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Bereits am [[12. August]] [[1945]] werden die ersten Salzburger Festspiele nach dem Krieg eröffnet. Bis [[1. September]] wird es sechs Aufführungen von Mozarts "Entführung aus dem Serail", fünf Orchester- und drei Kirchenkonzerte, fünf Serenaden und mehrere Solistenkonzerte geben. Nach dem Kriegsende wird als erste gemeinsame Aktion der vier Besatzungsmächte "Die Entführung aus dem Serail" Österreich weit ausgestrahlt. Und schon ein Jahr später kommt es zur Wiederaufführung von "Jedermann" am Domplatz.
 
Bereits am [[12. August]] [[1945]] werden die ersten Salzburger Festspiele nach dem Krieg eröffnet. Bis [[1. September]] wird es sechs Aufführungen von Mozarts "Entführung aus dem Serail", fünf Orchester- und drei Kirchenkonzerte, fünf Serenaden und mehrere Solistenkonzerte geben. Nach dem Kriegsende wird als erste gemeinsame Aktion der vier Besatzungsmächte "Die Entführung aus dem Serail" Österreich weit ausgestrahlt. Und schon ein Jahr später kommt es zur Wiederaufführung von "Jedermann" am Domplatz.
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Zum Abschluss der Salzburger Festspiele [[1947]], am [[31. August]] hält Landeshauptmann [[Albert Hochleitner]] ([[ÖVP]]) eine Rundfunkansprache. Er hebt das zunehmende Interesse des In- und Auslandes an den Festspielen hervor. Im August haben 10.085 Personen in Gasthöfen und Privatquartieren übernachtet. Der Elektrische Aufzug ist im August von mehr als 70.000 Personen benutzt worden, eine Rekordzahl in den 56 Jahren seines Bestehens.
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Bereits am [[25. Juni]] [[1946]]  nimmt das neue Pressebüro seine Tätigkeit auf. Zum Abschluss der Salzburger Festspiele [[1947]], am [[31. August]] hält Landeshauptmann [[Albert Hochleitner]] ([[ÖVP]]) eine Rundfunkansprache. Er hebt das zunehmende Interesse des In- und Auslandes an den Festspielen hervor. Im August haben 10.085 Personen in Gasthöfen und Privatquartieren übernachtet. Der Elektrische Aufzug ist im August von mehr als 70.000 Personen benutzt worden, eine Rekordzahl in den 56 Jahren seines Bestehens.
    
Am [[27. Juli]] [[1948]] hält Bundespräsident Karl Renner die Eröffnungsrede der diesjährigen Festspiele. Mit „Orpheus und Eurydike“ von Christoph Willibald Gluck findet die erste Opernaufführung in der Felsenreitschule nach dem Krieg statt. Das Bühnenbild stammt von Caspar Neher, die Regie führt Oscar Fritz Schuh, es dirigiert [[Herbert von Karajan]].
 
Am [[27. Juli]] [[1948]] hält Bundespräsident Karl Renner die Eröffnungsrede der diesjährigen Festspiele. Mit „Orpheus und Eurydike“ von Christoph Willibald Gluck findet die erste Opernaufführung in der Felsenreitschule nach dem Krieg statt. Das Bühnenbild stammt von Caspar Neher, die Regie führt Oscar Fritz Schuh, es dirigiert [[Herbert von Karajan]].
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Beethovens „Fidelio“ inszeniert Günther Rennert, es dirigiert Wilhelm Furtwängler. Mozarts „Entführung aus dem Serail“ ist in einer Inszenierung von Herbert Waniek und unter der Stabführung von Josef Krips zu sehen. Herbert von Karajan dirigiert Mozarts „Le Nozze di Figaro“, inszeniert von Caspar Neher. Maria Becker ist die neue „Buhlschaft“ im „Jedermann“. Im Landestheater ist Grillparzers „Des Meeres und der Liebe Wellen“ unter der Regie von Ernst Lothar zu sehen. Frank Martins „Der Zaubertrank“ inszeniert Oscar Fritz Schuh. Es dirigiert Ferenc Fricsay. Die Orchesterkonzerte der Wiener Philharmoniker werden von [[Wilhelm Furtwängler]], Alceo Galliera, Herbert von Karajan, Artur Rodzinski und Hans Knappertsbusch dirigiert.
 
Beethovens „Fidelio“ inszeniert Günther Rennert, es dirigiert Wilhelm Furtwängler. Mozarts „Entführung aus dem Serail“ ist in einer Inszenierung von Herbert Waniek und unter der Stabführung von Josef Krips zu sehen. Herbert von Karajan dirigiert Mozarts „Le Nozze di Figaro“, inszeniert von Caspar Neher. Maria Becker ist die neue „Buhlschaft“ im „Jedermann“. Im Landestheater ist Grillparzers „Des Meeres und der Liebe Wellen“ unter der Regie von Ernst Lothar zu sehen. Frank Martins „Der Zaubertrank“ inszeniert Oscar Fritz Schuh. Es dirigiert Ferenc Fricsay. Die Orchesterkonzerte der Wiener Philharmoniker werden von [[Wilhelm Furtwängler]], Alceo Galliera, Herbert von Karajan, Artur Rodzinski und Hans Knappertsbusch dirigiert.
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Am [[5. November]] [[1948]] kommt es zu einer Räumungsklage gegen den Präsident der Salzburger Festspiele, [[Heinrich Puthon]], der sich geweigert hat, die Kündigung seiner Wohnung im [[Schloss Mirabell]] und die Bereitstellung einer Ersatzwohnung im Stadtzentrum anzunehmen. Nun prozessiert die Stadtgemeinde gegen Puthon. Puthon fordert die Rücknahme der Kündigung und droht mit einem internationalen Skandal. Die Stadtgemeinde verweist auf die herrschende Wohnungsnot.  
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Am [[5. November]] [[1948]] kommt es zu einer Räumungsklage gegen den Präsident der Salzburger Festspiele, [[Heinrich Puthon]], der sich geweigert hat, die Kündigung seiner Wohnung im [[Schloss Mirabell]] und die Bereitstellung einer Ersatzwohnung im Stadtzentrum anzunehmen. Nun prozessiert die Stadtgemeinde gegen Puthon. Puthon fordert die Rücknahme der Kündigung und droht mit einem internationalen Skandal. Die Stadtgemeinde verweist auf die herrschende Wohnungsnot.
    
====1950====
 
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