| − | Nach Literaturangaben leben die Raupen von ''T. cryptella'' in Platzminen in den Blättern verschiedener Fabaceen, wie ''Lotus''-, ''Securigera''- und ''Hippocrepis''-Arten, also Pflanzen, die in Salzburg auf sonnigen Magerweiden in den Kalkalpen weit verbreitet sind. ''[[Lotus corniculatus]]'' findet sich sogar an fast allen Wegrändern, ''[[Hippocrepis emerus]]'' sehr lokal an südexponierten, bewaldeten Ufern von z.B. [[Fuschlsee]] oder [[Wolfgangsee]]. ''T. cryptella'' dürfte aber sehr wärmebedürftig sein und in Salzburg daher nur wenige geeignete Lebensräume vorfinden. Gerade in niedrigen Lagen sind solche potentiellen Biotope zudem in den letzten hundert Jahren weitgehend der Flurbereinigung und der Intensivierung der Landwirtschaft zum Opfer gefallen. Ob die Art daher auch heute noch in Salzburg heimisch ist, ist fraglich. | + | Nach Literaturangaben leben die Raupen von ''T. cryptella'' in Platzminen in den Blättern verschiedener Fabaceen, wie ''Lotus''-, ''Securigera''- und ''Hippocrepis''-Arten, also Pflanzen, die in Salzburg auf sonnigen Magerweiden in den Kalkalpen weit verbreitet sind. ''[[Lotus corniculatus]]'' findet sich sogar an fast allen Wegrändern, ''[[Hippocrepis emerus]]'' sehr lokal an südexponierten, bewaldeten Ufern von z. B. [[Fuschlsee]] oder [[Wolfgangsee]]. ''T. cryptella'' dürfte aber sehr wärmebedürftig sein und in Salzburg daher nur wenige geeignete Lebensräume vorfinden. Gerade in niedrigen Lagen sind solche potentiellen Biotope zudem in den letzten hundert Jahren weitgehend der Flurbereinigung und der Intensivierung der Landwirtschaft zum Opfer gefallen. Ob die Art daher auch heute noch in Salzburg heimisch ist, ist fraglich. |