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| − | Die '''{{PAGENAME}}''' waren eine Automobile-Importeurfirma der ursprünglich französischen Automarke ''Simca''. | + | {{geschlossen}}Die '''{{PAGENAME}}''' waren eine Automobile-Importeurfirma der ursprünglich französischen Automarke ''Simca'' ('''''S'''ociété '''I'''ndustrielle de '''M'''écanique et '''C'''arrosserie '''A'''utomobile''). |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Diese Importeurfirma wurde am [[1. September]] [[1969]] gegründet. Ab 1976 war [[Helmut Krackowizer]] als Public Relations Manager bei ''Chrysler Corporation'', wie die Firma damals hieß, tätig - da bestand sie aber bereits in Salzburg-[[Parsch]] an der [[Fürbergstraße]]. Das Gebäude, in dem die Österreichzentrale mit Direktion, Werbe-, Marketing-, PR-, Garantie-Abteilung, Kundendienst und Zentralersatzteillager untergebracht war, existiert noch heute. | + | Diese Importeurfirma wurde am [[1. September]] [[1969]] gegründet. Ab 1976 war [[Helmut Krackowizer]] als Public Relations Manager bei ''Chrysler Corporation'', wie die Firma damals hieß, tätig - da bestand sie aber bereits in Salzburg-[[Parsch]] an der [[Fürbergstraße]]. Das Gebäude, in dem die Österreich-Zentrale mit Direktion, Werbe-, Marketing-, PR-, Garantie-Abteilung, Kundendienst und Zentralersatzteillager untergebracht war, existiert noch heute. |
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| | [[Erich Holzmann]], der heute alljährlich das "Wüderer Gschnas" und ein Adventsingen in der [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] organisiert, war damals ebenfalls bei diesem Unternehmen tätig. Generaldirektor war [[Gerald Gießwein]]. | | [[Erich Holzmann]], der heute alljährlich das "Wüderer Gschnas" und ein Adventsingen in der [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] organisiert, war damals ebenfalls bei diesem Unternehmen tätig. Generaldirektor war [[Gerald Gießwein]]. |
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| | Tage später sollte ich das Auto eben nach Wien bringen und fuhr dazu um drei Uhr Früh von Salzburg los. Der Redakteur wünschte das Fahrzeug gewaschen und getankt vor sieben Uhr zu Hause vor der Haustüre. Auf Höhe der Raststation oberhalb des [[Mondsee (See)|Mondsees]] plötzlich ein Schlag bei 130 km/h, der das Fahrzeug auf etwa 70 km/h ruckartig bremste und mich in die Sicherheitsgurte fallen ließ. Sekunden später ein zweiter Schlag und fast totaler Stillstand. Gerade noch gelang es mir, den Horizon fast auf den Pannenstreifen zu lenken, aber eben nur fast, dann stand das Fahrzeug. Unverrückbar mit fast zwei Tonnen, nicht mehr zum Starten. | | Tage später sollte ich das Auto eben nach Wien bringen und fuhr dazu um drei Uhr Früh von Salzburg los. Der Redakteur wünschte das Fahrzeug gewaschen und getankt vor sieben Uhr zu Hause vor der Haustüre. Auf Höhe der Raststation oberhalb des [[Mondsee (See)|Mondsees]] plötzlich ein Schlag bei 130 km/h, der das Fahrzeug auf etwa 70 km/h ruckartig bremste und mich in die Sicherheitsgurte fallen ließ. Sekunden später ein zweiter Schlag und fast totaler Stillstand. Gerade noch gelang es mir, den Horizon fast auf den Pannenstreifen zu lenken, aber eben nur fast, dann stand das Fahrzeug. Unverrückbar mit fast zwei Tonnen, nicht mehr zum Starten. |
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| − | Eine zufällig vorbei kommende Gendarmerie-Streife, es war kurz nach vier Uhr früh, hielt an und machte mich darauf aufmerksam, dass das Parken auf der Autobahn verboten sei. Ich forderte sie auf, mir beim Wegschieben behilflich zu sein. Das waren sie auch, nur - der Horizon ließ sich keinen Zentimeter schieben! Nach einer neuerlichen Aufforderung, sofort die Fahrbahn zu räumen, fuhren sie weiter, während ich auf den Abschleppwagen wartete. Der kam aber nicht! Oder erst sehr spät - denn er war fälschlicherweise auf der Gegenfahrbahn unterwegs und musste erst wieder umdrehen. | + | Eine zufällig vorbei kommende [[Gendarmerie]]-Streife, es war kurz nach vier Uhr früh, hielt an und machte mich darauf aufmerksam, dass das Parken auf der Autobahn verboten sei. Ich forderte sie auf, mir beim Wegschieben behilflich zu sein. Das waren sie auch, nur - der Horizon ließ sich keinen Zentimeter schieben! Nach einer neuerlichen Aufforderung, sofort die Fahrbahn zu räumen, fuhren sie weiter, während ich auf den Abschleppwagen wartete. Der kam aber nicht! Oder erst sehr spät - denn er war fälschlicherweise auf der Gegenfahrbahn unterwegs und musste erst wieder umdrehen. |
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| | Der Grund für die Motorblockade war ein falsch konstruiertes Getriebe bei dieser Automatikvariante. Durch eine falsche Aufhängung wurden nicht alle Teile von der Schmierung erfasst und so liefen Teile vom Getriebe trocken und blockierten. Nach einer Abkühlungsphase ließ sich der Horizon auch wieder starten und ganz auf den Pannenstreifen fahren. | | Der Grund für die Motorblockade war ein falsch konstruiertes Getriebe bei dieser Automatikvariante. Durch eine falsche Aufhängung wurden nicht alle Teile von der Schmierung erfasst und so liefen Teile vom Getriebe trocken und blockierten. Nach einer Abkühlungsphase ließ sich der Horizon auch wieder starten und ganz auf den Pannenstreifen fahren. |
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| | * [[Benutzer:Peter Krackowizer]], der von 1979 bis 1981 als Assistent in der Public-Relations-Abteilung arbeitete | | * [[Benutzer:Peter Krackowizer]], der von 1979 bis 1981 als Assistent in der Public-Relations-Abteilung arbeitete |
| | ==Fußnoten== | | ==Fußnoten== |
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| | <references/> | | <references/> |
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