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Hofrat '''Marko M. Feingold''' wurde am [[28. Mai]] [[1913]] in Neusohl (Österreich-Ungarn), heute Banská Bystrica in der Slowakei geboren und ist seit [[1977]] Präsident der [[Israelitische Kultusgemeinde Salzburg|Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg]].  
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Hofrat '''Marko M. Feingold''' wurde am [[28. Mai]] [[1913]] in Neusohl (Österreich-Ungarn), heute Banská Bystrica in der Slowakei geboren und ist seit [[1946]] Präsident der [[Israelitische Kultusgemeinde Salzburg|Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg]].  
    
[[Bild:Feingold5.jpg|thumb|left|Hofrat Marko Feingold 2007]]
 
[[Bild:Feingold5.jpg|thumb|left|Hofrat Marko Feingold 2007]]
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Weil ihm auf der Fahrt nach Wien der Eintritt in die sowjetische Besatzungszone verweigert wurde, ließ er sich 1945 in [[Salzburg]] nieder, wo er seither lebt. Schon wenige Tage nach seiner Ankunft in Salzburg übernahm er die Leitung der Küche, die für Verfolgte des Nazi-Regimes eingerichtet worden war. Zwischen 1945 und [[1948]] half er jüdischen Flüchtlingen, die überwiegend aus Osteuropa kamen ('displaced persons') bei der Flucht über die Alpen nach Palästina. 1948 wurde er Inhaber eines Modegeschäftes, das er bis zu seiner Pensionierung [[1977]] betrieb.
 
Weil ihm auf der Fahrt nach Wien der Eintritt in die sowjetische Besatzungszone verweigert wurde, ließ er sich 1945 in [[Salzburg]] nieder, wo er seither lebt. Schon wenige Tage nach seiner Ankunft in Salzburg übernahm er die Leitung der Küche, die für Verfolgte des Nazi-Regimes eingerichtet worden war. Zwischen 1945 und [[1948]] half er jüdischen Flüchtlingen, die überwiegend aus Osteuropa kamen ('displaced persons') bei der Flucht über die Alpen nach Palästina. 1948 wurde er Inhaber eines Modegeschäftes, das er bis zu seiner Pensionierung [[1977]] betrieb.
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Seit [[178. Juni]] [[1946]] ist Feingold Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg. Seit den [[1980er]] Jahren hält er als Zeitzeuge Vorträge vor Schülern, Studenten, Pfarrgemeinden und Vereinen. Häufig ist er auch Gastgeber für Schulklassen und andere interessierte Gruppen, die die [[Salzburger Synagoge]] besuchen. Seit vielen Jahren nimmt er am [[Interreligiöser Dialog|interreligiösen Dialog]] teil. Zu den zahlreichen Ehrungen, die er im In- und Ausland erhielt, gehören die Verleihung des Goldenen Verdienstkreuzes des Landes Salzburg (1988) und die Ernennung zum ''Hofrat'' (1991).
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Seit [[17. Juni]] [[1946]] ist Feingold Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg. Seit den [[1980er]] Jahren hält er als Zeitzeuge Vorträge vor Schülern, Studenten, Pfarrgemeinden und Vereinen. Häufig ist er auch Gastgeber für Schulklassen und andere interessierte Gruppen, die die [[Salzburger Synagoge]] besuchen. Seit vielen Jahren nimmt er am [[Interreligiöser Dialog|interreligiösen Dialog]] teil. Zu den zahlreichen Ehrungen, die er im In- und Ausland erhielt, gehören die Verleihung des Goldenen Verdienstkreuzes des Landes Salzburg (1988) und die Ernennung zum ''Hofrat'' (1991). Seit [[1977]] ist er in Pension.
    
Am [[17. Jänner]] [[2008]] wurde er von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] mit der [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürgerschaft]] der Stadt Salzburg ausgezeichnet.
 
Am [[17. Jänner]] [[2008]] wurde er von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] mit der [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürgerschaft]] der Stadt Salzburg ausgezeichnet.

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