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== Inneres Mülln ==
 
== Inneres Mülln ==
 
   
 
   
Der historische Ortskern Mülln liegt am nördlichsten Ausläufer des [[Mönchsberg]]es unter der landschaftlich dominanten Müllner Pfarrkirche mit seiner schmucken Friedhofskapelle und bildet den nördlichen Eckpfeiler der mittelalterlichen Bebauung des Salzburger [[Altstadt]]gebietes. Der Kern von Mülln war im Mittelalter weitgehend ungeschützt, erst um 1600 wurden dort zur militärischen Sicherung niedrige Wehrmauern errichtet.
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Der historische Ortskern Mülln liegt am nördlichsten Ausläufer des [[Mönchsberg]]es unter der landschaftlich dominanten Müllner Pfarrkirche mit seiner schmucken Friedhofskapelle und bildet den nördlichen Eckpfeiler der mittelalterlichen Bebauung des Salzburger [[Altstadt]]gebietes. Der Kern von Mülln war im Mittelalter weitgehend ungeschützt, erst um [[1600]] wurden dort zur militärischen Sicherung niedrige Wehrmauern errichtet.
    
Das '''Leprosenhaus''' mit seiner Leprosenhauskirche ist als "Sundersiechenhaus" erstmals schon im 13. Jahrhundert erwähnt. Der bestehende viergeschossige Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert und besitzt einen fast quadratischen Grundriss. Die Leprosenhauskirche ist ein eher schlichter Saalbau, der den Heiligen Hieronymus und Antonius geweiht ist.  
 
Das '''Leprosenhaus''' mit seiner Leprosenhauskirche ist als "Sundersiechenhaus" erstmals schon im 13. Jahrhundert erwähnt. Der bestehende viergeschossige Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert und besitzt einen fast quadratischen Grundriss. Die Leprosenhauskirche ist ein eher schlichter Saalbau, der den Heiligen Hieronymus und Antonius geweiht ist.  
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Die '''Klausenkaserne''': Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf Thun]] erbaute [[1695]] - [[1697]] hier ein Militärkrankenhaus. Während die Hohe Salzburger Landschaft sicht für die Liegenschaft kümmerte, wurde die medizinischen Versorgung und die Verpflegung aus Mittel des jeweiligen Soldes der Soldaten bestritten. In den napoleonischen Kriegen wurde neben dem Klausenspital in Anbetracht der vielen Verwundeten [[1809]] auch das Theatinerkloster als Truppenspital verwendet. Seit [[1813]] wurde das Klausenspital dann zu einer Kaserne umgewandelt. Seit dem 1. Weltkrieg wird das Gebäude vor dem Klausentor nicht mehr als Kaserne genutzt. Trotzdem wird es bis heute vielfach unter diesem Namen bekannt.  
 
Die '''Klausenkaserne''': Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf Thun]] erbaute [[1695]] - [[1697]] hier ein Militärkrankenhaus. Während die Hohe Salzburger Landschaft sicht für die Liegenschaft kümmerte, wurde die medizinischen Versorgung und die Verpflegung aus Mittel des jeweiligen Soldes der Soldaten bestritten. In den napoleonischen Kriegen wurde neben dem Klausenspital in Anbetracht der vielen Verwundeten [[1809]] auch das Theatinerkloster als Truppenspital verwendet. Seit [[1813]] wurde das Klausenspital dann zu einer Kaserne umgewandelt. Seit dem 1. Weltkrieg wird das Gebäude vor dem Klausentor nicht mehr als Kaserne genutzt. Trotzdem wird es bis heute vielfach unter diesem Namen bekannt.  
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'''Der Müllnersteg''': Am [[11. Mai]] [[1669]] wurde zuerst als provisorischer hölzerner Steg errichtet. Damals wurde auch die Steinstiege zum Kai hinunter errichtet. Der folgende dauerhafte Steg mit zwei steinernen Pfeilern wurde am [[15. August]] [[1878]] unter dem damaligen Namen Franz-Carl-Gehbrücke eröffnet. Sie ist nach dem Vater von Kaiser Franz Josef benannt und wurde vom Erzherzog-Franz-Carl-Gehbrücken-Verein erbaut. Ähnlich wie beim [[Makartsteg]] und beim [[Mozartsteg]] befand sich neben dem Steg ein Mauteinnehmerhäuschen, wo die Brückenbenützer einen kleinen Betrag zu errichten hatten. Die Brücke wurde [[1944]] durch Bomben zerstört und danach wiedererrichtet. Die heutige Brücke wurde anstelle der baufällig gewordenen Vorläuferbrücke [[2000]] errichtet.  
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'''Der Müllnersteg''': Am [[11. Mai]] [[1669]] wurde zuerst als provisorischer hölzerner Steg errichtet. Damals wurde auch die Steinstiege zum Kai hinunter errichtet. Der folgende dauerhafte Steg mit zwei steinernen Pfeilern wurde am [[15. August]] [[1878]] unter dem damaligen Namen Franz-Carl-Gehbrücke eröffnet. Sie ist nach dem Vater von Kaiser Franz Josef benannt und wurde vom Erzherzog-Franz-Carl-Gehbrücken-Verein erbaut. Ähnlich wie beim [[Makartsteg]] und beim [[Mozartsteg]] befand sich neben dem Steg ein Mauteinnehmerhäuschen, wo die Brückenbenützer einen kleinen Betrag zu errichten hatten. Die Brücke wurde [[1944]] durch Bomben zerstört und danach wiedererrichtet. Die heutige Brücke wurde anstelle der baufällig gewordenen Vorläuferbrücke [[2000]] errichtet.
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== Äußeres Mülln  ==
 
== Äußeres Mülln  ==