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'''Georg Scherer''' auch:Scheerer, Schärer ( * in [[Saalfelden]], † [[13. April]] [[1528]] in [[Radstadt]]) war ein Franziskaner, der als Märtyrer des Protestantismus hingerichtet wurde.
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'''Georg Scherer''', auch Scheerer, Schärer (* in [[Saalfelden]]; † [[13. April]] [[1528]] in [[Radstadt]]) war ein [[Franziskaner]], der als Märtyrer des [[Protestantismus]] hingerichtet wurde.
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==Leben==
 
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Scherer war zunächst Weltpriester tätig, trat aber dann [[1522]] in den Franziskanerorden ein. [[1525]], nach dreijähriger Zeit im Orden, legte er die Kutte ab, da er „''im Orden nichts gefunden habe als Neid, Hass, Zank und Uneinigkeit und ein gleissnerisches Leben''“.<ref>Josef Schmid: ''Des Cardinals und Erzbischofs von Salzburg Matthäus Lang Verhalten zur Reformation''. In: Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich, 21. Jahrgang, Julius Klinkhardt, Wien/Leipzig 1900, S. 138–158.</ref> Danach begann er, in Radstadt die lutherischen Lehrsätze zu predigen.
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Scherer war zunächst Weltpriester tätig, trat aber dann [[1522]] in den [[Franziskaner]]orden ein. [[1525]], nach dreijähriger Zeit im Orden, legte er die Kutte ab, da er ''„im Orden nichts gefunden habe als Neid, Hass, Zank und Uneinigkeit und ein gleissnerisches Leben“''.<ref>Josef Schmid: Des Cardinals und Erzbischofs von Salzburg Matthäus Lang Verhalten zur Reformation. In: Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich, 21. Jahrgang, Julius Klinkhardt, Wien/Leipzig 1900, S. 138–158.</ref> Danach begann er, in [[Radstadt]] die lutherischen Lehrsätze zu predigen.
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Im Jahr [[1528]] erhob der Salzburger [[Fürsterzbischof]] [[Matthäus Lang]] Klage auf Ketzerei, er wurde ins Gefängnis geworfen. Dort wurden ihm Fragen zum christlichen Glauben vorgelegt, die er schriftlich im Sinne Luthers beantwortete. Daraufhin erging das Urteil, dass er lebendig verbrannt werden sollte. Auf Fürsprache wurde das Urteil abgeändert und er sollte zuerst enthauptet und dann erst sein Körper verbrannt werden. Vor der Hinrichtung hielt er eine kurze Rede, die solchen Eindruck hinterließ, dass sein Körper nicht verbrannt sondern begraben wurde.  
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Im Jahr [[1528]] erhob der Salzburger Erzbischof [[Matthäus Lang]] Klage auf Ketzerei, er wurde ins Gefängnis geworfen. Dort wurden ihm Fragen zum christlichen Glauben vorgelegt, die er schriftlich im Sinne Luthers beantwortete. Daraufhin erging das Urteil, dass er lebendig verbrannt werden sollte. Auf Fürsprache wurde das Urteil abgeändert und er sollte zuerst enthauptet und dann erst sein Körper verbrannt werden. Vor der Hinrichtung hielt er eine kurze Rede, die solchen Eindruck hinterließ, dass sein Körper nicht verbrannt sondern begraben wurde.  
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Die [[Evangelische Versöhnungskirche]] in Radstadt befindet sich eine Gedenktafel, die an den protestantischen Märtyrer Georg Scherer erinnert.  
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Die [[Evangelische Versöhnungskirche]] in Radstadt befindet sich eine Gedenktafel, die an den protestantischen Märtyrer Georg Scherer erinnert.
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Kategorie: Geschichte (Evangelische Kirche)
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
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[[Kategorie:Pinzgau]]
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[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer]]