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Das Kraftwerk liegt an der [[Gasteiner Ache]], direkt an der untersten Stufe des berühmten [[Gasteiner Wasserfall]]s, nahe der berühmten [[Elisabethquelle]]. Knapp oberhalb der Anlage erheben sich die imposanten Belle Epogue-Bauten des Ortszentrums, links des Kraftwerks befinden sich Hotelbauten und die [[Preimskirche]].  
 
Das Kraftwerk liegt an der [[Gasteiner Ache]], direkt an der untersten Stufe des berühmten [[Gasteiner Wasserfall]]s, nahe der berühmten [[Elisabethquelle]]. Knapp oberhalb der Anlage erheben sich die imposanten Belle Epogue-Bauten des Ortszentrums, links des Kraftwerks befinden sich Hotelbauten und die [[Preimskirche]].  
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die „elektrische“ Tradition des einstigen Weltkurortes reicht bis in das Jahr [[1886]] zurück. Damals war Bad Gastein der erste elektrisch beleuchtete Kurort in Europa. Das erste Kraftwerk mit Thermalwasserhebemaschine gehörte zu Zeiten der österreichisch-ungarischen Monarchie noch dem Kaiser ([[Kaiser Franz Joseph I. ]]). Als diese Anlage nicht mehr ausreichte um die Illumination des Ortes zu gewährleisten, erbaute die Gemeinde [[1895]] das [[Kraftwerk Sonnenwende|Kraftwerk „Sonnenwende“ ]] bei der Hohen Brücke am oberen Wasserfall.  
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Die „elektrische“ Tradition des einstigen Weltkurortes reicht bis in das Jahr [[1886]] zurück. Damals war Bad Gastein der erste elektrisch beleuchtete Kurort in Europa. Das erste Kraftwerk mit Thermalwasserhebemaschine gehörte zu Zeiten der österreichisch-ungarischen Monarchie noch dem Kaiser ([[Kaiser Franz Joseph I.|Franz Joseph I.]]). Als diese Anlage nicht mehr ausreichte um die Illumination des Ortes zu gewährleisten, erbaute die Gemeinde [[1895]] das [[Kraftwerk Sonnenwende|Kraftwerk „Sonnenwende“ ]] bei der Hohen Brücke am oberen Wasserfall.  
    
[[1914]] wurde die Wasserkraftanlage am unteren Wasserfall errichtet. Geplant wurde das Werk von [[Leopold Führer]], einem Schüler Otto Wagners, dem unter anderem auch die Planung des zum [[Grand Hotel de l´Europe (Bad Gastein)|Grand Hotel de l´Europe]] gehörigen Pavillon zugeschrieben wird.  
 
[[1914]] wurde die Wasserkraftanlage am unteren Wasserfall errichtet. Geplant wurde das Werk von [[Leopold Führer]], einem Schüler Otto Wagners, dem unter anderem auch die Planung des zum [[Grand Hotel de l´Europe (Bad Gastein)|Grand Hotel de l´Europe]] gehörigen Pavillon zugeschrieben wird.  
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Betrieben wurde das Kraftwerk mit drei Francisturbinen. Die ersten beiden Turbinen verfügten über eine Leistung von je 640 kVA und stammen noch aus dem Jahr der Inbetriebnahme der Anlage. Die dritte Turbine wurde in den Jahren [[1923]] oder [[1924]] zusätzlich aufgestellt und brachte eine Leistung von 940 kVA. Die für den Betrieb der Turbinen notwendige Fassung des Wassers geschah oberhalb des Wasserfalls.  
 
Betrieben wurde das Kraftwerk mit drei Francisturbinen. Die ersten beiden Turbinen verfügten über eine Leistung von je 640 kVA und stammen noch aus dem Jahr der Inbetriebnahme der Anlage. Die dritte Turbine wurde in den Jahren [[1923]] oder [[1924]] zusätzlich aufgestellt und brachte eine Leistung von 940 kVA. Die für den Betrieb der Turbinen notwendige Fassung des Wassers geschah oberhalb des Wasserfalls.  
 
   
 
   
[[1975]] verkaufte die Gemeinde das Kraftwerk am Wasserfall an die Salzburger Aktiengesellschaft für Energiewirtschaft (kurz: [[SAFE]]), einem Vorgänger der heutigen [[Salzburg AG]]. Diese legte den Betrieb [[1996]] still, woraufhin die Gemeinde Bad Gastein die Anlage wieder zurückkaufte und mit Verordnung vom [[2. November]] [[2004]] unter Denkmalschutz stellte.
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[[1975]] verkaufte die Gemeinde das Kraftwerk am Wasserfall an die ''Salzburger Aktiengesellschaft für Energiewirtschaft'' ([[SAFE]]), einem Vorgänger der heutigen [[Salzburg AG]]. Diese legte den Betrieb [[1996]] still, woraufhin die Gemeinde Bad Gastein die Anlage wieder zurückkaufte und mit Verordnung vom [[2. November]] [[2004]] unter Denkmalschutz stellte.
    
==Museumsbetrieb==
 
==Museumsbetrieb==
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