Das Bruderhaus war eine rein bürgerliche Stiftung, wogegen das Bürgerspital eine Gründung der [[Salzburger Erzbischöfe]] war. Die Brüder ''Virgil'' und ''Leonhard [[Fröschlmooser]]'' stifteten [[1496]] das Bruderhaus.<ref>Artikel [[Fröschlmooserstraße]] / Quelle Franz Martin.</ref> Die Fleischhauerwitwe Dorothea Glimpf übergab ihren an der Linzer Gasse gelegenen Besitz an die Stadt und hat ausdrücklich in dieser Urkunde festgelegt, dass der Bruderhof der ''Zeitläufe'' und der Pest wegen errichtet werden sollte. Als Baumeister wird Virgil Fröschlmoser sen. genannt, wahrscheinlich der Vater des gleichnamigen späteren Salzburger Bürgermeisters. Der Verwalter des Bruderhauses, Jörg Saurer, legte dann [[1505]] den Grundstein zur St.-Sebastian-Kirche, die ebenfalls durch Spenden der Salzburger Bürger errichtet werden konnte. | Das Bruderhaus war eine rein bürgerliche Stiftung, wogegen das Bürgerspital eine Gründung der [[Salzburger Erzbischöfe]] war. Die Brüder ''Virgil'' und ''Leonhard [[Fröschlmooser]]'' stifteten [[1496]] das Bruderhaus.<ref>Artikel [[Fröschlmooserstraße]] / Quelle Franz Martin.</ref> Die Fleischhauerwitwe Dorothea Glimpf übergab ihren an der Linzer Gasse gelegenen Besitz an die Stadt und hat ausdrücklich in dieser Urkunde festgelegt, dass der Bruderhof der ''Zeitläufe'' und der Pest wegen errichtet werden sollte. Als Baumeister wird Virgil Fröschlmoser sen. genannt, wahrscheinlich der Vater des gleichnamigen späteren Salzburger Bürgermeisters. Der Verwalter des Bruderhauses, Jörg Saurer, legte dann [[1505]] den Grundstein zur St.-Sebastian-Kirche, die ebenfalls durch Spenden der Salzburger Bürger errichtet werden konnte. |