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'''Ignaz Etrich''', genannt Igo (* [[25. Dezember]] [[1879]] in Oberaltstadt bei Trautenau, Böhmen [damals bei Österreich, heute Tschechien; † [[4. Februar]] [[1967]] in [[Salzburg]]), war Flugzeugkonstrukteur.
'''Ignaz Etrich''', genannt Igo (* [[25. Dezember]] [[1879]] in Oberaltstadt bei Trautenau, Böhmen [damals bei Österreich, heute in der Tschechischen Republik]; † [[4. Februar]] [[1967]] in [[Salzburg]]), war Flugzeugkonstrukteur.
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Er entwickelte zusammen mit F. Wels aus dem Gleitflugzeug von Otto Lilienthal ein Motorflugzeug. Als am [[8. Mai]] [[1953]]  [[Hanna Reitsch]], die bekannte deutsche Fliegerin, auf Einladung der [[Volkshochschule Salzburg|Volkshochschule]] erstmals in Österreich spricht, ist auch er unter dem zahlreich erschienenen Publikum im ''Großen Saal'' des [[Mozarteum]]s.
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==Leben==
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Der Industriellensohn studierte Technik. Sein Vater besaß eine Textilfabrik und nebenbei als Hobby besaß er eine flugtechnische Werkstätte mit zwei Gleitflugzeugen aus dem Nachlass von Otto von Lilienthals. Durch die Beobachtung von Zanonia-Samen versuchte er das Geheimnis des Fliegens zu entschlüssen. In Zusammenarbeit mit Franz Xaver Wels entwickelte er aus dem Gleitflugzeug von Otto von Lilienthal ein Motorflugzeug. Es glich einer Taube und erhielt deshalb den Namen ''Etrich-Taube''. Mit dieser ''Taube'' gelangen Karl Illner [[1909]] die ersten Flugversuche bei Wiener Neustadt, Niederösterreich.
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Diese ersten Erfolge brachten Etrich mit [[Ferdinand Porsche]] in Verbindung, der in Wiener Neustadt bei den Austro-Daimler-Werken unter anderem auch Flugmotore entwickelte. Im Gegenzug gab Etrich Porsche Tipps zur Verbesserung der Karosserie seines Prinz Heinrich-Wagens, was Porsche zum Dreifach-Sieg [[1910]] mit diesem Fahrzeug verhalf.
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Im gleichen Jahr begann der in Berlin arbeitende Österreicher Edmund Rumpler die ''Etrich Taube'' in Berlin als ''Etrich-Rumpler-Taube'' zu produzieren. Igo Etrich errichtete dann [[1912]] in Liebau (Schlesien) eine Flugzeugfabrik, der er allerdings schon zwei Jahre später nach Brandenburg verlegte. In diesem Werk war später auch Ernst Heinkel tätig, der die ersten deutschen düsengetriebenen Flugzeuge (HE) konstruierte.
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Am [[12. Mai]][[1912]] startete Karl Illner in Salzburg in einer ''Etrich-Taube''. Etwa 15.000 Zuschauer, die teilweise in Sonderzügen angereist waren, erlebten den Flug am Flugfeld in [[Maxglan]], wo später der [[Flughafen Salzburg]] entstand.
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[[1945]]/[[1946|46]] wird Etrich enteignet und vertrieben. Da sich die Tochter Marie-Rose, Freifrau von Lütgendorff-Gyllenstorm, in [[Großgmain]] niedergelassen hatte, kam Etrich [[1950]] mit seiner zweiten Frau Marai<ref>von seiner ersten Frau Louise hatte  er sich [[1910]] getrennt</ref>nach [[Freilassing]]. [[1961]] übersiedelte er dann nach [[Salzburg]].
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Als am [[8. Mai]] [[1953]]  [[Hanna Reitsch]], die bekannte deutsche Fliegerin, auf Einladung der [[Volkshochschule Salzburg|Volkshochschule]] erstmals in Österreich spricht, ist auch er unter dem zahlreich erschienenen Publikum im ''Großen Saal'' des [[Mozarteum]]s.
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In Salzburg-[[Taxham]] wurde [[1961]] nach ihm eine Straße benannt.
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==Fußnote==
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<references/>
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==Quellen==
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* "Die Auto-Österreicher - Wegbereiter der Mobilität", von Martin Pfundner, erschienen 2006 im A & W Verlag, Klosterneuburg, ISBN 3-200-00517-3
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*  ''Leben über den Tod hinaus... Prominente im Salzburger Kommunalfriedhof'', [[Friederike Zaisberger]], Reinhard R. Heinisch, [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 2006
    
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Etrich, Ignaz]]
 
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Etrich, Ignaz]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Etrich, Ignaz]]
 
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[[Kategorie:Erfinder|Etrich, Ignaz]]
 
[[Kategorie:Erfinder|Etrich, Ignaz]]