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| − | Das '''Arthurhaus''' liegt am Fuße der ''Mandlwände'' an der Südostflanke des [[Hochkönig|Hochkönig-Massiv]]s in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]. Es liegt am [[Dientner Sattel]] auf 1.505 m ü. A.. | + | Das '''Arthurhaus''' liegt am Fuße der ''Mandlwände'' an der Südostflanke des [[Hochkönig|Hochkönig-Massiv]]s in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]. Es liegt am [[Dientner Sattel]] auf 1.505 m ü. NN. |
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| | ==Allgemeines== | | ==Allgemeines== |
| − | Das Haus bietet einen Blick auf die nahen ''Mandlwände'' und ist Urlaubsort für Sommer und Winter. Es ist der wichtigste Ausgangspunkt für die Hochgebirgstour auf den „Fast-Dreitausender“ ''Hochkönig'' (2.941 m ü. N. N.), die etwa fünf bis acht Stunden dauert. Bricht man im Morgengrauen auf, kann man am Fuße der 2.600 m ü. N. N. hohen, markanten ''Torsäule'' den Sonnenaufgang über dem gegenüber liegenden [[Tennengebirge]] erleben. | + | Das Haus bietet einen Blick auf die nahen ''Mandlwände'' und ist Urlaubsort für Sommer und Winter. Es ist der wichtigste Ausgangspunkt für die Hochgebirgstour auf den „Fast-Dreitausender“ ''Hochkönig'' (2.941 m ü. NN.), die etwa fünf bis acht Stunden dauert. Bricht man im Morgengrauen auf, kann man am Fuße der 2.600 m ü. NN. hohen, markanten ''Torsäule'' den Sonnenaufgang über dem gegenüber liegenden [[Tennengebirge]] erleben. |
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| − | Der Hausberg des ''Arthurhauses'' ist der nahe gelegene [[Hochkeil]] (1.782 m ü. N. N.), dessen Gipfel in einer Stunde erreichbar und für Kinder ab etwa acht Jahren geeignet ist. Empfehlenswert ist auch ein Ausflug hinauf zum Fuß der Mandlwände, wo das Hochkönig-Plateau in bis zu 1000m hohen Felswänden und -türmen nach Südosten abbricht. | + | Der Hausberg des ''Arthurhauses'' ist der nahe gelegene [[Hochkeil]] (1.782 m ü. NN.), dessen Gipfel in einer Stunde erreichbar und für Kinder ab etwa acht Jahren geeignet ist. Empfehlenswert ist auch ein Ausflug hinauf zum Fuß der Mandlwände, wo das Hochkönig-Plateau in bis zu 1000m hohen Felswänden und -türmen nach Südosten abbricht. |
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| | Der ausladende, im Süden und Osten schroffe Kalkstock des Hochkönigs besitzt zwar die höchste Erhebung der [[Berchtesgadener Alpen]], doch liegt das ''Arthurhaus'' schon nahe am Übergang zu den sanfteren Dientener Bergen. | | Der ausladende, im Süden und Osten schroffe Kalkstock des Hochkönigs besitzt zwar die höchste Erhebung der [[Berchtesgadener Alpen]], doch liegt das ''Arthurhaus'' schon nahe am Übergang zu den sanfteren Dientener Bergen. |
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| | ==Geschichtliches== | | ==Geschichtliches== |
| − | Einige hundert Höhenmeter unterhalb und östlich der Alm sowie im Raum Mühlbach wurde schon in der Jungsteinzeit von etwa 3000 v. Chr. bis [[1977]] Kupferbergbau betrieben. | + | Einige hundert Höhenmeter unterhalb und östlich der Alm sowie im Raum Mühlbach wurde schon in der Jungsteinzeit von etwa 3000 v. Chr. bis [[1977]] [[Kupferbergbau]] betrieben. |
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| | Die Geschichte des ''Arthurhauses ''begann im Jahr [[1866]] zurück, als die Kupfer-Bergbaugesellschaft die Mitterberg Alpe kaufte und eine Gaststätte errichtete, die „Alpenwirtschaft Mitterberg“. Schon die ersten Urlauber schätzten das Panorama der ''Mandlwände'', die schneesicheren Winter und die vielen Wanderwege am Hochkönig. | | Die Geschichte des ''Arthurhauses ''begann im Jahr [[1866]] zurück, als die Kupfer-Bergbaugesellschaft die Mitterberg Alpe kaufte und eine Gaststätte errichtete, die „Alpenwirtschaft Mitterberg“. Schon die ersten Urlauber schätzten das Panorama der ''Mandlwände'', die schneesicheren Winter und die vielen Wanderwege am Hochkönig. |