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| − | Der Salzburger Zoo liegt im [[Süden Salzburgs]], in [[Anif]] nahe dem [[Schloss Hellbrunn]] und ist auch als [[Salzburger Tiergarten]] bekannt. | + | Der '''Zoo Salzburg''', auch '''Salzburger Tiergarten''' genannt, liegt im Süden der [[Salzburg|Stadt Salzburgs]], nahe dem [[Schloss Hellbrunn]]. |
| − | Die Tiere im Salzburger Zoo stammen von den Kontinenten [[Europa]], [[Asien]] (zusammengefasst unter "Eurasien"), [[Afrika]] und [[Amerika]]. Der Zoo Salzburg umfasst ein 14 Hektar großes Gelände und bietet Heimat für rund 500 Tiere. Das Zoo-Team besteht aus 33 Mitarbeitern, die für 140 verschiedene Tierarten sorgen. Pro Jahr besuchen rund 270.000 Besucher den Salzburger Zoo. | + | |
| | + | Die Tiere im Salzburger Tiergarten stammen von den Kontinenten [[Europa]], [[Asien]] (zusammengefasst unter "Eurasien"), [[Afrika]] und [[Amerika]]. Der Zoo Salzburg umfasst ein 14 Hektar großes Gelände und bietet Heimat für rund 500 Tiere. Das Zoo-Team besteht aus 33 Mitarbeitern, die für 140 verschiedene Tierarten sorgen. Pro Jahr besuchen rund 270.000 Besucher den Salzburger Zoo. |
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| | Für Interessierte besteht die Möglichkeit im Zoo Salzburg eine [[Tierpatenschaft]] zu übernehmen. | | Für Interessierte besteht die Möglichkeit im Zoo Salzburg eine [[Tierpatenschaft]] zu übernehmen. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Die Geschichte des Salzburger Zoos führt auf das Jahr 1424 zurück, als ein Erzbischöflicher Wildpark mit Fischweihern und Vogelherden errichtet wurde. | + | Die Geschichte des Salzburger Tiergarten führt auf das Jahr [[1424]] zurück, als ein [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöflicher]] Wildpark mit Fischweihern und Vogelherden errichtet wurde. |
| − | 1612 begann Erzbischof [[Markus Sittikus]] mit der Planung von [[Schloss Hellbrunn]] sowie den Parkanlagen. 1619 wurde der Tierpark fertiggestellt. Wie die Chronik berichtet, fanden 100 Stück Rotwild, eine Steingaiß, ein Vogelhaus, ein Fasanengarten, zwei Kraniche, drei Steinhühnern, und 1000 Schildkröten im Tiergarten Hellbrunn Platz. Darunter waren auch Käfige mit Bären, Wölfen, Luchsen, verschiedenen Adlerarten, Kraniche und Störche. | + | |
| − | Um 1800 befanden sich nur noch 30 Steinböcke in der Anlage. 1807 wurden schließlich besonders seltene Arten des Hellbrunner Tiergartens - Gold-, Silberfasane und weiße Hirsche - nach [[Wien]] überstellt. | + | [[1612]] begann Erzbischof [[Markus Sittikus]] mit der Planung von [[Schloss Hellbrunn]] sowie der Parkanlagen. [[1619]] wurde der Tierpark fertiggestellt. Wie die Chronik berichtet, fanden 100 Stück Rotwild, eine Steingaiß, ein Vogelhaus, ein Fasanengarten, zwei Kraniche, drei Steinhühnern, und 1000 Schildkröten im Tiergarten Hellbrunn Platz. Darunter waren auch Käfige mit Bären, Wölfen, Luchsen, verschiedenen Adlerarten, Kraniche und Störche. |
| − | 1960 gründete eine Reihe führender Salzburger Persönlichkeiten den Verein "Freunde des Salzburger Tiergartens Hellbrunn", der später in "Salzburger Tiergarten Hellbrunn" umbenannt wurde. Dadurch konnte 1961 der Zoo Salzburg für Besucher geöffnet werden. 1966 begannen Zoo-Direktor [[Heinrich Windischbauer]] und [[E.P. Tratz]], Direktor des [[Haus der Natur]], mit dem "Wildparkprojekt für Wisente und Wildpferde". Im selben Jahr gründete Windischbauer eine Gänsegeierkolonie, die bis heute besteht. | + | |
| − | 1972 stand der Salzburger Tiergarten kurz vor der Schließung. Als 1976 [[Oberst Friedrich Lacchini]] den Tiergarten übernahm, teilten sich Stadt und Land Salzburg die finanzielle Abgangsdeckung. Dadurch konnte ein ordentlicher Kanal, ein neues Wirtschaftsgebäude, eine neue Großkatzenanlagen, ein Wisenthaus und eine neue Gibbon-bzw. Lemurenanlage gebaut werden. 1990 übergab Lacchini den Zoo an seinen Nachfolger, [[Rainer Revers]], der das Prinzip des ''Geo-Zoos'' einführte. Damit wurden, unter Berücksichtigung der landschaftlichen und klimatischen Situation, drei tiergeografische Gehegezonen (Eurasien, Südamerika und Afrika) eingeführt. 2003 kam es zur Umwandlung des Vereins "Salzburger Tiergarten Hellbrunn" in die "Zoo Salzburg Gemeinnützige GmbH". Gesellschafter sind nach wie vor Stadt und Land Salzburg zu gleichen Teilen. Im selben Jahr wurde auch der [[Förderverein Zoo Salzburg]] gegründet. Zur neuen Geschäftsführerin der [[Zoo Salzburg Gem. GmbH]] wurde 2005 [[Sabine Grebner]] bestellt. | + | Um [[1800]] befanden sich nur noch 30 Steinböcke in der Anlage. 1807 wurden schließlich besonders seltene Arten des Hellbrunner Tiergartens - Gold-, Silberfasane und weiße Hirsche - nach [[Wien]] überstellt. |
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| | + | [[1960]] gründete eine Reihe führender Salzburger Persönlichkeiten den Verein "Freunde des Salzburger Tiergartens Hellbrunn", der später in "Salzburger Tiergarten Hellbrunn" umbenannt wurde. Dadurch konnte [[1961]] der Zoo Salzburg für Besucher geöffnet werden. [[1966]] begannen Zoo-Direktor [[Heinrich Windischbauer]] und [[Eduard Paul Tratz]], Direktor des [[Haus der Natur]], mit dem "Wildparkprojekt für Wisente und Wildpferde". Im selben Jahr gründete Windischbauer eine Gänsegeierkolonie, die bis heute besteht. |
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| | + | [[1972]] stand der Salzburger Tiergarten kurz vor der Schließung. Als [[1976]] Oberst [[Friedrich Lacchini]] den Tiergarten übernahm, teilten sich Stadt und Land Salzburg die finanzielle Abgangsdeckung. Dadurch konnte ein ordentlicher Kanal, ein neues Wirtschaftsgebäude, eine neue Großkatzenanlagen, ein Wisenthaus und eine neue Gibbon-bzw. Lemurenanlage gebaut werden. [[1990]] übergab Lacchini den Zoo an seinen Nachfolger, [[Rainer Revers]], der das Prinzip des ''Geo-Zoos'' einführte. Damit wurden, unter Berücksichtigung der landschaftlichen und klimatischen Situation, drei tiergeografische Gehegezonen (Eurasien, Südamerika und Afrika) eingeführt. |
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| | + | [[2003]] kam es zur Umwandlung des Vereins "Salzburger Tiergarten Hellbrunn" in die "Zoo Salzburg Gemeinnützige GmbH". Gesellschafter sind nach wie vor Stadt und Land Salzburg zu gleichen Teilen. Im selben Jahr wurde auch der [[Förderverein Zoo Salzburg]] gegründet. Zur neuen Geschäftsführerin der [[Zoo Salzburg Gem. GmbH]] wurde [[2005]] [[Sabine Grebner]] bestellt. |
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