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Jochalm
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Der Thronfolger fuhr am [[14. Juli]] [[1899]] und am [[19. August]] [[1912]] mit der [[Gaisbergbahn]]. Am 19. August 1912 kam es dabei zu einem peinlichen Vorfall: Durch Nichtbeachten eines telefonischen Auftrags näherte sich zwischen den Stationen [[Judenbergalm|Judenbergalpe]] und [[Zistelalm|Zistelalpe]] ein talwärts fahrender Zug dem Hofzug, in dem sich der Thronfolger befand. Beide Züge mussten in Sichtweite anhalten und warten, bis die Lokomotive des zuvor talwärts fahrenden Zuges genügend Dampf hatte, um bis zur Ausweiche Zistelalpe zurückfahren zu können.
 
Der Thronfolger fuhr am [[14. Juli]] [[1899]] und am [[19. August]] [[1912]] mit der [[Gaisbergbahn]]. Am 19. August 1912 kam es dabei zu einem peinlichen Vorfall: Durch Nichtbeachten eines telefonischen Auftrags näherte sich zwischen den Stationen [[Judenbergalm|Judenbergalpe]] und [[Zistelalm|Zistelalpe]] ein talwärts fahrender Zug dem Hofzug, in dem sich der Thronfolger befand. Beide Züge mussten in Sichtweite anhalten und warten, bis die Lokomotive des zuvor talwärts fahrenden Zuges genügend Dampf hatte, um bis zur Ausweiche Zistelalpe zurückfahren zu können.
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Von [[1908]] bis [[1914]] war das [[Blühnbachtal]] Jagdgebiet des Thronfolgers Franz Ferdinand.
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Von [[1908]] bis [[1914]] war das [[Blühnbachtal]] in [[Werfen]] Jagdgebiet des Thronfolgers Franz Ferdinand. Er ließ das [[Schloss Blühnbach]] mehrfach umbauen.
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Der leidenschaftliche Jäger ließ vom Militär eine Straße vom Bluntautal in [[Golling]] auf die Jochalmen (unterhalb [[Torrener Joch]]) bauen, um besser in sein Jagdgebiet und zur Jagdhütte zu kommen. Der Einsatz des Militärs wurde mit ''strategischer Wichtigkeit'' argumentiert und hatte ob der nicht haltbaren Begründung politische Nachwirkungen.
    
Als Anfang des [[20. Jahrhundert]]s durch die aufkommende Motorisierung der [[Verkehr]] in Salzburg "zunahm", wurden zur Verbreiterung der Stadteinfahrt zahlreiche Stadttore, wie [[1894]] das [[Inneres Ostertor|Linzertor]], abgerissen. Straßentunnels wie durch den [[Mönchsberg|Mönchs-]] und [[Kapuzinerberg]] wurden geplant. Man wollte beispielsweise vom [[Krauthügel]] zum [[Kapitelplatz]] einen Tunnel graben. Dafür hätte eine des [[Petersfriedhof]]es zerstört werden müssen. Diese Aktion konnte jedoch durch Intervention von Erzherzog Franz Ferdinand verhindert werden.
 
Als Anfang des [[20. Jahrhundert]]s durch die aufkommende Motorisierung der [[Verkehr]] in Salzburg "zunahm", wurden zur Verbreiterung der Stadteinfahrt zahlreiche Stadttore, wie [[1894]] das [[Inneres Ostertor|Linzertor]], abgerissen. Straßentunnels wie durch den [[Mönchsberg|Mönchs-]] und [[Kapuzinerberg]] wurden geplant. Man wollte beispielsweise vom [[Krauthügel]] zum [[Kapitelplatz]] einen Tunnel graben. Dafür hätte eine des [[Petersfriedhof]]es zerstört werden müssen. Diese Aktion konnte jedoch durch Intervention von Erzherzog Franz Ferdinand verhindert werden.
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