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| | Anlässlich der Einweihung am [[24. September]] (dem wahrscheinlich richtigem Datum, andere Quellen berichten vom [[25. September]]) 774 ließ Virgil die Gebeine von [[Rupert von Worms|Rupertus]] aus der [[Erzstift St. Peter|Stiftskirche von St. Peter]] in den neuen Dom überführen. | | Anlässlich der Einweihung am [[24. September]] (dem wahrscheinlich richtigem Datum, andere Quellen berichten vom [[25. September]]) 774 ließ Virgil die Gebeine von [[Rupert von Worms|Rupertus]] aus der [[Erzstift St. Peter|Stiftskirche von St. Peter]] in den neuen Dom überführen. |
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| − | [[1167]] brannte der Dom ab. Darauf wurde der noch stattlichere [[Konradinische Dom]] unter Erzbischof Kardinal [[Konrad III. von Wittelsbach]], [[1177]] errichtet, die damals mit 5.200 qm größte Basilika nördlich der Alpen: 122 m Gesamtlänge, 48 m Langhausbreite und 57,5 m Querhauslänge; | + | Doch schon [[842]] brannte dieser nach Blitzschlag ab und wurde von Erzbischof [[Arn]] neu errichet. [[1167]] wurde der Dom abermals zerstört, diesmal von den [[Grafen von Plain]]<ref>siehe [[Konrad III. von Wittelsbach]]</ref>. Darauf wurde der noch stattlichere [[Konradinische Dom]] unter Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]], [[1177]] errichtet, die damals mit 5.200 qm größte Basilika nördlich der Alpen: 122 m Gesamtlänge, 48 m Langhausbreite und 57,5 m Querhauslänge; |
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| | Als der Dom bei einem Brand [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen um einen noch größeren zu bauen. Dazu ließ er auch Teile der mittelalterlichen Stadt sowie den Domfriedhof (heute [[Residenzplatz]]) abreißen, die heute als Plätze rund um den Dom geblieben sind. Besonders der rücksichtslose Abriß des Domfriedhofs schmerzt noch heute, da alle Grabmäler von vorher zerstört wurden und somit der Nachwelt nicht mehr erhalten blieben. | | Als der Dom bei einem Brand [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen um einen noch größeren zu bauen. Dazu ließ er auch Teile der mittelalterlichen Stadt sowie den Domfriedhof (heute [[Residenzplatz]]) abreißen, die heute als Plätze rund um den Dom geblieben sind. Besonders der rücksichtslose Abriß des Domfriedhofs schmerzt noch heute, da alle Grabmäler von vorher zerstört wurden und somit der Nachwelt nicht mehr erhalten blieben. |
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| | :''Hauptartikel: [[Brände Salzburger Dom]]'' | | :''Hauptartikel: [[Brände Salzburger Dom]]'' |
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| − | *[[1127]]: das Feuer, das bei einem Glockenguß auf dem [[Domplatz]] entstanden war, vernichtete große Teile der Stadt, die [[Stiftskirche St. Peter]] sowie den Dom;
| + | Der erste Dom von Bischof [[Virgil]] stand kaum 70, als [[842]] ein Blitz einschlug und der Dom bis auf die Grundmauern abbrannte. Das war der erste von bis heute 10 Bränden, wovon sich der letzte nach einem Bombentreffer der Amerikaner am [[16. Oktober]] [[1944]] ereignet hatte. |
| − | *[[1167]]: brannten die [[Grafen von Plain]] im Auftrag von Kaiser Friedrich Barbarossa nieder, der auf den Salzburger Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] nicht gut zu sprechen weil, weil diesen den vom Kaiser ernannten Gegenpapst nicht anerkannte;
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| − | *[[1312]]: bei diesem Brand schmolzen sogar die Glocken ob der großen Hitze;
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| − | *der Brand im Jahr [[1598]] in der Nacht vom [[11. Dezember|11.]] auf [[12. Dezember]] war dann bereits der achte, der zugleich auch die komplette Zerstörung des Domes und Neubeginn brachte;
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| − | *[[1859]]: nochmals Brand, der durch Unachtsamkeit bei Renovierungsarbeiten im Dachstuhl entstand; damit das Feuer nicht auf die Türme übergreifen konnte, mauerte der Franziskanerbruder [[Wendelin Seiwald]] schnell die Turmtüren zu - die Türmen blieben auch tatsächlich vom Feuer verschont
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| − | *[[1944]]: am [[16. Oktober]] durch einen Bombentreffer der alliierten Flugverbände, dabei stürzte die Kuppel ein;
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| | ====Domglocken==== | | ====Domglocken==== |
| | Das Glockengeläut besteht aus sieben Glocken. | | Das Glockengeläut besteht aus sieben Glocken. |
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| | * Die ''Rupertusglocke'': Gewicht: 8.273 kg, Ton Ges; gestiftet von der [[Salzburger Sparkasse]] | | * Die ''Rupertusglocke'': Gewicht: 8.273 kg, Ton Ges; gestiftet von der [[Salzburger Sparkasse]] |
| | * Die ''Josephiglocke'': Gewicht: 2.518 kg, Ton Des; gestiftet von der [[Wirtschaftskammer Salzburg]] | | * Die ''Josephiglocke'': Gewicht: 2.518 kg, Ton Des; gestiftet von der [[Wirtschaftskammer Salzburg]] |
| − | * Die ''Loenhardiglocke'': Gewicht: 1.025 kg, Ton Ges; gestitftet von der [[Salzburger Landwirtschaftskammer]] | + | * Die ''Leonhardiglocke'': Gewicht: 1.025 kg, Ton Ges; gestitftet von der [[Salzburger Landwirtschaftskammer]] |
| | * Die ''Barbaraglocke'': Gewicht: 715, Ton As; gestiftet von der Dompfarre | | * Die ''Barbaraglocke'': Gewicht: 715, Ton As; gestiftet von der Dompfarre |
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