| − | Stefan Schlager wuchs als lediges Kind einer Bauernmagd im [[Spitzkramerhäusl]] in [[Hof bei Salzburg|Hof]] auf und hieß bis 1919 nach seiner Mutter Maracek. Seit [[1. April]] [[1919]] war er bei der [[Gendarmerie]] und als Postenkommandant in Bad Gastein [[1934]] an der Bekämpfung der [[Nationalsozialisten]] beteiligt, wofür er am [[8. Jänner]] [[1935]] mit der ''Großen Silbernen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich'' ausgezeichnet wurde. Nach dem [[Anschluss]] wurde er 1938 von der [[Gestapo]] verhaftet und in das [[KZ Dachau]], später nach [[Konzentrationslager Mauthausen|Mauthausen]] gebracht, wo er nach schweren Misshandlungen am [[4. Dezember]] [[1939]] starb. | + | Stefan Schlager wuchs als lediges Kind einer Bauernmagd im [[Spitzkramerhäusl]] in [[Hof bei Salzburg|Hof]] auf und hieß bis 1919 nach seiner Mutter Maracek. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er mehrfach ausgezeichtet worden, so mit der ''Bronzenen Tapferkeitsmedaille'', dem ''Karl-Truppenkreuz''der ''ungarischen und österreichischen Kriegserinnerungsmedaille'' und der ''Tiroler Landesgedenkmünze''. |