Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in [[Deutschland]] [[1933]] trat Mühlmann der [[NSDAP]] in Österreich bei und arbeitete erfolgreich an einem Netzwerk, das ihm Kontakte zu höchsten NS-Entscheidungsträgern in Deutschland und in Österreich ermöglichte. Mühlmann war schon seit [[1934]] mit [[Arthur Seyss-Inquart]] befreundet, der in der Zeit des [[Nationalsozialismus]] höchste Ämter bekleidete, im Nürnberger Prozess zu den 24 Hauptkriegsverbrechern zählte, verurteilt und hingerichtet wurde. Über Görings Schwester Olga hatte er auch Zugang zu Göring. Mühlmann galt in NS-Kreisen als überaus verlässlich. Das führte dazu, dass er am [[12. Februar]] 1938 als österreichischer Informant an der Besprechung teilnahm, im Zuge der der Diktator Adolf Hitler dem österreichischen Bundeskanzler [[Kurt Schuschnigg]] das Berchtesgadener Abkommen aufgezwungen hat. | Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in [[Deutschland]] [[1933]] trat Mühlmann der [[NSDAP]] in Österreich bei und arbeitete erfolgreich an einem Netzwerk, das ihm Kontakte zu höchsten NS-Entscheidungsträgern in Deutschland und in Österreich ermöglichte. Mühlmann war schon seit [[1934]] mit [[Arthur Seyss-Inquart]] befreundet, der in der Zeit des [[Nationalsozialismus]] höchste Ämter bekleidete, im Nürnberger Prozess zu den 24 Hauptkriegsverbrechern zählte, verurteilt und hingerichtet wurde. Über Görings Schwester Olga hatte er auch Zugang zu Göring. Mühlmann galt in NS-Kreisen als überaus verlässlich. Das führte dazu, dass er am [[12. Februar]] 1938 als österreichischer Informant an der Besprechung teilnahm, im Zuge der der Diktator Adolf Hitler dem österreichischen Bundeskanzler [[Kurt Schuschnigg]] das Berchtesgadener Abkommen aufgezwungen hat. |