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'''Friedrich Baron von Mayr-Melnhof''' stammte aus der Familie [[Mayr-Melnhof]] und war ein begeisterter Automobilrennfahrer.
 
'''Friedrich Baron von Mayr-Melnhof''' stammte aus der Familie [[Mayr-Melnhof]] und war ein begeisterter Automobilrennfahrer.
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== Leben ==
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=== Der Rennfahrer ===
 
Im Juni 1923 nahm er an der [[Gesellschafts-Alpenfahrt 1923|Gesellschafts-Alpenfahrt]] teil, dessen Organisationskomitée er angehörte. Im September desselben Jahres fuhr Mayr-Melnhof beim Semmering-Bergrennen (zehn Kilometer) mit und belegte in der Kategorie 9, Automobile mit Serien-Chassis mit seinem Rolls-Royce mit einer Zeit von 9:36,2 min. (Durchschnittsgeschwindigkeit ~ 66 km/h) den zweiten Platz hinter Hugo Hirsch (Gräf & Stift, 8:59,8 min.).  
 
Im Juni 1923 nahm er an der [[Gesellschafts-Alpenfahrt 1923|Gesellschafts-Alpenfahrt]] teil, dessen Organisationskomitée er angehörte. Im September desselben Jahres fuhr Mayr-Melnhof beim Semmering-Bergrennen (zehn Kilometer) mit und belegte in der Kategorie 9, Automobile mit Serien-Chassis mit seinem Rolls-Royce mit einer Zeit von 9:36,2 min. (Durchschnittsgeschwindigkeit ~ 66 km/h) den zweiten Platz hinter Hugo Hirsch (Gräf & Stift, 8:59,8 min.).  
    
[[1924]] fuhr er im Werks-Team der Wiener Automobilfabrik (vormals Gräf &amp; Stift) mit einem Sechszylinder bei der [[Alföld-Alpenfahrt]]  im Juni mit.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=asz&datum=19240004&query=((text:%22Friedrich+Baron+Mayr-Melnhof%22))&ref=anno-search&seite=273 anno], Allgemeine Sport-Zeitung, Ausgabe 1924, Seite 273ff</ref>
 
[[1924]] fuhr er im Werks-Team der Wiener Automobilfabrik (vormals Gräf &amp; Stift) mit einem Sechszylinder bei der [[Alföld-Alpenfahrt]]  im Juni mit.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=asz&datum=19240004&query=((text:%22Friedrich+Baron+Mayr-Melnhof%22))&ref=anno-search&seite=273 anno], Allgemeine Sport-Zeitung, Ausgabe 1924, Seite 273ff</ref>
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[[Datei:Rennerbergrennen 1925.jpg|thumb|[[Rennerbergrennen]] [[1926]] im Bild links unten]]
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Bei der Österreichischen Alpenfahrt [[1925]] nahm er mit einem Steyr Sport 3300 teil, die vom 20. bis 28. Juni stattfand.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aaz&datum=19250615&query=%22Friedrich+Baron+Mayr-Melnhof%22&ref=anno-search&seite=4 anno], Allgemeine Sport-Zeitung, Ausgabe 15. Juni 1925, Seite 4</ref> Dabei wurde er mit einer Bronzeplakette ausgezeichnet.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aaz&datum=19250715&query=%22Friedrich+Baron+Mayr-Melnhof%22&ref=anno-search&seite=30 anno], Allgemeine Sport-Zeitung, Ausgabe 15. Juli 1925, Seite 30</ref>
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Bereits am [[10. Mai]] 1925 hatte er die Rennwagen-Klasse des [[Rennerbergrennen|Rainerberg-Rennen]] gewonnen.
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=== Gesellschaftliches Leben ===
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Er war Ehrenmitglied des [[Salzburger Athletiksport-Klub 1914|Salzburger Athletiksport-Klubs 1914]].
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[[1925]] und [[1928]] war er erster Vizepräsident des [[Forstverein für Oberösterreich und Salzburg|Forstvereins für Oberösterreich und Salzburg]].
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=== Der Forscher und Sammler ===
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Im Frühjahr [[1936]] konnte man im [[Haus der Natur]] bei einer Sonderschau Exponate sehen, die Mayr-Melnhof bei einer Reise durch die Westindischen Insel gesammelt hatte. So hatte auf Trinidad einen berüchtigten Vampir, das einzige blutsaugende Säugetier der Welt gefangen. Auch aus dem dortigen einzigartigen Asphaltsee brachte er Exponate mit. Außerdem waren unheimliche Insekten dabei, wie ein riesenhafter Tausendfüßler und eine Riesenheuschrecke, die in dem 15-Zentimeter-hohen Ausstellungsglas kaum Platz fand. Weiters Häute von Riesenschlangen, ein ungewöhnlich schönes Fell eines Jaguars, die allerdings eine Jagdtrophäe des Salzburger Arztes Dr. Neumüller war, den dieser in Kolumbien erlegt hatte.
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In einer weitere Ausstellungsvitrine konnte man Gebrauchsgegenstände aus Venezuela, Guatemala, Panama, Honduras und Costa Rica, ausgewählt nach volkskundlichen Gesichtspunkten: Kleidungsstücke, Musikinstrumente, Kinderspielzeug aus Rohgummi, Puppen aus Bananenblättern, primitive Geräte aus Lavaglas (Obsidian), wie Lanzenspitzen und Messer aus Honduras.
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Sehr interessant war auch das seltsame botanische Material, das Mayr-Melnhof mitgebracht hatte. Eine Menge von verschiedenartigen Früchten, darunter eine riesenhafte Paradiesnuss. Weiters Muscheln, Korallen, Schnecken, Schildplatt und Tang sowie anderes.
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Diese Sonderschau wurden noch durch Exponate anderer Sammler ergänzt.
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== Quelle  ==
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* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19360516&seite=15&zoom=33&query=%22Friedrich%2BBaron%2BMayr-Melnhof%22&ref=anno-search anno], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 16. Mai 1936, Seite 15 - "Eine Sonderschau im Naturkunde-Museum"
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== Quellen ==
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== Fußnoten ==
 
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