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== Leben ==
 
== Leben ==
Herold entstammt der herzoglichen Adelsfamilie der Luitpoldinger, deren Treue sich Otto mit seiner Ernennung sichern wollte. Vermutlich ist Herold ein Sohn jenes Grafen Albrih, mit dem Herolds Vorgänger [[Adalbert II.]] Besitzungen in [[Karantanien]] getauscht hatte. In den ersten Jahren der Regentschaft stand Herold auch zu König Otto und war ein verlässlicher Gefolgsmann. Ottos Ansinnen war es dabei die alte Macht der Stammesherzoge zugunsten einer klaren Königsrolle zurück zu drängen, wobei er sehr auf die Unterstützung des hochrangige Klerus hoffte und diesem verschiedene Zugeständnisse machte. [[940]] bestätigte der König dem Erzstift den Besitz des Königshofes [[Salzburghofen]] (heute [[Freilassing]]) samt wichtigen Einkünften und Zöllen in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]. Otto bestätigte die Immunität des Erzbischofs und der Salzburger Kirche samt allen zugehörigen Abteien und Zellen und befreite sie ausdrücklich vom Grafenbann und Grafengericht.
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Herold entstammt der herzoglichen Adelsfamilie der Luitpoldinger, deren Treue sich Otto mit seiner Ernennung sichern wollte. Vermutlich ist Herold ein Sohn jenes Grafen Albrih, mit dem Herolds Vorgänger [[Adalbert II.]] Besitzungen in [[Karantanien]] getauscht hatte. In den ersten Jahren der Regentschaft stand Herold auch zu König Otto und war ein verlässlicher Gefolgsmann. Ottos Ansinnen war es dabei die alte Macht der Stammesherzoge zugunsten einer klaren Königsrolle zurück zu drängen, wobei er sehr auf die Unterstützung des hochrangige Klerus hoffte und diesem verschiedene Zugeständnisse machte. [[940]] bestätigte der König dem [[Erzstift Salzburg|Erzstift]] den Besitz des Königshofes [[Salzburghofen]] (heute [[Freilassing]]) samt wichtigen Einkünften und Zöllen in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]. Otto bestätigte die Immunität des Erzbischofs und der Salzburger Kirche samt allen zugehörigen Abteien und Zellen und befreite sie ausdrücklich vom Grafenbann und Grafengericht.
    
Alle drei rheinischen Erzbischöfe wurden zu [[Erzkaplan]]en ernannt, zu denen sich [[945]] auch der Salzburger Erzbischof als vierter hinzu gesellte, nach dem dieser auf die 70 Jahre verwiesen hatte, in welchen die Salzburger Erzbischöfe dieses Amt alleine ausgeübt hatten.
 
Alle drei rheinischen Erzbischöfe wurden zu [[Erzkaplan]]en ernannt, zu denen sich [[945]] auch der Salzburger Erzbischof als vierter hinzu gesellte, nach dem dieser auf die 70 Jahre verwiesen hatte, in welchen die Salzburger Erzbischöfe dieses Amt alleine ausgeübt hatten.

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