Als Mitglied der Kommunistischen Partei Österreichs beteiligte sich Primocic an der "Roten Hilfe" für in Not geratene Familien politisch Verfolgter und leistete schon sehr früh aktiven Widerstand gegen den einsetzenden Austrofaschismus. Während dieser Zeit organisierte sie als Betriebsrätin einen Streik in der Tabakfabrik und wurde in der Folge entlassen. Wegen des Besitzes einiger weniger kommunistischer Bücher, die sie aus Russland mitgebracht hatte, einer Flugzettel-Aktion ihres damals zwölfjährigen Sohnes und auf Grund der politischen Tätigkeit ihres Bruders wurde Primocic bereits in der Zeit vor dem Anschluss mehrmals eingesperrt und verbrachte insgesamt ein knappes Jahr in Haft. | Als Mitglied der Kommunistischen Partei Österreichs beteiligte sich Primocic an der "Roten Hilfe" für in Not geratene Familien politisch Verfolgter und leistete schon sehr früh aktiven Widerstand gegen den einsetzenden Austrofaschismus. Während dieser Zeit organisierte sie als Betriebsrätin einen Streik in der Tabakfabrik und wurde in der Folge entlassen. Wegen des Besitzes einiger weniger kommunistischer Bücher, die sie aus Russland mitgebracht hatte, einer Flugzettel-Aktion ihres damals zwölfjährigen Sohnes und auf Grund der politischen Tätigkeit ihres Bruders wurde Primocic bereits in der Zeit vor dem Anschluss mehrmals eingesperrt und verbrachte insgesamt ein knappes Jahr in Haft. |