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'''Bern(h)ard Nicolaus Girstenbrey''' von Steinfeld (* [[23. September]] [[1878]] in Wien; † [[25. Oktober]] [[1936]] in [[Salzburg]]) war ein Wiener [[Fotograf]] und Dolmetscher. Er reiste mit einem Kaiserpanorama und fertigte "Schnellphotographien", erzeugte Ferrotypen und lebte ab [[1878]] im Sommer in Salzburg und war Kinobesitzer in Wien, München und Salzburg.  
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'''Bern(h)ard Nicolaus Girstenbrey''' von Steinfeld (* [[23. September]] [[1878]] in Wien; † [[25. Oktober]] [[1936]] in [[Salzburg]]) war ein Wiener [[Fotograf]] und Dolmetscher. Er reiste mit einem Kaiserpanorama und fertigte "Schnellphotographien", erzeugte Ferrotypen und lebte ab [[1878]] im Sommer in Salzburg und war Kinobesitzer in Wien, München und Salzburg.  
    
==Leben==
 
==Leben==
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{{PAGENAME}} hatte sein Atelier in Salzburg am [[Mönchsberg]] zwischen dem [[Grand Café Winkler]] und der [[Bürgerwehr]].  
 
{{PAGENAME}} hatte sein Atelier in Salzburg am [[Mönchsberg]] zwischen dem [[Grand Café Winkler]] und der [[Bürgerwehr]].  
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Am [[14. Jänner]] [[1912]] eröffnete der "Zentral-Kinematograph" im   ehemaligen [[Bergerbräu]] in der [[Linzer Gasse]] (späteres   [[Centralkino]]).
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Am [[14. Jänner]] [[1912]] eröffnete der "Zentral-Kinematograph" im ehemaligen [[Bergerbräu]] in der [[Linzer Gasse]] (späteres [[Centralkino]]).
    
Zwischen 1933 und 1936 wurden Gemischtwarenhandlungen in [[Liefering]] und [[Gneis]] betrieben.
 
Zwischen 1933 und 1936 wurden Gemischtwarenhandlungen in [[Liefering]] und [[Gneis]] betrieben.
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Nach   Bernard`s plötzlichen Tod 1936 wurde er beim [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] denunziert. In Folge wurden seine Witwe enteignet. Dazu gibt es Briefe, welche Elisabeth an den Landeshauptmann und an den Bundeskanzler Dr. Kurt Schuschnigg geschrieben hat.
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Nach Bernard`s plötzlichen Tod 1936 wurde er beim [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] denunziert. In Folge wurden seine Witwe enteignet. Dazu gibt es Briefe, welche Elisabeth an den Landeshauptmann und an den Bundeskanzler Dr. [[Kurt Schuschnigg]] geschrieben hat.
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== Familie ==
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== Familie ==  
 
Am [[9. Mai]] [[1911]] heiratete er die Salzburgerin Elisabeth "Elise" Selos (Seelos) (* 9. August 1885; † 14. Juli 1958), Geschäftsinhaberin und Hausbesitzerin (Haus [[Brunnengasse]] 1, erbaut 1901 von ihren Eltern Peter und Ursula Selos [Seelos]). Die Braut brachte den Sohn Alfred Selos (Seelos), (* 6. Oktober 1908; † 2. März 1995) in die Ehe ein. Die eheliche Tochter Hildegard wurde am 10. November 1914 geboren († 20. März 1974).
 
Am [[9. Mai]] [[1911]] heiratete er die Salzburgerin Elisabeth "Elise" Selos (Seelos) (* 9. August 1885; † 14. Juli 1958), Geschäftsinhaberin und Hausbesitzerin (Haus [[Brunnengasse]] 1, erbaut 1901 von ihren Eltern Peter und Ursula Selos [Seelos]). Die Braut brachte den Sohn Alfred Selos (Seelos), (* 6. Oktober 1908; † 2. März 1995) in die Ehe ein. Die eheliche Tochter Hildegard wurde am 10. November 1914 geboren († 20. März 1974).
    
== Elisenhof ==
 
== Elisenhof ==
 
: ''Hauptartikel: [[Elisenhof]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Elisenhof]]''
1908 verkaufte Bernard seinen Hausanteil des Hauses [[Alter Markt]] 10 an den Waffenhändler Krieger. Am [[1. August]] [[1911]] genehmigte die Gemeindevorstehung von [[Gnigl]] die Erbauung einer geplanten Wohnhausanlage, des nach seiner Frau benannten "Elisenhofes" auf der Parzelle Nr. 296/13 der Katastralgemeinde Itzling (neben dem Wohnhaus der Familie Girstenbrey, Brunnengasse 1). Die Bauleitung übernahm der Architekt und Stadtbaumeister [[Jakob Ceconi]]. Der Elisenhof war das erste Haus in Salzburg mit eigener Stromversorgung. Die heutige Adresse des Elisenhofs ist [[Salzburger-Schützen-Straße]] 13. Unmittelbar an der Wohnhausanlage verlief die Trasse der [[Salzkammergut-Lokalbahn]].
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1908 verkaufte Bernard seinen Hausanteil des Hauses [[Alter Markt]] 10 an den Waffenhändler Krieger. Am [[1. August]] [[1911]] genehmigte die Gemeindevorstehung von [[Gnigl]] die Erbauung einer geplanten Wohnhausanlage, des nach seiner Frau benannten "Elisenhofes" auf der Parzelle Nr. 296/13 der Katastralgemeinde Itzling (neben dem Wohnhaus der Familie Girstenbrey, Brunnengasse 1). Die Bauleitung übernahm der Architekt und Stadtbaumeister [[Jakob Ceconi]]. Der Elisenhof war das erste Haus in Salzburg mit eigener Stromversorgung. Die heutige Adresse des Elisenhofs ist [[Salzburger-Schützen-Straße]] 13. Unmittelbar an der Wohnhausanlage verlief die Trasse der [[Salzkammergut-Lokalbahn]].
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==Fußnote==
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<references/>
   
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* ''Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918'', [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], [[Wolfram Morath]] (Herausgeber), 2000, ISBN 3-901014-68-3
 
* ''Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918'', [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], [[Wolfram Morath]] (Herausgeber), 2000, ISBN 3-901014-68-3
 
* Hans Frank, "''Die Photographen in Ischl 1840 bis 1920''", in: ''Festschrift. Photomuseum des Landes Oberösterreich. Photogeschichtliche...''
 
* Hans Frank, "''Die Photographen in Ischl 1840 bis 1920''", in: ''Festschrift. Photomuseum des Landes Oberösterreich. Photogeschichtliche...''
 
* ''Biobiliografie zur Fotografie in Österreich'', Timm Starl, Albertina Museum
 
* ''Biobiliografie zur Fotografie in Österreich'', Timm Starl, Albertina Museum
* [[Archiv der Stadt Salzburg]]
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* [[Archiv der Stadt Salzburg]]
 
* [[Salzburger Landesarchiv]]
 
* [[Salzburger Landesarchiv]]
 
* [[Erzdiözese Salzburg]]
 
* [[Erzdiözese Salzburg]]
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* Österreichisches Staatsarchiv/Kriegsarchiv
 
* Österreichisches Staatsarchiv/Kriegsarchiv
 
* Unterlagen und Nachforschungen der Urenkelin Theresia Wohlgemuth-Girstenbrey
 
* Unterlagen und Nachforschungen der Urenkelin Theresia Wohlgemuth-Girstenbrey
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==Fußnote==
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[[Kategorie:Person|Girstenbrey, Bernhard]]
 
[[Kategorie:Person|Girstenbrey, Bernhard]]