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Während der NS-Zeit nutzte Tratz seine Regimetreue zur Weiterentwicklung des Museums. Er war SS-Hauptsturmführer, Träger des Totenkopfrings und in prominenter Position mit der SS-Wissenschaftsorganisation "Ahnenerbe" verbunden. Außderdem war er laut neuen Forschungen des Historikers Robert Hoffmann an Kunstraubaktionen in Polen beteiligt und rechtfertigte das "Euthanasie-Programm". Hoffmann weist auch darauf hin, dass die Tibetschau im Haus der Natur das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen Tratz und dem Leiter der SS-Expedition [[1938]]/[[1939|39]] gewesen sei.
 
Während der NS-Zeit nutzte Tratz seine Regimetreue zur Weiterentwicklung des Museums. Er war SS-Hauptsturmführer, Träger des Totenkopfrings und in prominenter Position mit der SS-Wissenschaftsorganisation "Ahnenerbe" verbunden. Außderdem war er laut neuen Forschungen des Historikers Robert Hoffmann an Kunstraubaktionen in Polen beteiligt und rechtfertigte das "Euthanasie-Programm". Hoffmann weist auch darauf hin, dass die Tibetschau im Haus der Natur das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen Tratz und dem Leiter der SS-Expedition [[1938]]/[[1939|39]] gewesen sei.
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Bereits [[1945]] war Tratz als Direktor des Museums abgesetzt und für zwei Jahre in [[Glasenbach]] interniert worden. Er wurde jedoch später rehabilitiert und [[1949]] wieder als Direktor bestellt.
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Bereits [[1945]] war Tratz als Direktor des Museums abgesetzt und für zwei Jahre in [[Lager Glasenbach]] interniert worden. Er wurde jedoch später rehabilitiert und [[1949]] wieder als Direktor bestellt.
    
Am [[27. September]] [[1963]] wurde Eduard Paul Tratz zum [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der Stadt Salzburg erhoben. Nach seinem Tod erinnerte eine Gedenktafel im Haus der Natur an dessen Gründer.  
 
Am [[27. September]] [[1963]] wurde Eduard Paul Tratz zum [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der Stadt Salzburg erhoben. Nach seinem Tod erinnerte eine Gedenktafel im Haus der Natur an dessen Gründer.