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| | | trainer = [[Gerhard Pfaffenbichler]] | | | trainer = [[Gerhard Pfaffenbichler]] |
| | | adresse = Niederland 206, 5091 [[Unken]] | | | adresse = Niederland 206, 5091 [[Unken]] |
| − | | liga = [[2. Klasse Südwest]] | + | | liga = [[1. Klasse Süd]] |
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| | Der '''Turn- und Sportverein Unken''' ist ein Fußballverein in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Unken]]. Die Kampfmannschaft des {{PAGENAME}} | | Der '''Turn- und Sportverein Unken''' ist ein Fußballverein in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Unken]]. Die Kampfmannschaft des {{PAGENAME}} |
| − | spielt seit der Saison 2016/2017 in der [[2. Klasse Südwest]]. | + | spielt seit der Saison 2017/2018 in der [[1. Klasse Süd]]. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Gegründet wurde der TSV Unken am [[16. Februar]] [[1957]] im [[Gasthaus Kirchenwirt (Unken)|Gasthaus Kirchenwirt]], ehemaliger Mayerwirt. Als erster Obmann des Vereins wurde Heinz Hubinger erkoren. Am [[29. Juni]] 1957 wurde der Verein schließlich bei der [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]] eingetragen. Zwischen Frühjahr 1958 und August 1963 wurde der Fußballplatz auf der [[Fellnerau]], wo sich bis nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ein Sportplatz mit Sandgrube für den Weitsprung, Reck und Kletterwand befand, errichtet. Der Bau des Fußballplatzes wurde durch zwei verheerende [[Hochwasser]] in den Jahren 1959 und 1961, welche den beinahe spielfertigen Platz erheblich beschädigten, unterbrochen. | + | Gegründet wurde der TSV Unken am [[16. Februar]] [[1957]] im [[Gasthaus Kirchenwirt (Unken)|Gasthaus Kirchenwirt]], ehemaliger Mayerwirt. Als erster Obmann des Vereins wurde Heinz Hubinger erkoren. Am [[29. Juni]] 1957 wurde der Verein schließlich bei der [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]] eingetragen. Zwischen Frühjahr 1958 und August 1963 wurde der Fußballplatz auf der Fellnerau, wo sich bis nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ein Sportplatz mit Sandgrube für den Weitsprung, Reck und Kletterwand befand, errichtet. Der Bau des Fußballplatzes wurde durch zwei verheerende [[Hochwasser]] in den Jahren 1959 und 1961, welche den beinahe spielfertigen Platz erheblich beschädigten, unterbrochen. |
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| | Bereits eine Woche nach der offizieller Fertigstellung des Sportplatzes fand das erste Meisterschaftsspiel des TSV Unken statt. In der 2. Klasse A konnte man sich zwar über Siege gegen [[SK Adnet]], [[SV Anthering]] und den [[Post SV Salzburg]] freuen, trotzdem landete man am Ende der Debütsaison auf dem letzten Platz. | | Bereits eine Woche nach der offizieller Fertigstellung des Sportplatzes fand das erste Meisterschaftsspiel des TSV Unken statt. In der 2. Klasse A konnte man sich zwar über Siege gegen [[SK Adnet]], [[SV Anthering]] und den [[Post SV Salzburg]] freuen, trotzdem landete man am Ende der Debütsaison auf dem letzten Platz. |
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| | 1976 gewann der TSV Unken das Pokalfinale der 3. Klassen mit einem 4:1 Heimerfolg gegen den [[SSC Großgmain]]. Ein Jahr später stieg der Verein als Vizemeister in die 2. Klasse A auf, wo 1979/80 der erste Meistertitel gefeiert werden konnte. In der folgenden Saison 1980/1981 konnte in der [[1. Klasse Nord]] auf Anhieb der Meistertitel errungen werden. In der Landesklasse (damals 4. höchste Spielklasse in Österreich) konnte man sich 15 Saisonen lange halten und erreichte 1982/83 mit einem dritten Platz hinter den Traditionsvereinen Amateur SV Salzburg und [[FC Puch]] das bislang beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte. | | 1976 gewann der TSV Unken das Pokalfinale der 3. Klassen mit einem 4:1 Heimerfolg gegen den [[SSC Großgmain]]. Ein Jahr später stieg der Verein als Vizemeister in die 2. Klasse A auf, wo 1979/80 der erste Meistertitel gefeiert werden konnte. In der folgenden Saison 1980/1981 konnte in der [[1. Klasse Nord]] auf Anhieb der Meistertitel errungen werden. In der Landesklasse (damals 4. höchste Spielklasse in Österreich) konnte man sich 15 Saisonen lange halten und erreichte 1982/83 mit einem dritten Platz hinter den Traditionsvereinen Amateur SV Salzburg und [[FC Puch]] das bislang beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte. |
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| − | Aufgrund der akribischen Jugendarbeit und der dadurch immer größer werdenden Anzahl an Jugend-Nachwuchsmannschaften des TSV Unken war der Sportplatz an der Fellnerau schließlich den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Im Frühjahr 1985 entschied man sich deshalb zum Bau der neuen Sportanlage auf der "Post Gmoa", der ehemaligen Schottergrube des Postwirt. Im Sommer 1987 wurde die neu angelegte Sportanlage, zum 30-jährigen Vereinsjubiläum mit einem Festakt eröffnet werden. | + | Aufgrund der akribischen Jugendarbeit und der dadurch immer größer werdenden Anzahl an Jugend-Nachwuchsmannschaften des TSV Unken war der Sportplatz an der Fellnerau schließlich den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Im Frühjahr 1985 entschied man sich deshalb zum Bau der neuen Sportanlage auf der "Post Gmoa", der ehemaligen Schottergrube des [[Familien Erlebnis Hotel Post Unken|Postwirt]]. Im Sommer 1987 wurde die neu angelegte Sportanlage, zum 30-jährigen Vereinsjubiläum mit einem Festakt eröffnet werden. |
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| − | Der Abstieg in die [[1. Klasse Nord]] in der Saison 1995/96 hätte für den Verein beinahe das endgültige Aus bedeutet. 1998 sah man sich gezwungen, eine Spielgemeinschaft mit dem [[SSC Großgmain]] einzugehen. Nach nur zwei Jahren wurde die Spielgemeinschaft wieder aufgelöst, worauf hin der TSV Unken ab der Spielzeit 1999/2000 in der untersten Salzburger Spielklasse, der [[2. Klasse Nord A]] antrat. Der lange verwehrte Aufstieg in die [[1. Klasse Nord]] konnte schließlich in der Saison 2010/2011, mit einem 5:2-Sieg im Entscheidungsspiel am letzten Spieltag gegen den direkten Aufstiegskandidaten [[USV Perwang]] errungen werden. Nach teils durchwachsenen Spielzeiten musste der TSV Unken in der Saison 2015/2016 mit dem vorletzten Platz erneut den Gang in die unterste Salzburger Spielklasse antreten. Aus diesem Grund entschied sich der Vorstand des Vereins für einen Wechsel in die [[2. Klasse Südwest]]. | + | Der Abstieg in die [[1. Klasse Nord]] in der Saison 1995/96 hätte für den Verein beinahe das endgültige Aus bedeutet. 1998 sah man sich gezwungen, eine Spielgemeinschaft mit dem [[SSC Großgmain]] einzugehen. Nach nur zwei Jahren wurde die Spielgemeinschaft wieder aufgelöst, worauf hin der TSV Unken ab der Spielzeit 1999/2000 in der untersten Salzburger Spielklasse, der [[2. Klasse Nord A]] antrat. Der lange verwehrte Aufstieg in die [[1. Klasse Nord]] konnte schließlich in der Saison 2010/2011, mit einem 5:2-Sieg im Entscheidungsspiel am letzten Spieltag gegen den direkten Aufstiegskandidaten [[USV Perwang]] errungen werden. Nach teils durchwachsenen Spielzeiten musste der TSV Unken in der Saison 2015/2016 mit dem vorletzten Platz erneut den Gang in die unterste Salzburger Spielklasse antreten. Aus diesem Grund entschied sich der Vorstand des Vereins für einen Wechsel in die [[2. Klasse Südwest]], in der man in der darauf folgenden Saison mit dem Meistertitel den direkten Aufstieg in die 1. Klasse Süd erreichen konnte. |
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| | == Vereinsfarben == | | == Vereinsfarben == |
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| | * seit 2011 Harald Möschl | | * seit 2011 Harald Möschl |
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| − | === Funktionäre (Stand März 2017) === | + | === Funktionäre (Stand September 2018) === |
| | * Obmann: Harald Möschl | | * Obmann: Harald Möschl |
| | * Obmann Stv.: Axel Färbinger | | * Obmann Stv.: Axel Färbinger |
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| | * Trainer: Gerhard Pfaffenbichler | | * Trainer: Gerhard Pfaffenbichler |
| | * Co-Trainer: Hans-Peter Winkler | | * Co-Trainer: Hans-Peter Winkler |
| | + | * Torwarttrainer: Anton Huber |
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| | == Titel und Erfolge == | | == Titel und Erfolge == |
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| | • Aufstieg in die Landesklasse (damals 4. höchste Spielklasse in Österreich) | | • Aufstieg in die Landesklasse (damals 4. höchste Spielklasse in Österreich) |
| | * 2010/2011 Aufstieg in die 1. Klasse Nord | | * 2010/2011 Aufstieg in die 1. Klasse Nord |
| | + | * 2016/2017 Meister der 2. Klasse Süd/West |
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| | == Vereinslied == | | == Vereinslied == |