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die schwiegermutter maria anna von portugal starb bereits 1883, lange bevor luise an den hof von sachsen kam.
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Ihre Taufnamen waren ''Ludovica Antonia Maria Teresia Josephina Johanna Leopolda Caroline Ferdinanda Alix Erentrudis Stephania''.  
 
Ihre Taufnamen waren ''Ludovica Antonia Maria Teresia Josephina Johanna Leopolda Caroline Ferdinanda Alix Erentrudis Stephania''.  
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Luisa war eine unkonventionelle und lebenslustige, aber auch selbstverliebte und egozentrische Persönlichkeit, modesüchtig und leicht überspannt. Sie heiratete am [[21. November]] [[1891]] in Wien Friedrich August III., König von Sachsen. Aber mit der Zeit konnte sie das spartanisch-einfache und konservative Hofleben in Dresden unter ihrem Schwiegervater König Georg von Sachsen und ihrer Schwiegermutter nicht mehr ertragen.  
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Luisa war eine unkonventionelle und lebenslustige, aber auch selbstverliebte und egozentrische Persönlichkeit, modesüchtig und leicht überspannt. Sie heiratete am [[21. November]] [[1891]] in Wien Friedrich August III., König von Sachsen. Aber mit der Zeit konnte sie das spartanisch-einfache und konservative Hofleben in Dresden unter ihrem Schwiegervater König Georg von Sachsen nicht mehr ertragen.  
    
Luisa und ihr Mann hatten fünf Kinder. Anfang des Jahres [[1902]] kam der Sprachlehrer, der Belgier André Giron, zur Ausbildung einer ihrer Kinder. Er, elegant, geistvoll und liebenswürdig, sie einsam, schloss sich immer mehr Giron an. Bis die Oberhofmeisterin Freifrau von Frick, als Spitzel angesetzt, es zu einem Skandal kommen ließ. Giron wurde am [[2. Dezember]] [[1902]] entlassen. Wenige Tage später floh Luisa zu ihren Eltern nach Salzburg, wo ihr allerdings ein kühler Empfang bereitet wurde. Mit Hilfe ihres Bruders [[Leopold Ferdinand]] floh sie dann am [[11. Dezember]] aus der [[Alte Residenz|Residenz]]. Am [[Domplatz]] wartete ein geschlossener Wagen, der beide nach [[Hallein]] brachte, wo sie sich im Wartesaal 3. Klasse versteckten. Mit dem Zug fuhren sie nach Zürich, Schweiz, wo sich Luisa sich mit Giron traf. Aber diese Liason hielt nicht lange.
 
Luisa und ihr Mann hatten fünf Kinder. Anfang des Jahres [[1902]] kam der Sprachlehrer, der Belgier André Giron, zur Ausbildung einer ihrer Kinder. Er, elegant, geistvoll und liebenswürdig, sie einsam, schloss sich immer mehr Giron an. Bis die Oberhofmeisterin Freifrau von Frick, als Spitzel angesetzt, es zu einem Skandal kommen ließ. Giron wurde am [[2. Dezember]] [[1902]] entlassen. Wenige Tage später floh Luisa zu ihren Eltern nach Salzburg, wo ihr allerdings ein kühler Empfang bereitet wurde. Mit Hilfe ihres Bruders [[Leopold Ferdinand]] floh sie dann am [[11. Dezember]] aus der [[Alte Residenz|Residenz]]. Am [[Domplatz]] wartete ein geschlossener Wagen, der beide nach [[Hallein]] brachte, wo sie sich im Wartesaal 3. Klasse versteckten. Mit dem Zug fuhren sie nach Zürich, Schweiz, wo sich Luisa sich mit Giron traf. Aber diese Liason hielt nicht lange.