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Bei einer Bürgerversammlung am [[28. April]] im Gneiser Pfarrsaal in der [[Eduard-Macheiner-Straße]] prallten die Emotionen der Gruppen aufeinander. Zwar waren erzürnte Anrainer erschienen, ebenso gesprächsbereite Jugendliche, nicht aber jene ''wenigen bösen Jugendlichen'', die die Probleme verursachen. Anrainer forderten vom anwesenden Salzburger Polizeikommandanten [[Manfred Lindenthaler]] härtere Vorgangsweise der Polizei gegenüber den Jugendlichen. Eine ortspolizeiliche Verordnung sollte "gute" Jugendliche  dazu anhalten, die "bösen" gleich selbst bei der Polizei anzuzeigen (!). Was aber Lindenthaler nicht nur für einen Witz hielt, sondern auch meinte, dazu müsse ein Polizeistaat ins Leben gerufen werden.
 
Bei einer Bürgerversammlung am [[28. April]] im Gneiser Pfarrsaal in der [[Eduard-Macheiner-Straße]] prallten die Emotionen der Gruppen aufeinander. Zwar waren erzürnte Anrainer erschienen, ebenso gesprächsbereite Jugendliche, nicht aber jene ''wenigen bösen Jugendlichen'', die die Probleme verursachen. Anrainer forderten vom anwesenden Salzburger Polizeikommandanten [[Manfred Lindenthaler]] härtere Vorgangsweise der Polizei gegenüber den Jugendlichen. Eine ortspolizeiliche Verordnung sollte "gute" Jugendliche  dazu anhalten, die "bösen" gleich selbst bei der Polizei anzuzeigen (!). Was aber Lindenthaler nicht nur für einen Witz hielt, sondern auch meinte, dazu müsse ein Polizeistaat ins Leben gerufen werden.
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=== Warum haben sie eigentlich so einen Hass auf Jugendliche? ===
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=== "Warum haben sie eigentlich so einen Hass auf Jugendliche?" ===
Bei aller Problematik stimmte jedoch auch das Verhalten der Erwachsenen bei dieser Bürgerversammlung nachdenklich. Trotz vernünftiger Argumente konnten nur wenige der anwesenden Jugendlichen ausreden, einige wurden sogar ausgelacht. ''"Warum haben sie eigentlich so einen Hass auf Jugendliche?"'' fragte einer der Jugendlichen und meinte weiter ''"Von der [[Salzach]] werden wir vertrieben, jetzt vom Almkanal, wo sollen wir denn hin?"''.
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Bei aller Problematik stimmte jedoch auch das Verhalten der Erwachsenen bei dieser Bürgerversammlung nachdenklich. Trotz vernünftiger Argumente konnten nur wenige der anwesenden Jugendlichen ausreden, einige wurden sogar ausgelacht. ''"Warum haben sie eigentlich so einen Hass auf Jugendliche?"'' fragte einer der Jugendlichen und meinte weiter ''"Von der [[Salzach]] werden wir vertrieben, jetzt vom Almkanal, wo sollen wir denn hin?"''. (Es ist nicht bekannt, dass die Judendlichen generell von der Salzach vertrieben worden wären. Probleme mit Jugendlichen an der Salzach können sich wohl nur im Bereich des Hotels Sacher wegen denkbaren abendlichen Lärmerregung ergeben.) 
    
Lennart Göhmann, Schüler, [[Hakzwei Salzburg]]: ''Man fühlt sich schon wie bei 'Big Brother': Überall wirst du fotografiert und angemotzt, und die Leute lassen nicht mit sich reden. Ein paar Trotteln gibt's halt immer. Manchmal glaube ich, <u>die Anrainer wollen gar keine Lösung, sondern uns einfach nur alle weghaben</u>.''
 
Lennart Göhmann, Schüler, [[Hakzwei Salzburg]]: ''Man fühlt sich schon wie bei 'Big Brother': Überall wirst du fotografiert und angemotzt, und die Leute lassen nicht mit sich reden. Ein paar Trotteln gibt's halt immer. Manchmal glaube ich, <u>die Anrainer wollen gar keine Lösung, sondern uns einfach nur alle weghaben</u>.''
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Charlotte Schwarz, Anrainerin: ''Ich bin sicher die Letzte, die der Jugend den Spaß verderben will. Aber ich fühle mich bereits regelrecht terrorisiert. <u>Mein Zaun wurde niedergetreten, ein Gartenhäuschen angesprayt</u>. Man müsste Anrainer und Jugendliche für etwas Gemeinsames begeistern, der lokale Naturschutz wäre ein neutraler Dreh- und Angelpunkt.''
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Charlotte Schwarz, Anrainerin: ''Ich bin sicher die Letzte, die der Jugend den Spaß verderben will. Aber ich fühle mich bereits regelrecht terrorisiert. <u>Mein Zaun wurde niedergetreten, ein Gartenhäuschen angesprayt</u>. Man müsste Anrainer und Jugendliche für etwas Gemeinsames begeistern, der lokale Naturschutz wäre ein neutraler Dreh- und Angelpunkt.'' (Hinweis: Der dortige Zaun ist mehr als provisorisch angebracht, das Gartenhäuschen mehr als baufällig).
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Neue Probleme zwischen Anrainern und Jugendlichen ergeben sich im Raum um die Pulvermühle. Hier sollte auf Wunsch von Stadtrat Padutsch eine von der Stadt regelmäßig gepflegte und rückgeschnittene Hecke das Baden vor den Häusern am Wilhelm-Backhaus-Weg großteils verunmöglichen. Nachdem dieses Hecke zu eine unerwünschten Beschattung der Kopfweiden führen und damit die wärmeliebenden Käferlarven in den Kopfweiden gefährden kann, ist das Verfahren zur Pflanzung bisher nicht abgeschlossen.  (Quelle: https://www.sn.at/salzburg/chronik/salzburg-behoerde-verbietet-straeucher-um-einen-kaefer-zu-schuetzen-25443610 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018).
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Eine Entschärfung der Situation ist auch durch den Bau des neuen Geh- und Radweges entlang des Kleingartenvereines Thumegg zu erwarten, weil hier auf eine lange Strecke neuer Badeplatz abseits vom unmittelbaren Suiedlungsraum geschaffen wurde.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
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