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| | Josef Keldorfer kam [[1921]] als [[Volksschule Goldegg|Schulleiter]] und Organist nach [[Goldegg]], wo er bereits [[1916]] unterrichtet hatte. [[1924]] wurde er Kapellmeister der [[Trachtenmusikkapelle Goldegg|Musikkapelle Goldegg]]. Seit [[1925]] stand in seinem Wohnzimmer das erste Radio in Goldegg. | | Josef Keldorfer kam [[1921]] als [[Volksschule Goldegg|Schulleiter]] und Organist nach [[Goldegg]], wo er bereits [[1916]] unterrichtet hatte. [[1924]] wurde er Kapellmeister der [[Trachtenmusikkapelle Goldegg|Musikkapelle Goldegg]]. Seit [[1925]] stand in seinem Wohnzimmer das erste Radio in Goldegg. |
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| − | Im März [[1927]] folgte er dem verstorbenen [[Karl Artner]] als [[Volksschule Guggenthal#Schulleiter|Schulleiter]] der [[Volksschule Guggenthal]] nach; zunächst provisorisch und mit [[12. September]] 1927 definitiv; er übte dieses Amt bis [[1938]] aus, als er im Gefolge der [[NS|nationalsozialistischen]] [[Anschluss|Machtübernahme]] an die [[Volksschule Aigen]] versetzt wurde.<ref>Koppler Gemeindezeitung, Ausgabe Nr. 07/14 (Juni 2014): [http://www.koppl.at/fileadmin/uploads/BUERGERMEISTERBRIEFE/2014/07%20Buergermeisterbrief%20Juni%202014.pdf 100 Jahre VS Guggenthal]: Geschichte der VS Guggenthal</ref> Von [[1936]] bis 1938 war er auch [[Trachtenmusikkapelle Koppl#Koppler Kapellmeister seit 1896|Kapellmeister]] der [[Trachtenmusikkapelle Koppl]].<ref>Artikel [[Trachtenmusikkapelle Koppl]]</ref>. | + | Im März [[1927]] folgte er dem verstorbenen [[Karl Artner]] als [[Volksschule Guggenthal#Schulleiter|Schulleiter]] der [[Volksschule Guggenthal]] nach; zunächst provisorisch und mit [[12. September]] 1927 definitiv; er übte dieses Amt bis [[1938]] aus, als er im Gefolge der [[NS|nationalsozialistischen]] [[Anschluss|Machtübernahme]] an die [[Volksschule Aigen-Voglhub]] versetzt wurde.<ref>Koppler Gemeindezeitung, Ausgabe Nr. 07/14 (Juni 2014): [http://www.koppl.at/fileadmin/uploads/BUERGERMEISTERBRIEFE/2014/07%20Buergermeisterbrief%20Juni%202014.pdf 100 Jahre VS Guggenthal]: Geschichte der VS Guggenthal</ref> Von [[1936]] bis 1938 war er auch [[Trachtenmusikkapelle Koppl#Koppler Kapellmeister seit 1896|Kapellmeister]] der [[Trachtenmusikkapelle Koppl]].<ref>Artikel [[Trachtenmusikkapelle Koppl]]</ref>. |
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| − | Noch während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] finden wir ihn als Leiter der [[Ortsmusikkapelle Strobl]], die er notdürftig mit nicht in der [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]] dienenden Musikern weiterführte.<ref>[http://www.omk-strobl.at/joomla302/index.php/chronik Chronik der Ortsmusikkapelle Strobl]</ref> | + | In den letzten Kriegsmonaten übernahm Keldorfer die Verwaltung der Volksschulen in [[Volksschule Strobl|Strobl]], [[Volksschule Abersee|Zinkenbach]] und [[Volksschule Fuschl|Fuschl]]. Noch während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] finden wir ihn als Leiter der [[Ortsmusikkapelle Strobl]], die er notdürftig mit nicht in der [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]] dienenden Musikern weiterführte.<ref>[http://www.omk-strobl.at/joomla302/index.php/chronik Chronik der Ortsmusikkapelle Strobl]</ref> |
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| | Von [[1945]] bis zu seiner Pensionierung [[1953]] war Keldorfer Schulleiter der [[Volksschule St. Gilgen]], von [[1948]] bis [[1954]] auch Chorleiter der [[Liedertafel St. Gilgen]].<ref>Liedertafel St. Gilgen: [http://www.liedertafel-stgilgen.at/index.php/%C3%BCber-uns/geschichte.html Geschichte der Liedertafel St. Gilgen]</ref> | | Von [[1945]] bis zu seiner Pensionierung [[1953]] war Keldorfer Schulleiter der [[Volksschule St. Gilgen]], von [[1948]] bis [[1954]] auch Chorleiter der [[Liedertafel St. Gilgen]].<ref>Liedertafel St. Gilgen: [http://www.liedertafel-stgilgen.at/index.php/%C3%BCber-uns/geschichte.html Geschichte der Liedertafel St. Gilgen]</ref> |
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| | * [[Adam Stadler|Stadler, Adam]]: ''Chronik der Gemeinde Goldegg im Pongau''. Goldegg 2008. | | * [[Adam Stadler|Stadler, Adam]]: ''Chronik der Gemeinde Goldegg im Pongau''. Goldegg 2008. |
| | * [[Leopold Ziller|Ziller, Leopold]]: ''Vom Fischerdorf zum Fremdenverkehrsort. Geschichte von St. Gilgen am Aber-(Wolfgang-)See''. 2. Teil (1800-1938). Gemeinde St. Gilgen 1988. | | * [[Leopold Ziller|Ziller, Leopold]]: ''Vom Fischerdorf zum Fremdenverkehrsort. Geschichte von St. Gilgen am Aber-(Wolfgang-)See''. 2. Teil (1800-1938). Gemeinde St. Gilgen 1988. |
| | + | * [[Melitta Bauer|Bauer, Melitta]]: ''Fürs Leben lernen wir (Bildungseinrichtungen in Strobl)''. In: [[Johann Stehrer|Stehrer, Johann]] (Hrsg.): ''Strobl am Wolfgangsee. Naturraum, Geschichte und Kultur einer Gemeinde im Salzkammergut.'' Gemeinde Strobl 1998. |
| | <references/> | | <references/> |
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