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[[Bild:Günter Praschak.jpg|thumb|Günter Praschak]]'''Günter Praschak''' (* [[12. September]] [[1929]] in Heidenreichstein, Niederösterreich) war Spieler und Trainer von [[SV Austria Salzburg]].
 
[[Bild:Günter Praschak.jpg|thumb|Günter Praschak]]'''Günter Praschak''' (* [[12. September]] [[1929]] in Heidenreichstein, Niederösterreich) war Spieler und Trainer von [[SV Austria Salzburg]].
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Günter Praschak besuchte in Hollabrunn die Handelsschule und kam nach dem Weltkrieg nach [[Salzburg]]. Er begann seine Fußballkarriere [[1946]] beim [[SAK]], wechselte [[1953]] zum LASK und stieß [[1955]] erstmals zur Salzburger Austria, wo er bis [[1960]] spielte. Als Trainer war er schon [[1957]], danach von [[1965]] bis [[1969]] und von [[1973]] bis [[1975]] bei der Austria aktiv. Er fungierte in [[Lehen]] mehrmals als technischer Direktor, managte auch erfolgreich VOEST Linz, trainierte das U-23-Nationalteam und war Vorsitzender der reformierten Bundesliga.
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Günter Praschak besuchte in Hollabrunn die Handelsschule und kam nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nach [[Salzburg]]. Er begann seine Fußballkarriere [[1946]] beim [[SAK]], wechselte [[1953]] zum LASK und stieß [[1955]] erstmals zur Salzburger Austria, wo er bis [[1960]] spielte. Als Trainer war er schon [[1957]], danach von [[1965]] bis [[1969]] und von [[1973]] bis [[1975]] bei der Austria aktiv. Er fungierte in [[Lehen]] mehrmals als technischer Direktor, managte auch erfolgreich VOEST Linz, trainierte das U23-Nationalteam und war Vorsitzender der reformierten Bundesliga.
    
==Vorgestellt==
 
==Vorgestellt==
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Christl serviert "ihrem Günter" Bratwurst mit Gröst'l und der große Mann des Salzburger Fußballs plaudert über alte Zeiten, als der Ball noch nicht so schnell wie heutzutage, aber mit viel mehr Schmäh lief. Günter Praschak, das ist der Mann, der als Spieler die Rolle des Mittelläufers neu interpretierte. Mit Offensivgeist, Torgefährlichkeit und Härte (auch gegen sich selbst). Kein "Fußballerlatein": Als er sich in einem Spiel die Nase bricht, richtet er sie selbst gerade – und köpfelt das Siegestor.
 
Christl serviert "ihrem Günter" Bratwurst mit Gröst'l und der große Mann des Salzburger Fußballs plaudert über alte Zeiten, als der Ball noch nicht so schnell wie heutzutage, aber mit viel mehr Schmäh lief. Günter Praschak, das ist der Mann, der als Spieler die Rolle des Mittelläufers neu interpretierte. Mit Offensivgeist, Torgefährlichkeit und Härte (auch gegen sich selbst). Kein "Fußballerlatein": Als er sich in einem Spiel die Nase bricht, richtet er sie selbst gerade – und köpfelt das Siegestor.
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Praschak spielte beim SAK, bei der Salzburger Austria und beim LASK. Später wurde er ein äußert dynamischer wie cleverer sportlicher Leiter und wieder hießen seine Stationen Salzburg und Linz. Bei der Austria war es Praschak, der die Fundamente für einen Spitzenklub errichtete. Er holte Größen wie [[Karl Kodat]], [[Horst Hirnschrodt]] oder [[Peter Grosser]] an die [[Salzach]]. Heute trifft sich die Lehener Runde oft beim [[Gasthof Kohlpeter|"Kohlpeter"]] in [[Liefering]].
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Praschak spielte beim SAK, bei der Salzburger Austria und beim LASK. Später wurde er ein äußert dynamischer wie cleverer Sportlicher Leiter und wieder hießen seine Stationen Salzburg und Linz. Bei der Austria war es Praschak, der die Fundamente für einen Spitzenklub errichtete. Er holte Größen wie [[Karl Kodat]], [[Horst Hirnschrodt]] oder [[Peter Grosser]] an die [[Salzach]]. Heute trifft sich die Lehener Runde oft beim [[Gasthof Kohlpeter|"Kohlpeter"]] in [[Liefering]].
    
Vieles, was jetzt als modernes Training verkauft wird, stand beim "Alten", wie er von Spielern respektvoll genannt wurde, schon vor über dreißig Jahren auf dem Programm. Praschak: "Ich habe auch die Kasernierung vor jedem Spiel eingeführt. Ich habe gewusst, dass einige auch einen Tag vor dem Spiel den Tag zur Nacht gemacht hätten." Dabei war er selbst dem einen oder anderen Achterl nicht abgeneigt. "Wer keinen Wein trinkt, kann auch nicht kämpfen", pflegte Praschak nach verlorenen Spielen zu sagen, wenn Spieler am Cola nippten. Wein ja – auch für Fußballer. Allerdings in Maßen.
 
Vieles, was jetzt als modernes Training verkauft wird, stand beim "Alten", wie er von Spielern respektvoll genannt wurde, schon vor über dreißig Jahren auf dem Programm. Praschak: "Ich habe auch die Kasernierung vor jedem Spiel eingeführt. Ich habe gewusst, dass einige auch einen Tag vor dem Spiel den Tag zur Nacht gemacht hätten." Dabei war er selbst dem einen oder anderen Achterl nicht abgeneigt. "Wer keinen Wein trinkt, kann auch nicht kämpfen", pflegte Praschak nach verlorenen Spielen zu sagen, wenn Spieler am Cola nippten. Wein ja – auch für Fußballer. Allerdings in Maßen.
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==Quelle==
 
==Quelle==
Salzburger Nachrichten (Hannes Winklbauer/Othmar Behr)
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[[Salzburger Nachrichten]] (Hannes Winklbauer/Othmar Behr)
    
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Praschak, Günter]]
 
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Praschak, Günter]]
[[Kategorie:Person|Praschak, Günther]]
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[[Kategorie:Person|Praschak, Günter]]
 
[[Kategorie:Fußballspieler|Praschak, Günter]]
 
[[Kategorie:Fußballspieler|Praschak, Günter]]
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