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=== Wort-Bild-Marke 2006 bis 2015 ===
 
=== Wort-Bild-Marke 2006 bis 2015 ===
Anfang 2005 schrieb das Wirtschaftsressort des Landes unter Führung von Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] das Projekt „Marke Salzburg“ öffentlich nach EU-Richtlinien aus. 50 Werbe-, PR- und CD-Entwicklungsagenturen aus Österreich und Deutschland reichten ihre Entwürfe ein. Im Oktober 2005 trat der neu konstituierte Markenbeirat, der die Entwicklung der Marke Salzburg begleiten sollte, zusammen. Den Vorsitz übernahm [[Karl Popp]], früherer Chef von Melitta Österreich/Schweiz und ehemaliger Präsident des Markenartikelverbandes, weitere Mitglieder waren Dr. [[Helga Rabl Stadler]], Mag. [[Josef Sigl VII.|Josef Sigl]], Dr. [[Kurt Oberholzer]], Dipl-Ing. [[Rudolf Strasser]], [[Leo Bauernberger]] und MMag. [[Bert Brugger]]. Eine ebenso prominent besetzte Expertenrunde unter dem Vorsitz von [[Peter Graski]], ehemaliger Gen.-Dir. von Miele Österreich nahm die Bewertung der eingereichten Konzepte vor und luden fünf Agenturen Anfang Juni zur finalen Präsentationsrunde ein. Neben Agenturen aus Berlin und Wien befand sich als einzige Salzburger Agentur die [[Agentur Aichner Clodi|Aichner Clodi A/C]].  Sie erhielt den Zuschlag.  
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Anfang 2005 schrieb das Wirtschaftsressort des Landes unter Führung von Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] das Projekt „Marke Salzburg“ öffentlich nach [[EU]]-Richtlinien aus. 50 Werbe-, PR- und CD-Entwicklungsagenturen aus [[Österreich]] und [[Deutschland]] reichten ihre Entwürfe ein. Im Oktober 2005 trat der neu konstituierte Markenbeirat, der die Entwicklung der Marke Salzburg begleiten sollte, zusammen. Den Vorsitz übernahm [[Karl Popp]], früherer Chef von Melitta Österreich/Schweiz und ehemaliger Präsident des Markenartikelverbandes, weitere Mitglieder waren Dr. [[Helga Rabl-Stadler]], Mag. [[Josef Sigl VII.|Josef Sigl]], Dr. [[Kurt Oberholzer]], Dipl.-Ing. [[Rudolf Strasser]], [[Leo Bauernberger]] und MMag. [[Bert Brugger]]. Eine ebenso prominent besetzte Expertenrunde unter dem Vorsitz von [[Peter Graski]], ehemaligem Generaldirektor von Miele Österreich, nahm die Bewertung der eingereichten Konzepte vor und lud fünf Agenturen Anfang Juni zur finalen Präsentationsrunde ein. Neben Agenturen aus Berlin und Wien befand sich als einzige Salzburger Agentur die [[Agentur Aichner Clodi|Aichner Clodi A/C]] darunter.  Sie erhielt den Zuschlag.
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Am [[16. Mai]] [[2006]] wurde eine Wort-Bild-Marke für Stadt und Land Salzburg vorgestellt. Den Wünschen der [[Wirtschaftskammer]] und des [[Land Salzburg (Verwaltung)|Landes Salzburg]] nach sollte ab nun einheitlich die neue Dachmarke "''Salzburg - feel the inspiration!''" verwendet werden. Doch bereits einen Tag nach der Präsentation geriet sie ins Kreuzfeuer der Kritiker. "Kalt und nicht zeitgemäß", sagten Touristiker, vor allem jene aus der Salzburger Gebirgsregion.
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Am [[16. Mai]] [[2006]] wurde eine Wort-Bild-Marke für Stadt und Land Salzburg vorgestellt. Den Wünschen der [[Wirtschaftskammer]] und des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]] nach sollte ab nun einheitlich die neue Dachmarke "''Salzburg feel the inspiration!''" verwendet werden. Doch bereits einen Tag nach der Präsentation geriet sie ins Kreuzfeuer der Kritiker. "Kalt und nicht zeitgemäß", sagten Touristiker, vor allem jene aus der Salzburger Gebirgsregion.
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Eine Befürworterin der rund 200.000 Euro teuren Wort-Bild-Marke war [[Präsidenten der Salzburger Festspiele|Festspielpräsidentin]] [[Helga Rabl-Stadler]]. Sie meinte, dass es absurd sei, dass bisher der gemeinsame Name von Stadt und Land Salzburg nicht genutzt wurde. Ihrer Ansicht nach vereine die Marke Salzburg Qualität aus aKunst, Wirtschaft und Tourismus unter einem Dach vereinen. Und weiter sagte sie, dass ihr der ''spannende Gegensatz im neuen Logo, mit dem handgeschriebenen Salzburg und dem Slogan `feel the inspiration`'' gefiele und sich an die ganze Welt richte.  
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Eine Befürworterin der rund 200.000 Euro teuren Wort-Bild-Marke war [[Präsidenten der Salzburger Festspiele|Festspielpräsidentin]] Helga Rabl-Stadler. Sie meinte, dass es absurd sei, dass bisher der gemeinsame Name von Stadt und Land Salzburg nicht genutzt wurde. Ihrer Ansicht nach vereine die Marke Salzburg Qualität aus Kunst, Wirtschaft und Tourismus unter einem Dach. Und weiter sagte sie, dass ihr der ''spannende Gegensatz im neuen Logo, mit dem handgeschriebenen Salzburg und dem Slogan `feel the inspiration`, gefalle und sich an die ganze Welt richte.
    
Auch [[Siegfried Kämmerer]], Sprecher der [[Salzburg AG]], setzte sich für die Verwendung der neuen Wort-Bild-Marke ein, wenngleich die Salzburg AG auch weiter der eigenen und bewährten Marke den Vorrang geben werde.
 
Auch [[Siegfried Kämmerer]], Sprecher der [[Salzburg AG]], setzte sich für die Verwendung der neuen Wort-Bild-Marke ein, wenngleich die Salzburg AG auch weiter der eigenen und bewährten Marke den Vorrang geben werde.
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Der [[Radstadt|Radstädter]] [[Othmar Gitschthaler]], zu dieser Zeit Obmann des [[Tourismusverband Radstadt|Tourismusverbandes Radstadt]], war ein Gegner der neuen Wort-Bild-Marke der ersten Stunde. Als "''New York der sechziger Jahre''" bezeichnete er es, die Farben seien kalt und teilweise schmutzig. Auch die Die Schrift riss ihn ''nicht vom Hocker''. Der Zusatz in Englisch erinnere an einen Slogan aus New York - aber einen aus den sechziger Jahren, so Gitschthaler damals.
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Der [[Radstadt|Radstädter]] [[Othmar Gitschthaler]], zu dieser Zeit Obmann des [[Tourismusverband Radstadt|Tourismusverbandes Radstadt]], war ein Gegner der neuen Wort-Bild-Marke der ersten Stunde. Als "''New York der sechziger Jahre''" bezeichnete er es, die Farben seien kalt und teilweise schmutzig. Auch die Schrift riss ihn ''nicht vom Hocker''. Der Zusatz in Englisch erinnere an einen Slogan aus New York aber einen aus den sechziger Jahren, so Gitschthaler damals.
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In Folge kam es auch zu politischen Streitereien. [[FPÖ]] und [[Bürgerliste Salzburg]] kritisierten, dass die [[Stadt Salzburg]] nun 123.000 Euro für das Fünfeck mit Schriftzug beisteuern sollte. [[Helmut Hüttinger]] (Bürgerliste), der damals nicht nur Klubchef der Bürgerliste sondern auch Aufsichtsratsvorsitzender der [[Tourismus Salzburg GmbH|städtischen Tourismusgesellschaft]] war, sei die Wort-Bild-Marke der Stadt Salzburg mittlerweile mit dem dabei verwendete Logo der Silhouette der [[Festung Hohensalzburg]] weltbekannt. Das aufzugeben könne dem städtischen [[Fremdenverkehr Stadt Salzburg|Fremdenverkehr]] nur schaden, glaubte Helmut Hüttinger. Die Tourismus Salzburg GmbH kehrte auch bald wieder zu ihrer früheren Wort-Bild-Marke mit der Festung Hohensalzburg zurück.
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In der Folge kam es auch zu politischen Streitereien. [[FPÖ]] und [[Bürgerliste Salzburg]] kritisierten, dass die [[Stadt Salzburg]] nun 123.000 Euro für das Fünfeck mit Schriftzug beisteuern sollte. Laut [[Helmut Hüttinger]] (Bürgerliste), der damals nicht nur Klubchef der Bürgerliste, sondern auch Aufsichtsratsvorsitzender der [[Tourismus Salzburg GmbH|städtischen Tourismusgesellschaft]] war, sei die Wort-Bild-Marke der Stadt Salzburg mittlerweile mit dem dabei verwendete Logo der Silhouette der [[Festung Hohensalzburg]] weltbekannt. Das aufzugeben könne dem städtischen [[Fremdenverkehr Stadt Salzburg|Fremdenverkehr]] nur schaden, glaubte Helmut Hüttinger. Die Tourismus Salzburg GmbH kehrte auch bald wieder zu ihrer früheren Wort-Bild-Marke mit der Festung Hohensalzburg zurück.
    
==== Kosten- und Verwendungsvorschriften ====
 
==== Kosten- und Verwendungsvorschriften ====
Nicht nur inhaltlich war diese Wort-Bild-Marke sehr umstritten. Die Anwender musste auch eine Reihe von Vorschriften einhalten: "''Wenn nicht anders angegeben, wird die "Marke Salzburg" immer in 60 % der Größe (bezogen auf die Gesamtbreite) des Landeslogos bzw. Sublogos abgebildet und zentriert unterhalb desselben positioniert.'' hieß es da beispielsweise<ref>Quelle [http://www.salzburg.gv.at/marke_salzburg_neu.pdf Verwendungsvorschriften marke_salzburg_neu.pdf], abgefragt am 14. Jänner 2016</ref>.
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Nicht nur inhaltlich war diese Wort-Bild-Marke sehr umstritten. Die Anwender mussten auch eine Reihe von Vorschriften einhalten: "''Wenn nicht anders angegeben, wird die "Marke Salzburg" immer in 60 % der Größe (bezogen auf die Gesamtbreite) des Landeslogos bzw. Sublogos abgebildet und zentriert unterhalb desselben positioniert.'' hieß es da beispielsweise<ref>Quelle [http://www.salzburg.gv.at/marke_salzburg_neu.pdf Verwendungsvorschriften marke_salzburg_neu.pdf], abgefragt am 14. Jänner 2016</ref>.
    
Für die Benutzung wurde zumindest Anfangs eine einmalige Nutzungsgebühr verlangt (genaue Höhe nicht mehr eruierbar, um etwa 100 Euro).
 
Für die Benutzung wurde zumindest Anfangs eine einmalige Nutzungsgebühr verlangt (genaue Höhe nicht mehr eruierbar, um etwa 100 Euro).
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==== Wie charakterisiert sich nun die Marke „SalzburgerLand“? ====
 
==== Wie charakterisiert sich nun die Marke „SalzburgerLand“? ====
 
[[Datei:Salzburg_Wort_Bild_Marke_04.jpg|thumb|im Bild v.l. Dir. [[Peter Krismer]], Dir. Ing. [[Norbert Karlsböck]], Mag.<sup>a</sup> [[Klaudia Zortea]] und Dr. [[Johannes Hörl]]]]
 
[[Datei:Salzburg_Wort_Bild_Marke_04.jpg|thumb|im Bild v.l. Dir. [[Peter Krismer]], Dir. Ing. [[Norbert Karlsböck]], Mag.<sup>a</sup> [[Klaudia Zortea]] und Dr. [[Johannes Hörl]]]]
Das Markenversprechen ist die klare Positionierung einer Marke und drückt schnell erfassbar aus, worin diese außerordentlich gut bzw. am besten ist. Das SalzburgerLand besteht aus Tausenden einzelnen innovativen, engagierten Regionen, Unternehmen und Anbietern. Alle gemeinsam bilden das Produkt „Urlaub in Stadt und Land Salzburg“. Mit fünf Eigenschaften werden die Kernwerte, die Identität der Urlaubsmarke „SalzburgerLand“, charakterisiert: virtous, belebend, leicht, kultiviert und mitreißend;
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Das Markenversprechen ist die klare Positionierung einer Marke und drückt schnell erfassbar aus, worin diese außerordentlich gut bzw. am besten ist. Das SalzburgerLand besteht aus Tausenden einzelnen innovativen, engagierten Regionen, Unternehmen und Anbietern. Alle gemeinsam bilden das Produkt „Urlaub in Stadt und Land Salzburg“. Mit fünf Eigenschaften werden die Kernwerte, die Identität der Urlaubsmarke „SalzburgerLand“, charakterisiert: virtuos, belebend, leicht, kultiviert und mitreißend;
    
Die Marke ist so etwas wie der Charakter eines Menschen: Die Summe seiner Talente, Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale. Auf einen Blick und mit einem Wort entsteht ein klares Bild im Kopf. Auch deshalb war der nächste konsequente Schritt, eine neue Wort-Bild-Marke für die Bewerbung des Urlaublandes „SalzburgerLand“ zu kreieren und den Marktauftritt des SalzburgerLandes neu zu gestalten.
 
Die Marke ist so etwas wie der Charakter eines Menschen: Die Summe seiner Talente, Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale. Auf einen Blick und mit einem Wort entsteht ein klares Bild im Kopf. Auch deshalb war der nächste konsequente Schritt, eine neue Wort-Bild-Marke für die Bewerbung des Urlaublandes „SalzburgerLand“ zu kreieren und den Marktauftritt des SalzburgerLandes neu zu gestalten.
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<references/>
 
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{{SORTIERUNG: Salzburger Land, Wort-Bild-Marke}}
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[[Kategorie:Wirtschaft]]
 
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[[Kategorie:Tourismus]]
 
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[[Kategorie:Logo]]
 
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