Während der NS-Zeit nutzte Tratz seine Regimetreue zur Weiterentwicklung des Museums. Er war SS-Hauptsturmführer, Träger des Totenkopfrings und in prominenter Position mit der SS-Wissenschaftsorganisation "Ahnenerbe" verbunden. Außderdem war er laut neuen Forschungen des Historikers Robert Hoffmann an Kunstraubaktionen in Polen beteiligt und rechtfertigte das "Euthanasie-Programm". Hoffmann weist auch darauf hin, dass die Tibetschau im Haus der Natur das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen Tratz und dem Leiter der SS-Expedition [[1938]]/[[1939|39]] gewesen sei. | Während der NS-Zeit nutzte Tratz seine Regimetreue zur Weiterentwicklung des Museums. Er war SS-Hauptsturmführer, Träger des Totenkopfrings und in prominenter Position mit der SS-Wissenschaftsorganisation "Ahnenerbe" verbunden. Außderdem war er laut neuen Forschungen des Historikers Robert Hoffmann an Kunstraubaktionen in Polen beteiligt und rechtfertigte das "Euthanasie-Programm". Hoffmann weist auch darauf hin, dass die Tibetschau im Haus der Natur das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen Tratz und dem Leiter der SS-Expedition [[1938]]/[[1939|39]] gewesen sei. |