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| | [[Datei:Salzburg Kupferstich 1750 Detail Nr 21 Rupertinum.jpg|thumb|[[Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst|Probst, Johann Friedrich; Stadtansicht von 1750, Detail Nr 21 ]]]] | | [[Datei:Salzburg Kupferstich 1750 Detail Nr 21 Rupertinum.jpg|thumb|[[Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst|Probst, Johann Friedrich; Stadtansicht von 1750, Detail Nr 21 ]]]] |
| − | Das '''Collegium Rupertinum''' war eine von Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] gegründete Stiftung zugunsten bedürftiger Schüler und Studenten. | + | Das '''Collegium Rupertinum''' war eine von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf von Lodron]] gegründete Stiftung zugunsten bedürftiger Schüler und Studenten. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Am [[22. September]] [[1653]] stiftete Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron das Collegium Rupertinum. | + | Am [[22. September]] [[1653]] stiftete Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron das ''Collegium Rupertinum''. |
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| − | In diesem Institut, also einem Internat, sollte nach dem Stiftungsbrief Zöglinge während ihrer Studien am Salzburger Gymnasium und an der Salzburger Universität untergebracht und verpflegt werden. Der Unterbringungsort war das noch heute bestehende [[Rupertinum]]. Die Zahl der Zöglinge war auf zwölf festgesetzt, eine Zahl, die je nach der Höhe der Stiftungseinkünfte erhöht oder vermindert werden konnte. | + | In diesem Institut, also einem Internat, sollte nach dem Stiftungsbrief Zöglinge während ihrer Studien am [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Salzburger Gymnasium]] und an der [[Salzburger Universität]] untergebracht und verpflegt werden. Der Unterbringungsort war das Gebäude zwischen der Kirchengasse (heute [[Sigmund-Haffner-Gasse]] und der Modegasse (heute [[Wiener-Philharmoniker-Gasse|Wiener]])noch heute bestehende Gebäude, in dem sich jetzt das Museum [[Rupertinum]] befindet<ref>Quelle [[Österreichischer Städteatlas Salzburg] [http://mapire.eu/oesterreichischer-staedteatlas/salzburg/view/salzburg_05.ecw/?zoom=5&lat=-6981&lon=6786&layers=B siehe hier]</ref>. Die Zahl der Zöglinge war auf zwölf festgesetzt, eine Zahl, die je nach der Höhe der Stiftungseinkünfte erhöht oder vermindert werden konnte. |
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| | Zu diesem Zweck dotierte der Fürsterzbischof die Stiftung mit einer größeren verzinslichen Geldsumme. | | Zu diesem Zweck dotierte der Fürsterzbischof die Stiftung mit einer größeren verzinslichen Geldsumme. |
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| | Die disziplinäre Oberaufsicht wurde dem jeweiligen Universitätsrektor zugewiesen. | | Die disziplinäre Oberaufsicht wurde dem jeweiligen Universitätsrektor zugewiesen. |
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| − | Nachdem der große [[Stadtbrand_Salzburg_(rechtes_Salzachufer)| Stadtbrand von 1818]] das Marianum zerstört hatte, drang Kreishauptmann [[Karl Graf Welsperg-Raitenau]] mit seinem schon länger verfolgten Plan durch, das Collegium Rupertinum mit dem ebenfalls von Paris Lodron gestifteten [[Collegium Marianum]] zusammenzulegen. So entstand das [[Collegium Mariano-Rupertinum]]. | + | Nachdem der große [[Stadtbrand_Salzburg_(rechtes_Salzachufer)| Stadtbrand von 1818]] das Gebäude, in dem sich das [[Collegium Marianum]] befand ([[Bergstraße]] 16) zerstört hatte, drang Kreishauptmann [[Karl Graf Welsperg-Raitenau]] mit seinem schon länger verfolgten Plan durch, das ''Collegium Rupertinum'' mit dem ebenfalls von Paris Lodron gestifteten ''Collegium Marianum'' zusammenzulegen. So entstand das [[Collegium Mariano-Rupertinum]]. |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| | * [[Hermann Pick]], ''Urkundliche Materialien zu einer Geschichte der gräflich Lodron'schen Kollegien Marianum und Rupertinum in Salzburg'', in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18890003&zoom=2&seite=00000264 MGSLK 29, 1889, S. 263-453;][http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18900003&zoom=2&seite=00000001 30, 1890, S. 1-113]und [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18900003&zoom=2&seite=00000197 S. 197-220] | | * [[Hermann Pick]], ''Urkundliche Materialien zu einer Geschichte der gräflich Lodron'schen Kollegien Marianum und Rupertinum in Salzburg'', in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18890003&zoom=2&seite=00000264 MGSLK 29, 1889, S. 263-453;][http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18900003&zoom=2&seite=00000001 30, 1890, S. 1-113]und [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18900003&zoom=2&seite=00000197 S. 197-220] |