| − | Im Mai 1908 kaufte Josef Nowy das bisher im Besitz von Girstenbrey gewesene "Elektra-Theater" im Kasererbräusaal und das "I. Salzburger Projektions-Reklame-Institut", das seinen Sitz im Gasthof "zum goldenen Engel" hatte und betrieb nun beide Unternehmen unter dem Namen 'Josef Nowy'.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19080514&query=%22Girstenbrey%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 14. Mai 1908, Seite 5</ref> Doch Josef Nowy junior zeigte kurz darauf Girstenbrey. Girstenbrey spielte beim Verkauf gegenüber Nowy den noblen Biedermann, der die Geschäfte nur aufgebe, weil es ihn nicht mehr freute. Anzahlung brauche er keine, da er ohnedies genügend Geld hätte. Der Kaufpreis von 12.000 Kronen könne unkündbar liegen bleiben, nur bedinge er sich eine fünfprozentige Verzinsung aus. Da die Vorstellungen des Kinematographen-Theaters bei den Besuchen von Nowy stets sehr gut besucht waren - was wohl auf die starke Verteilung von Freikarten zurückzuführen war - ließ sich dieser überreden, das Unternehmen zu diesem Preis zu kaufen. Einige Tage später stellte sich jedoch heraus, dass Nowy ganz deutlich ''überhalten worden war'' (übervorteilt). Denn laut eines Katalogs einer Firma, die gleiche Apparate in neuem Zustand verkaufen, kostete der Apparat neu nur 700 Mark. Die Vorstellungen im Kinematographen-Theater mussten auch eingestellt werden, da mit der Verhaftung Girstenbreys (siehe [[Affäre Niederhofer - Girstenbrey]]) auch die Besucher ausblieben.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&datum=19080521&query=%22Girstenbrey%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], (Linzer) Tages-Post, Ausgabe am 21. Mai 1908, Seite 5</ref>. | + | Im Mai 1908 kaufte Josef Nowy das bisher im Besitz von Girstenbrey gewesene "Elektra-Theater" im Kasererbräusaal und das "I. Salzburger Projektions-Reklame-Institut", das seinen Sitz im Gasthof "zum goldenen Engel" hatte und betrieb nun beide Unternehmen unter dem Namen 'Josef Nowy'.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19080514&query=%22Girstenbrey%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 14. Mai 1908, Seite 5</ref> Doch Josef Nowy junior zeigte kurz darauf Girstenbrey. Girstenbrey spielte beim Verkauf gegenüber Nowy den noblen Biedermann, der die Geschäfte nur aufgebe, weil es ihn nicht mehr freute. Anzahlung brauche er keine, da er ohnedies genügend Geld hätte. Der Kaufpreis von 12.000 Kronen könne unkündbar liegen bleiben, nur bedinge er sich eine fünfprozentige Verzinsung aus. Da die Vorstellungen des Kinematographen-Theaters bei den Besuchen von Nowy stets sehr gut besucht waren - was wohl auf die starke Verteilung von Freikarten zurückzuführen war - ließ sich dieser überreden, das Unternehmen zu diesem Preis zu kaufen. Einige Tage später stellte sich jedoch heraus, dass Nowy ganz deutlich ''überhalten worden war'' (übervorteilt). Denn laut eines Katalogs einer Firma, die gleiche Apparate in neuem Zustand verkaufen, kostete der Apparat neu nur 700 Mark. Die Vorstellungen im Kinematographen-Theater mussten eingestellt werden. |
| | Im März [[1909]], allerdings, findet sich in einem Inserat wieder Girstenbrey als Besitzer des "Elektra-Theater" im Kasererbräusaal.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19090306&query=%22Girstenbrey%22&ref=anno-search&seite=14 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 6. März 1909, Seite 14</ref> | | Im März [[1909]], allerdings, findet sich in einem Inserat wieder Girstenbrey als Besitzer des "Elektra-Theater" im Kasererbräusaal.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19090306&query=%22Girstenbrey%22&ref=anno-search&seite=14 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 6. März 1909, Seite 14</ref> |