrä Langwieder]] im Jahr [[1772]] entstanden.
 
Die kleine Kirche unterhalb des [[Kapuzinerkloster]]s ist ein kleiner und außen schlichter Bau. Er ist im Kern [[Romanik|romanisch]], erstmals wurde das einschiffige, tonnengewölbte Kirchlein [[1319]] erwähnt. Von [[1594]] bis [[1599]] war die Kirche als Klosterkirche der [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] genutzt. Am [[18. Februar]] [[1663]] brauste ein Orkan über Salzburg, der das Kupferdach des [[Salzburger Dom]]s zerstörte, die Kirchtürme von [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|St. Andrä]] und St. Johannes am Imberg mitsamt den Glocken auf die umliegenden Häuser warf. [[1681]] wurde die Kirche unter [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] [[Barock|barockisiert]], durch Kapellen erweitert und bekam einen Zwiebelturm. Die [[Marmor|Altäre]] stammen aus dem Jahr [[1774]], das Hochaltarbild aus [[1681]] und die Seitenaltarbilder von [[Franz Nikolaus Streicher]] ([[1772]] - [[1774]]). Das Deckengemälde ist von [[Andrä Langwieder]] im Jahr [[1772]] entstanden.
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=== Wappen und Inschrift ===
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Über dem Zugang zur Kirche befindet sich eine [[Gedenktafel]] und ein [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]]:
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: '''lateinische Inschrift'''
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: Ad maiorem SS: Trinitatis gloriam eiusque dilectorum SS: Ioannis Baptistae et SS: Ioannis Apostoli & Evangelistae honorem. <br/> Hanc ecclesiam vetus late collabentem pristino robori & nitori restituit in opem dotavit novis altaribus & S. suppellechii exornavit <br/> Maximilian Gandolphus ex comitibus Kuenburg Archiepisc:(opus) & Princ:(eps) Salisb:(urgensis) s:(anctae) sed:(is) Apostol: Leg:(atus) nat:(us) & c:(etera) ANNO M.DC.LXXXI
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: '''Übersetzung''': Zur größeren Ehre der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, diejenige verehrt worden ist durch den Hl. Johannes, dem Täufer und den Hl. Johannes, den Apostel und Evangelist. <br/> Diese alte Kirche, die seitlich zusammengebrochen war, wurde in den früheren Zustand an Festigkeit und Glanz wieder hergestellt durch aussteuernde Hilfe (Vermögen oder Macht), sowie ausgeschmückt mit neuen Altären und Seitenkapellen <br/> von [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Maximilian Gandolf]] aus dem Geschlecht von [[Kuenburg]], Erzbischof und Fürst von Salzburg, geborener Legat des Heiligen Apostolischen Stuhls, und so weiter, im Jahre [[1681]]
    
=== Alte Ansichten ===
 
=== Alte Ansichten ===