Im Spätmittelalter war der die Stellung als erzbischöflicher Pfleger ''der'' Beruf schlechthin. Angehörige der ältesten und angesehensten Familien waren Burggrafen oder Pfleger und somit landesfürstliche Beamte. Es war eine der grundlegenden Voraussetzungen für einen ''modernen Beamtenstaat''. Die Rechte und Pflichten waren in den ''Pflegschaftsreversen'' festgeschrieben. Diese erhielten die Beamten bei ihrer Amtseinsetzung. Inhaltlich entsprachen diese Urkunden, die bereits im [[13. Jahrhundert]] bezeugt sind, dem [[Salzburger Dienstrecht]]. | Im Spätmittelalter war der die Stellung als erzbischöflicher Pfleger ''der'' Beruf schlechthin. Angehörige der ältesten und angesehensten Familien waren Burggrafen oder Pfleger und somit landesfürstliche Beamte. Es war eine der grundlegenden Voraussetzungen für einen ''modernen Beamtenstaat''. Die Rechte und Pflichten waren in den ''Pflegschaftsreversen'' festgeschrieben. Diese erhielten die Beamten bei ihrer Amtseinsetzung. Inhaltlich entsprachen diese Urkunden, die bereits im [[13. Jahrhundert]] bezeugt sind, dem [[Salzburger Dienstrecht]]. |