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'''Kajetan Mühlmann''' (*26. Juni 1898 in Uttendorf, † 2. August 1958 in München) war Kunsthistoriker, SS-Mann und einer der erfolgreichsten Kunsträuber des nationalsozialistischen Regimes.
 
'''Kajetan Mühlmann''' (*26. Juni 1898 in Uttendorf, † 2. August 1958 in München) war Kunsthistoriker, SS-Mann und einer der erfolgreichsten Kunsträuber des nationalsozialistischen Regimes.
 
==Leben==
 
==Leben==
Kajetan Mühlmann stammte aus einer bäuerlichen Familie in [[Uttendorf]]. Seine Mutter, geb. Juliana Nussbaumer, wurde früh Witwe und heiratete in zweiter Ehe den Vetter ihres ersten Ehemannes. Ihr Sohn Kajetan besuchte in Salzburg die Schule und meldete sich [[1915]] freiwillig zum Kriegsdienst. Er wurde als Angehöriger des [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Infanterieregiments Nr. 59 „Erzherzog Rainer“]] im Zuge der Kriegshandlungen schwer verwundet. Nach seiner Genesung studierte er in [[Innsbruck]] und in [[Wien]] Kunstgeschichte. Mühlmann dissertierte über Barockbrunnen und Wasserkunst in Salzburg und schloss sein Studium [[1926]] ab. Es erschienen einige seiner Artikel in Salzburger Zeitungen bevor er ab 1926 die Öffentlichkeitsarbeit der [[Salzburger Festspiele]] übernommen hat. [[1932]] heiratete Mühlmann Leopoldine „Poldi“ Wojtek, Tochter einer Salzburger Beamtenfamilie und Zeichnerin einiger früher Festspielplakate. Mitte der Dreißigerjahre zählte das Ehepaar Mühlmann zu den im Salzburger Kulturleben notorisch bekannten Personen.
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Kajetan Mühlmann stammte aus einer bäuerlichen Familie in [[Uttendorf]]. Seine Mutter, geb. Juliana Nussbaumer, wurde früh Witwe und heiratete in zweiter Ehe den Vetter ihres ersten Ehemannes. Ihr Sohn Kajetan besuchte in Salzburg die Schule und meldete sich [[1915]] freiwillig zum Kriegsdienst. Er wurde als Angehöriger des [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Infanterieregiments Nr. 59 „Erzherzog Rainer“]] im Zuge der Kriegshandlungen schwer verwundet. Nach seiner Genesung studierte er in [[Innsbruck]] und in [[Wien]] Kunstgeschichte. Mühlmann dissertierte über Barockbrunnen und Wasserkunst in Salzburg und schloss sein Studium [[1926]] ab. Es erschienen einige seiner Artikel in Salzburger Zeitungen bevor er ab 1926 die Öffentlichkeitsarbeit der [[Salzburger Festspiele]] übernommen hat. [[1932]] heiratete Mühlmann Leopoldine „Poldi“ Wojtek, Tochter einer Salzburger Beamtenfamilie und Zeichnerin einiger früher Festspielplakate. Mitte der Dreißigerjahre zählte das Ehepaar Mühlmann zu den im Salzburger Kulturleben notorisch bekannten Personen. (Kajetan Mühlmann war auch mit [[Friedrich Welz]] bekannt. Letzterer nutzte während der NS-Zeit im Rahmen seiner "Einkaufsfahrten" nach Frankreich, die er im Auftrag von Gauleiter [[Friedrich Rainer]] zwecks Erwerb von NS-Raubkunst durchführte, seine Kontakte zu Mühlmann.)
    
==NS-Karriere in Österreich==
 
==NS-Karriere in Österreich==
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