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Nachdem Ing. Wallack dem Bundespräsidenten die Fertigstellung des neuen Bauabschnittes gemeldet hatte, setzte er sich in den Steyr 100 zum Landeshauptmann und die Kolonne kroch bergwärts. Nur die wichtigsten Fahrzeuge durften auf die Edelweißspitze fahren, da dort der Parkraum sehr begrenzt ist. Die anderen Fahrzeuge reihten sich entlang des Straßenabschnitts im oberen Nassfeld und um den Törlkopf auf. Nach einer kurzen Gipfelrast auf der Edelweißspitze versammelten sich die mittlerweile auf rund 8 000 Personen angewachsene Menschenmenge am Parkplatz Fuscher Törl.
 
Nachdem Ing. Wallack dem Bundespräsidenten die Fertigstellung des neuen Bauabschnittes gemeldet hatte, setzte er sich in den Steyr 100 zum Landeshauptmann und die Kolonne kroch bergwärts. Nur die wichtigsten Fahrzeuge durften auf die Edelweißspitze fahren, da dort der Parkraum sehr begrenzt ist. Die anderen Fahrzeuge reihten sich entlang des Straßenabschnitts im oberen Nassfeld und um den Törlkopf auf. Nach einer kurzen Gipfelrast auf der Edelweißspitze versammelten sich die mittlerweile auf rund 8 000 Personen angewachsene Menschenmenge am Parkplatz Fuscher Törl.
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Nach einem Salutschuss einer Gebirgsbatterie, die am Fuscher Törl in Stellung gegangen war, begann eine feierliche Feldmesse in rund 2 400 m ü. A., bei der der Salzburger Kammersänger [[Richard Mayr]] (* 1877, † 1935) ohne jede Begleitung die ersten beiden Strophen Goethes „Talismane“ nach der Vertonung von Schubert sang. Über dem Fuscher Törl kreiste Ulrich Ferdinand Fürst Kinsky (* 1893, † 1938), der Präsident des Österreichischen Aero-Clubs, in seinem Sportflugzeug.
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Nach einem Salutschuss einer Gebirgsbatterie, die am Fuscher Törl in Stellung gegangen war, begann eine feierliche Feldmesse in rund 2 400 m ü. A., bei der der Salzburger Kammersänger [[Richard Mayr]] (* 1877; † 1935) ohne jede Begleitung die ersten beiden Strophen Goethes „Talismane“ nach der Vertonung von Schubert sang. Über dem Fuscher Törl kreiste Ulrich Ferdinand Fürst Kinsky (* 1893; † 1938), der Präsident des Österreichischen Aero-Clubs, in seinem Sportflugzeug.
    
Franz Wallack schreibt dazu in seinem Buch über die Baugeschichte: „''Eine große Zahl von Lautsprechern ließ diese Worte feierlich in den Äther hinaustönen. Ernst und schweigend blickten die Dreitausender, darunter auch der Großglockner als ihr König, auf den Festplatz und die 8 000 Menschen herunter, die hier einen Festtag begingen, der sie weit weg von der Enge des Alltags in die herrliche Gottesnatur geführt hatte.''“
 
Franz Wallack schreibt dazu in seinem Buch über die Baugeschichte: „''Eine große Zahl von Lautsprechern ließ diese Worte feierlich in den Äther hinaustönen. Ernst und schweigend blickten die Dreitausender, darunter auch der Großglockner als ihr König, auf den Festplatz und die 8 000 Menschen herunter, die hier einen Festtag begingen, der sie weit weg von der Enge des Alltags in die herrliche Gottesnatur geführt hatte.''“