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Der erzürnte Kaiser ließ ihn daher, als er Pfingsten 1169 in Begleitung seines Vaters vor ihm in Bamberg erschien, nicht einmal vor. Beim Erscheinen des Kaisers im Salzburgischen von seinen Ministerialen im Stich gelassen, musste Adalbert vorerst auf seine Würde verzichten und ging in die österreichischen Klöster Admont und Vorau. Auf dem Hoftag von Regensburg [[1174]] wurde Adalbert, der sich auch das [[Salzburger Domkapitel]] und die Prälaten zu Feinden gemacht hatte, abgesetzt. Neuer Erzbischof wurde Propst [[Heinrich von Berchtesgaden]].
 
Der erzürnte Kaiser ließ ihn daher, als er Pfingsten 1169 in Begleitung seines Vaters vor ihm in Bamberg erschien, nicht einmal vor. Beim Erscheinen des Kaisers im Salzburgischen von seinen Ministerialen im Stich gelassen, musste Adalbert vorerst auf seine Würde verzichten und ging in die österreichischen Klöster Admont und Vorau. Auf dem Hoftag von Regensburg [[1174]] wurde Adalbert, der sich auch das [[Salzburger Domkapitel]] und die Prälaten zu Feinden gemacht hatte, abgesetzt. Neuer Erzbischof wurde Propst [[Heinrich von Berchtesgaden]].
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Im Frieden von Venedig [[1177]] mussten aber dann beide, sowohl Adalbert als auch Heinrich zugunsten [[Konrad III. von Wittelsbach|Konrads von Wittelsbach]] auf den Erzbischofstitel in Salzburg verzichten. Als dann Konrad [[1183]] nach Mainz zurück kehrte, wurde Adalbert erneut zum Salzburger Erzbischof gewählt und konnte am [[19. November]] wieder seinen Erzbischofssitz in Salzburg einnehmen.  Eine Urkunde von Papst Lucius III. bestätigt am [[3. Dezember]] [[1184]] Erzbischof [[Adalbert III. von Böhmen]] die [[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe|Privilegien der Salzburger Kirche]].
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Im Frieden von Venedig [[1177]] mussten aber dann beide, sowohl Adalbert als auch Heinrich zugunsten [[Konrad III. von Wittelsbach|Konrads von Wittelsbach]] auf den Erzbischofstitel in Salzburg verzichten. Als dann Konrad [[1183]] nach Mainz zurück kehrte, wurde Adalbert erneut zum Salzburger Erzbischof gewählt und konnte am [[19. November]] wieder seinen Erzbischofssitz in Salzburg einnehmen.  Eine Urkunde von Papst Lucius III. bestätigt am [[3. Dezember]] [[1184]] Adalbert die [[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe|Privilegien der Salzburger Kirche]] und die Hohheit über das Bistum Gurk in [[Kärnten]].
    
Er gründete Spitäler, sicherte mit Hilfe eines kaiserlichen Privilegs die Vormachtstellung der [[Friesacher Münzstätte]] im Südost-[[Alpen]]raum, brachte die Hoheitsrechte über das [[Eigenbistum Gurk]] erneut zur Geltung und vollendete [[1198]] den großartigen romanischen Dom. Im selben Jahr übergab er dem [[Domkapitel]] mehrere Kirchen, darunter auch die von Arnsdorf in der Wachau (erstmalige, urkundliche Erwähnung der Arnsdorfer Kirche).
 
Er gründete Spitäler, sicherte mit Hilfe eines kaiserlichen Privilegs die Vormachtstellung der [[Friesacher Münzstätte]] im Südost-[[Alpen]]raum, brachte die Hoheitsrechte über das [[Eigenbistum Gurk]] erneut zur Geltung und vollendete [[1198]] den großartigen romanischen Dom. Im selben Jahr übergab er dem [[Domkapitel]] mehrere Kirchen, darunter auch die von Arnsdorf in der Wachau (erstmalige, urkundliche Erwähnung der Arnsdorfer Kirche).

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