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Durch den Erwerb einer Reliquie des heiligen Koloman vom Stift Melk in Niederösterreich, gelang es dem Fridolfinger Pfarrer die Wallfahrt für einige Zeit wieder zu beleben. Um [[1900]] wurden nach Aussage von Gewährspersonen beide Brunnen noch von Wallfahrern aufgesucht. Das in den  Jahrzehnten zuvor in Vergessenheit geratene und zugewachsene „Fieberbrünndl“ wurde Anfang der 1990er Jahre freigelegt.  
 
Durch den Erwerb einer Reliquie des heiligen Koloman vom Stift Melk in Niederösterreich, gelang es dem Fridolfinger Pfarrer die Wallfahrt für einige Zeit wieder zu beleben. Um [[1900]] wurden nach Aussage von Gewährspersonen beide Brunnen noch von Wallfahrern aufgesucht. Das in den  Jahrzehnten zuvor in Vergessenheit geratene und zugewachsene „Fieberbrünndl“ wurde Anfang der 1990er Jahre freigelegt.  
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'''Tonkopfvotive'''
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In St. Koloman war eine besondere Form von Votivgabe üblich, die unter anderem auch für der Filialkirche St. Alban (Lamprechtshausen) nachgewiesen ist. Das waren Tongefäße in Kopfform, die mit Getreide gefüllt, bei Kopfleiden als Opfer dargebracht wurden. Das Verbreitungsgebiet der Tonkopfvotive liegt zwischen der niederbayerischen Isar (St. Corona in Altenkirchen bei Frontenhausen und St. Theobald in Geisenhausen bei Landshut) und den Wallfahrtsstätten St. Koloman in der Lebenau und Kolomansberg bei Thalgau.
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=== Besonderheiten ===
 
=== Besonderheiten ===