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| | In [[Henndorf am Wallersee]] befindet sich bei der [[Filialkirche St. Brigida]] eine Quelle, der heilkräftige Wirkung für die Augen nachgesagt wird. | | In [[Henndorf am Wallersee]] befindet sich bei der [[Filialkirche St. Brigida]] eine Quelle, der heilkräftige Wirkung für die Augen nachgesagt wird. |
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| − | ==Tennengau== | + | ==Lungau== |
| − | ===Brunnecker Bründl=== | + | * [[Jungbrunnenquelle (Lessachtal)|Jungbrunnenquelle]] im [[Lessachtal]] |
| − | Das ''Brunnecker Bründl'' befindet sich auf der alten Passhöhe vom [[Pass Lueg]], links vor der [[Wallfahrtskirche Maria Brunneck]]. Auch das Wasser dieser Quelle, ein mineralstoffhaltiges Heilwasser, hilft bei Augenleiden.
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| − | ===Fieberbründl=== | + | ===Augustin-Bründl=== |
| − | In [[Bad Dürrnberg]], etwas oberhalb der [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt|Wallfahrtskirche]], sprudelt ein ''Fieberbründl'', ein ''gotischer Brunnen aus rotgeflecktem Marmor mit polychromer Holzfigur der Muttergottes'' aus dem 18. Jahrhundert.<ref>Gustav Gugitz: ''Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch''. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde in fünf Bänden, Wien 1958, Band 5, S. 156.</ref>
| + | Diesem [[Augustin-Bründl]] in unmittelbarer Nähe der [[Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg]] werden seit jeher Sagen umwogene Kräfte nachgesagt. Es handelt sich dabei um ein rechtsdrehendes Heilwasser mit einem besonderen Wirkstoff, der hilfreich bei Augenleiden sein soll. Davon weiß sogar die Mesnerin zu berichten, die obendrein auch noch eine hervorragende Kirchenführerin ist. |
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| | + | ===Kaltes Bründl=== |
| | + | Das ''Kalte Bründl'' findet man am Ortsende von [[Weißpriach]] aus in einem Talschluss. Eine Schotterstraße führt nach dem letzten Haus in einen Wald und nach einer Holzbrücke und einer Kurve plätschert die Quelle auf der linken Seite in einen Holztrog. |
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| | ==Pinzgau== | | ==Pinzgau== |
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| | Das Wasser hilft bei Magenkrankheiten, die auf Verdauungsschwäche oder Krampfneigung beruhen. Die Fürstenquelle, die auch ''Herzquelle'' genannt wird, ist von hoher chemischer und physikalischer Reinheit. Sie regt in allen Herzensangelegenheiten zum Entspannen und Loslassen an und weckt wieder die Lebensfreude. | | Das Wasser hilft bei Magenkrankheiten, die auf Verdauungsschwäche oder Krampfneigung beruhen. Die Fürstenquelle, die auch ''Herzquelle'' genannt wird, ist von hoher chemischer und physikalischer Reinheit. Sie regt in allen Herzensangelegenheiten zum Entspannen und Loslassen an und weckt wieder die Lebensfreude. |
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| − | ==Lungau== | + | == Pongau == |
| − | * [[Jungbrunnenquelle (Lessachtal)|Jungbrunnenquelle]] im [[Lessachtal]]
| + | Es gibt eine Augenwasserl-Quelle bei der [[Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt]] in [[Werfenweng]]. |
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| − | ===Augustin-Bründl=== | + | ==Tennengau== |
| − | Diesem [[Augustin-Bründl]] in unmittelbarer Nähe der [[Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg]] werden seit jeher Sagen umwogene Kräfte nachgesagt. Es handelt sich dabei um ein rechtsdrehendes Heilwasser mit einem besonderen Wirkstoff, der hilfreich bei Augenleiden sein soll. Davon weiß sogar die Mesnerin zu berichten, die obendrein auch noch eine hervorragende Kirchenführerin ist.
| + | ===Brunnecker Bründl=== |
| − | | + | Das ''Brunnecker Bründl'' befindet sich auf der alten Passhöhe vom [[Pass Lueg]], links vor der [[Wallfahrtskirche Maria Brunneck]]. Auch das Wasser dieser Quelle, ein mineralstoffhaltiges Heilwasser, hilft bei Augenleiden. |
| − | ===Kaltes Bründl=== | + | ===Fieberbründl=== |
| − | Das ''Kalte Bründl'' findet man am Ortsende von [[Weißpriach]] aus in einem Talschluss. Eine Schotterstraße führt nach dem letzten Haus in einen Wald und nach einer Holzbrücke und einer Kurve plätschert die Quelle auf der linken Seite in einen Holztrog.
| + | In [[Bad Dürrnberg]], etwas oberhalb der [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt|Wallfahrtskirche]], sprudelt ein ''Fieberbründl'', ein ''gotischer Brunnen aus rotgeflecktem Marmor mit polychromer Holzfigur der Muttergottes'' aus dem 18. Jahrhundert.<ref>Gustav Gugitz: ''Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch''. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde in fünf Bänden, Wien 1958, Band 5, S. 156.</ref> |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |