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Die '''Salzburger Kirche'''  steht in der russischen Stadt Gussew (Gumbinnen) im ehemaligen Ostpreußen (heute Oblast Kaliningrad). Sie wurde ursprünglich von Salzburger Exulanten genutzt.  
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Die '''Salzburger Kirche'''  steht in der russischen Stadt Gussew ([[Gumbinnen]]) im ehemaligen Ostpreußen (heute Oblast Kaliningrad). Sie wurde ursprünglich von [[Salzburger Exulanten]] genutzt.  
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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20.000 Protestanten mussten ab [[1731]] als  Exulanten das geistliche Fürsterzbistum Salzburg unter [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Leopold Anton von Firmian]] verlassen.  Der preußische König Friedrich Wilhelm I. erließ am [[2. Februar]] [[1732]] ein „Einwanderungspatent“,  etwa 16.000 Salzburger siedelten sich in Ostpreußen mit Schwerpunkt Gumbinnen an. [[1752]] wurde die erste „Salzburger Kirche“ erbaut. Da sie [[1838]] schon baufällig geworden war, wurde sie abgerissen. [[1840]] wurde der Nachfolgebau errichtet, sie wurde eine der letzten Arbeiten des berühmten preussischen Architekten Karl Friedrich Schinkel. Am [[15. Oktober]] [[1840]] wurde der Neubau geweiht und [[1931]] umfassend renoviert.
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20 000 [[Protestanten]] mussten ab [[1731]] als  Exulanten das geistliche [[Fürsterzbistum Salzburg]] unter [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Leopold Anton von Firmian]] verlassen.  Der preußische König Friedrich Wilhelm I. erließ am [[2. Februar]] [[1732]] ein „Einwanderungspatent“,  etwa 16 000 Salzburger siedelten sich in Ostpreußen mit Schwerpunkt Gumbinnen an. [[1752]] wurde die erste „Salzburger Kirche“ erbaut. Da sie [[1838]] schon baufällig geworden war, wurde sie abgerissen. [[1840]] wurde der Nachfolgebau errichtet, sie wurde eine der letzten Arbeiten des berühmten preussischen Architekten Karl Friedrich Schinkel. Am [[15. Oktober]] [[1840]] wurde der Neubau geweiht und [[1931]] umfassend renoviert.
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Anfang 1945 wurde sie durch Kriegseinwirkung stark beschädigt, dabei verlor die Kirche auch ihren Turm. Bis [[1995]] wurde die Kirche als Schuppen für den Straßenbau verwendet. 1995 wurde die Salzburger Kirche als einzige Kirche in Gussew vollständig wiederaufgebaut und am [[31. Oktober]] feierlich eingeweiht. Seither dient sie den evangelisch-lutherischen und reformierten Russlanddeutschen der Region als Gemeindezentrum. [[2010]] erhielt sie von der evangelischen Kirchengemeinde in Berlin-Johannisthal eine gebrauchte Orgel.
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Anfang 1945 wurde sie durch Kriegseinwirkung stark beschädigt, dabei verlor die Kirche auch ihren Turm. Bis [[1995]] wurde die Kirche als Schuppen für den Straßenbau verwendet. 1995 wurde die Salzburger Kirche als einzige Kirche in Gussew vollständig wiederaufgebaut und am [[31. Oktober]] eingeweiht. Seither dient sie den evangelisch-lutherischen und reformierten Russlanddeutschen der Region als Gemeindezentrum. [[2010]] erhielt sie von der evangelischen Kirchengemeinde in Berlin-Johannisthal eine gebrauchte Orgel.
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Neben der Kirche steht seit [[1998]] das Diakoniezentrum „Haus Salzburg“.  
    
==Pfarrer der Salzburger Kirche==
 
==Pfarrer der Salzburger Kirche==
    
*  Friedrich Wilhelm Haack, 1733
 
*  Friedrich Wilhelm Haack, 1733
*    Wilhelm Ludwig Geisler, 1734–1736
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*    Wilhelm Ludwig Geisler, 1734 – 1736
*    Gottfried Baltzer, 1740–1743
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*    Gottfried Baltzer, 1740 – 1743
*    Johann Ludwig Reidnitz, 1743–1746
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*    Johann Ludwig Reidnitz, 1743 – 1746
*    Friedrich Pastenaci, 1746–1763
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*    Friedrich Pastenaci, 1746 – 1763
*    Gottlieb Westphal, 1763–1770
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*    Gottlieb Westphal, 1763 – 1770
*    Christian Reimer, 1770–1799
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*    Christian Reimer, 1770 – 1799
*    Johann Jacob Contag, 1799–1817
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*    Johann Jacob Contag, 1799 – 1817
*    Georg Gottlieb Wilhelm Wegner, 1817–1823
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*    Georg Gottlieb Wilhelm Wegner, 1817 – 1823
*    Gerald Kotsch, 1994–1995
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*    Gerald Kotsch, 1994 – 1995
*    Heye Osterwald, 1996–2002
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*    Heye Osterwald, 1996 – 2002
*    Ingo Rockmann, 2002–2004
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*    Ingo Rockmann, 2002 – 2004
*    Werner Lanz, 2004–2005
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*    Werner Lanz, 2004 – 2005
*    Elisabeth Lanz, 2004–2005
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*    Elisabeth Lanz, 2004 – 2005
*    Dietrich Brauer, 2005–2010
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*    Dietrich Brauer, 2005 – 2010
*    Tatjana Petrenko, 2005–2010
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*    Tatjana Petrenko, 2005 – 2010
 
*    Tatjana Wagner, seit 2010
 
*    Tatjana Wagner, seit 2010
 
*    Wladimir Wagner (Prediger), seit 2010
 
*    Wladimir Wagner (Prediger), seit 2010
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Neben der Kirche steht seit [[1998]] das Diakoniezentrum „Haus Salzburg“.
   
==Quelle==
 
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[[Kategorie:Geschichte ]]
 
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[[Kategorie:Architektur]]
 
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