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| | === B === | | === B === |
| − | * '''Belastbarkeit, ökologische (ökologische Pufferkapazität)''' | + | * '''Belastbarkeit, ökologische (ökologische Pufferkapazität)''' |
| | Ausmaß der Fähigkeit eines Systems (Organismus, Population, Ökosystem u. a.), auf Beanspruchungen (z. B. spezifische Raumnutzungen) ohne nachhaltige Schädigungen zu reagieren | | Ausmaß der Fähigkeit eines Systems (Organismus, Population, Ökosystem u. a.), auf Beanspruchungen (z. B. spezifische Raumnutzungen) ohne nachhaltige Schädigungen zu reagieren |
| − | * '''Belastung, ökologische''' | + | * '''Belastung, ökologische''' |
| | Gesamtheit der negativen Einwirkungen auf ein Ökosystem, die dessen Anpassungsvermögen (Fähigkeit zur Adaption) überschreiten. | | Gesamtheit der negativen Einwirkungen auf ein Ökosystem, die dessen Anpassungsvermögen (Fähigkeit zur Adaption) überschreiten. |
| | * '''Bepflanzungsplan''' | | * '''Bepflanzungsplan''' |
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| | * '''Bewertung''' | | * '''Bewertung''' |
| | Beurteilung des Zielerfüllungsgrades eines Sachverhaltes (wertende Beschreibung auf Basis eines vorliegenden Zielgerüstes) (Evaluierung) | | Beurteilung des Zielerfüllungsgrades eines Sachverhaltes (wertende Beschreibung auf Basis eines vorliegenden Zielgerüstes) (Evaluierung) |
| − | * '''Biotop''' | + | * '''Biotop''' |
| | Lebensraum einer charakteristisch zusammengesetzten Lebensgemeinschaft (Biozönose) mit einer gegenüber seiner Umgebung abgrenzbaren Beschaffenheit. | | Lebensraum einer charakteristisch zusammengesetzten Lebensgemeinschaft (Biozönose) mit einer gegenüber seiner Umgebung abgrenzbaren Beschaffenheit. |
| − | * '''Biotopkartierung''' | + | * '''Biotopkartierung''' |
| | Methoden zur Beschreibung naturräumlicher Gegebenheiten auf Basis einer systematischen Betrachtung der Lebensräume, ihrer relevanten Strukturen sowie der standörtlichen Flora und Fauna. | | Methoden zur Beschreibung naturräumlicher Gegebenheiten auf Basis einer systematischen Betrachtung der Lebensräume, ihrer relevanten Strukturen sowie der standörtlichen Flora und Fauna. |
| | * '''Biotopverbundsystem, Biotopvernetzung''' | | * '''Biotopverbundsystem, Biotopvernetzung''' |
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| | * '''Dezentrale Konzentration''' | | * '''Dezentrale Konzentration''' |
| | Unter dem Begriff der Dezentralen Konzentration versteht man die Verlagerung zentralörtlicher Funktionen vom dominanten Oberzentrum auf untergeordnete Zentrale Orte. Dadurch kann eine Reduktion des Mobilitätszwanges erreicht werden (z. B. Einrichtung von dezentralen Dienststellen der Landesverwaltung in Regionalen Zentren) | | Unter dem Begriff der Dezentralen Konzentration versteht man die Verlagerung zentralörtlicher Funktionen vom dominanten Oberzentrum auf untergeordnete Zentrale Orte. Dadurch kann eine Reduktion des Mobilitätszwanges erreicht werden (z. B. Einrichtung von dezentralen Dienststellen der Landesverwaltung in Regionalen Zentren) |
| − | Anhang zum Salzburger Landesentwicklungsprogramm Gesamtüberarbeitung 2003
| + | |
| | * '''Disperse Siedlungsstruktur''' | | * '''Disperse Siedlungsstruktur''' |
| | Darunter ist eine Siedlungsstruktur zu verstehen, die aufgrund des Fehlens einer koordinierten Planung durch eine Vielzahl von Siedlungsansätzen, hohen | | Darunter ist eine Siedlungsstruktur zu verstehen, die aufgrund des Fehlens einer koordinierten Planung durch eine Vielzahl von Siedlungsansätzen, hohen |
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| | Als Entwicklungsachsen werden mehr oder weniger breite, bandartige Gebietsstreifen längs von bereits vorhandenen oder noch zu schaffenden Verkehrs- und | | Als Entwicklungsachsen werden mehr oder weniger breite, bandartige Gebietsstreifen längs von bereits vorhandenen oder noch zu schaffenden Verkehrs- und |
| | Versorgungsadern (Straße, Schiene, Energieleitung, Wasserstraßen usw.) bezeichnet. In Entwicklungsachsen sollen infrastrukturelle Einrichtungen nach Möglichkeit gebündelt werden, gewerbliche und industrielle Betriebe angesiedelt sowie Wohnungen und Versorgungseinrichtungen angesiedelt werden (verändert nach MALZ 1974). | | Versorgungsadern (Straße, Schiene, Energieleitung, Wasserstraßen usw.) bezeichnet. In Entwicklungsachsen sollen infrastrukturelle Einrichtungen nach Möglichkeit gebündelt werden, gewerbliche und industrielle Betriebe angesiedelt sowie Wohnungen und Versorgungseinrichtungen angesiedelt werden (verändert nach MALZ 1974). |
| − | * '''Erholung''' | + | * '''Erholung''' |
| | Die zur Erhaltung der Gesundheit erforderliche nervliche Entspannung (Ausruhen, Lektüre, Spiele, Wandern, Bergsteigen u. ä.); b) die zur längeranhaltenden Wiederherstellung der bedrohten Gesundheit notwendige Lebensweise in gesunder Umwelt. | | Die zur Erhaltung der Gesundheit erforderliche nervliche Entspannung (Ausruhen, Lektüre, Spiele, Wandern, Bergsteigen u. ä.); b) die zur längeranhaltenden Wiederherstellung der bedrohten Gesundheit notwendige Lebensweise in gesunder Umwelt. |
| − | * '''Erholungsgebiet''' | + | * '''Erholungsgebiet''' |
| | Flächen, die für öffentlich zugängliche Gärten und Parkanlagen sowie sonstige für die Gesundheit und Erholung notwendige Grünflächen bestimmt sind (gem. Sbg. | | Flächen, die für öffentlich zugängliche Gärten und Parkanlagen sowie sonstige für die Gesundheit und Erholung notwendige Grünflächen bestimmt sind (gem. Sbg. |
| | ROG § 19 Z. 3) | | ROG § 19 Z. 3) |
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| | | | |
| | === F === | | === F === |
| − | * '''Fauna''' | + | * '''Fauna''' |
| | Die Gesamtheit aller Tierarten eines Gebietes. | | Die Gesamtheit aller Tierarten eines Gebietes. |
| | * '''Flora''' | | * '''Flora''' |
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| | Instrument zur Entwicklung und Darstellung landschaftsökologischer Zielsetzungen für die agrarisch geprägte Kulturlandschaft als Grundlage für die Durchführung eines | | Instrument zur Entwicklung und Darstellung landschaftsökologischer Zielsetzungen für die agrarisch geprägte Kulturlandschaft als Grundlage für die Durchführung eines |
| | Agrarverfahrens. | | Agrarverfahrens. |
| − | * '''Freiflächengestaltung''' | + | * '''Freiflächengestaltung''' |
| | Maßnahmenumsetzung, orientiert an einer vorausgehenden Konzeptentwicklung zur Gestaltung meist siedlungsbezogener Freiflächen (Objektplanung) (siehe auch Freiraumplanung). | | Maßnahmenumsetzung, orientiert an einer vorausgehenden Konzeptentwicklung zur Gestaltung meist siedlungsbezogener Freiflächen (Objektplanung) (siehe auch Freiraumplanung). |
| | * '''Freiland, Freifläche, Freiraum''' | | * '''Freiland, Freifläche, Freiraum''' |
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| | durch noch keine Aussage darüber getroffen wird, ob diese vegetationsbestimmt oder geprägt sind (siehe auch Begriffserläuterungen). | | durch noch keine Aussage darüber getroffen wird, ob diese vegetationsbestimmt oder geprägt sind (siehe auch Begriffserläuterungen). |
| | * '''Gesamtüberarbeitung 2003''' | | * '''Gesamtüberarbeitung 2003''' |
| − | Anhang zum Salzburger Landesentwicklungsprogramm | + | Anhang zum Salzburger Landesentwicklungsprogramm |
| − | * '''Freiraumplanung''' | + | * '''Freiraumplanung''' |
| | Querschnittorientierte Konzeptentwicklung, die das Bindeglied zwischen Ordnungs- und Entwicklungsplanung einerseits und der Objektplanung andererseits darstellt | | Querschnittorientierte Konzeptentwicklung, die das Bindeglied zwischen Ordnungs- und Entwicklungsplanung einerseits und der Objektplanung andererseits darstellt |
| | (siehe auch Freiflächengestaltung). | | (siehe auch Freiflächengestaltung). |
| | | | |
| − | === G === | + | === G === |
| | * '''Gefahrenzonenplan''' | | * '''Gefahrenzonenplan''' |
| | Im Gefahrenzonenplan werden gemäß § 11 des [[Forstgesetz]]es 1975 die [[wildbach]]- und [[lawine]]ngefährdeten Bereiche dargestellt, für die eine besondere Art der | | Im Gefahrenzonenplan werden gemäß § 11 des [[Forstgesetz]]es 1975 die [[wildbach]]- und [[lawine]]ngefährdeten Bereiche dargestellt, für die eine besondere Art der |
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| | * '''Kulturlandschaft''' | | * '''Kulturlandschaft''' |
| | Kulturlandschaft entsteht durch die dauerhafte Beeinflussung der ursprünglichen Naturlandschaft durch menschliche Individuen, Gruppen und Gesellschaften im | | Kulturlandschaft entsteht durch die dauerhafte Beeinflussung der ursprünglichen Naturlandschaft durch menschliche Individuen, Gruppen und Gesellschaften im |
| − | Anhang zum Salzburger Landesentwicklungsprogramm Gesamtüberarbeitung 2003 Rahmen der Ausübung ihrer Grunddaseinsfunktionen. Die Kulturlandschaft erhält ihre Aus-
| + | Rahmen der Ausübung ihrer Grunddaseinsfunktionen. Die Kulturlandschaft erhält ihre Aus- |
| | prägung insbesondere durch die Wohnfunktion, durch die Art der wirtschaftlichen Tätigkeit und die Ausbildung des Verkehrsnetzes. Je nach Intensität der menschlichen Nutzung kann zwischen naturnahen und naturfernen Kulturlandschaften unterschieden werden. | | prägung insbesondere durch die Wohnfunktion, durch die Art der wirtschaftlichen Tätigkeit und die Ausbildung des Verkehrsnetzes. Je nach Intensität der menschlichen Nutzung kann zwischen naturnahen und naturfernen Kulturlandschaften unterschieden werden. |
| | | | |
| | === L === | | === L === |
| − | * '''Landesplanung''' | + | * '''Landesplanung''' |
| | Landesplanung bedeutet die raumbezogene, fächerübergreifende, überörtliche Koordinierungskompetenz eines bestimmten Verwaltungsbereichs auf Landesebene | | Landesplanung bedeutet die raumbezogene, fächerübergreifende, überörtliche Koordinierungskompetenz eines bestimmten Verwaltungsbereichs auf Landesebene |
| | zur Ordnung und Entwicklung des gesamten Staatsgebietes oder seiner Teilräume. (vgl. Handwörterbuch der Raumordnung, 1995, S. 579) | | zur Ordnung und Entwicklung des gesamten Staatsgebietes oder seiner Teilräume. (vgl. Handwörterbuch der Raumordnung, 1995, S. 579) |
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| | Ländliche Räume sind schwach industrialisiert und gering urbanisiert. Charakteristisch ist die Vorherrschaft von Land- und Forstwirtschaft und Tourismusfunktio- | | Ländliche Räume sind schwach industrialisiert und gering urbanisiert. Charakteristisch ist die Vorherrschaft von Land- und Forstwirtschaft und Tourismusfunktio- |
| | nen, z. T. auch mit Ergänzungsfunktionen für Verdichtungsräume hinsichtlich Erholung, Wasserversorgung, Roh- und Baustofflieferung und des ökologischen Ausgleichs. | | nen, z. T. auch mit Ergänzungsfunktionen für Verdichtungsräume hinsichtlich Erholung, Wasserversorgung, Roh- und Baustofflieferung und des ökologischen Ausgleichs. |
| − | Landschaft | + | * '''Landschaft''' |
| − | : Unter Landschaft versteht man in der Landschaftsökologie den räumlichen Repräsentanten des -> Landschaftsökosystems. Der Begriff „Landschaft“ wird allerdings in
| + | Unter Landschaft versteht man in der Landschaftsökologie den räumlichen Repräsentanten des -> Landschaftsökosystems. Der Begriff „Landschaft“ wird allerdings in |
| | zahlreichen Bedeutungen verwendet: | | zahlreichen Bedeutungen verwendet: |
| − | :: 1. In Geogrfie und Raumplanung als erlebtes Landschaftsbild, | + | :: 1. In Geografie und Raumplanung als erlebtes Landschaftsbild, |
| | :: 2. In Geographie und in der Landschaftsplanung als äußerliches Erscheinungsbild eines Erdraumes, also seiner Physiognomie, die mehr oder weniger auf Grund von äußerlichen Merkmalen einheitlich erscheint, | | :: 2. In Geographie und in der Landschaftsplanung als äußerliches Erscheinungsbild eines Erdraumes, also seiner Physiognomie, die mehr oder weniger auf Grund von äußerlichen Merkmalen einheitlich erscheint, |
| | :: 3. In der Geographie als Erdraum in seiner gesamten „dinglichen Erfüllung“, | | :: 3. In der Geographie als Erdraum in seiner gesamten „dinglichen Erfüllung“, |
| | :: 4. In der Regionalforschung als Region, die als kultur- oder naturräumliche Einheit oder als Gesamtraum verstanden wird, | | :: 4. In der Regionalforschung als Region, die als kultur- oder naturräumliche Einheit oder als Gesamtraum verstanden wird, |
| | :: 5. In der Landschaftsplanung als ein abgrenzbarer, durch Raumeinheiten bestimmter Eigenart charakterisierter Ausschnitt der Erdoberfläche mit allen ihren Bestandteilen, Erscheinungsformen und gestaltenden Eingriffen durch den Menschen, | | :: 5. In der Landschaftsplanung als ein abgrenzbarer, durch Raumeinheiten bestimmter Eigenart charakterisierter Ausschnitt der Erdoberfläche mit allen ihren Bestandteilen, Erscheinungsformen und gestaltenden Eingriffen durch den Menschen, |
| − | :: 6. In der Landschaftsökologie und Geoökologie als landschaftliches Ökosystem oder Geoökosystem (Hartmut Leser), das eine funktionale Einheit eines | + | :: 6. In der Landschaftsökologie und Geoökologie als landschaftliches Ökosystem oder Geoökosystem (Hartmut Leser), das eine funktionale Einheit eines Erdraumausschnittes repräsentiert, |
| − | Erdraumausschnittes repräsentiert, | |
| | :: 7. In den Biowissenschaften die Umschreibung für die Umwelt tierischer und pflanzlicher Organismen oder deren Lebensgemeinschaften (vgl. Wörterbuch der allgemeinen Geographie, 1993, o.S. Bd. 1, 7.Auflage) | | :: 7. In den Biowissenschaften die Umschreibung für die Umwelt tierischer und pflanzlicher Organismen oder deren Lebensgemeinschaften (vgl. Wörterbuch der allgemeinen Geographie, 1993, o.S. Bd. 1, 7.Auflage) |
| | * '''Landschaftsachse''' | | * '''Landschaftsachse''' |
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| | | | |
| | === M === | | === M === |
| − | Managementplan | + | * '''Managementplan''' |
| − | : Konkretes Konzept zur Umsetzung von Zielen des Biotopschutzes und
| + | Konkretes Konzept zur Umsetzung von Zielen des Biotopschutzes und der Biotoppflege mit Mitteln der Landschaftspflege und des Naturschutzes unter Berücksichtigung von landschaftsästhetischen Aspekten (LOOS 1993). |
| − | der Biotoppflege mit Mitteln der Landschaftspflege und des Naturschutzes unter Berücksich- | + | |
| − | tigung von landschaftsästhetischen Aspekten (L
| + | === N === |
| − | OOS
| + | * '''Nachhaltigkeit''' |
| − | 1993).
| + | Eine Vielzahl von Maßnahmen und Lösungsansätzen, die auf die sparsame und dauerhafte Nutzung der Ressourcen (Boden, Raum, Energie, Naturgüter, Landschaft...) derart ausgelegt sind, dass sie als Lebensgrundlage für die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben. Unter nachhaltiger Raumnutzung sind Lösungsansätze zur Mobilisierung |
| − | Nachhaltigkeit: | + | nicht verfügbaren Baulandes, Ansätze zur Mehrfachnutzung desselben Raumes bei untereinander verträglichen Funktionen, Ansätze zur wirtschaftlichen Verwendung von Infrastruktureinrichtungen und von Bebauungsstandorten zu verstehen. Unter Nachhaltigkeit versteht man eine wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Einklang mit der Erhaltung der Umwelt (Naturhaushalt, Landschaftsbild, Erholungswert, Wohlfahrtswirkungen, ...), siehe auch „Nachhaltige Entwicklung“), (vgl. Handwörterbuch der Raumordnung, 1995, S. 659, |
| − | Eine Vielzahl von Maßnahmen und Lösun | + | * '''Nachhaltige Entwicklung''' |
| − | gsansätzen, die auf die sparsame
| + | „Nachhaltige Entwicklung“ heißt in Anlehnung an den Brundtland-Report der WCED 1989, dass die jetzt Lebenden mit ihren Lebensgrundlagen so haushalten sollen, dass den kommenden Generationen ihre Lebenschancen vollständig erhalten bleiben. Das „Drei-Säulen-Modell“ der Nachhaltigkeit geht davon aus, dass Ökologie, Wirtschaft und Soziales gleichermaßen berücksichtigt werden müssen, um zu langfristig tragfähigen Lösungen zu kommen. |
| − | und dauerhafte Nutzung der Ressourcen (Boden, Raum, Energie, Naturgüter, Landschaft...) | + | * '''Naherholungsgebiet''' |
| − | derart ausgelegt sind, dass sie als Le | + | Dient vorwiegend der kurzzeitigen Erholung (Entspannung), muss von Siedlungsgebieten aus leicht erreichbar sein und einen angemessenen Erholungswert aufweisen (gem. LOOS 1993) (siehe [[#Erholungslandschaft]]). |
| − | bensgrundlage für die nachfolgenden Generationen
| + | * '''Naturhaushalt''' |
| − | erhalten bleiben. Unter nachhaltiger Raumnutzung | + | Das Beziehungs- und Wirkungsgefüge der Lebewesen untereinander und zu ihrer Umwelt (gem. § 4 Sbg. NSchG, Synonym für Landschaftshaushalt). |
| − | sind Lösungsansätze zur Mobilisierung | + | * '''Naturlandschaft''' |
| − | nicht verfügbaren Baulandes, Ansätze zur Mehrfachnutzung desselben Raumes bei unter- | + | Weitgehend ursprüngliche, vom Menschen kaum beeinflusste Landschaften, wie [[Moor]]e, Auen, Salzsteppen, primäre Steppenreste, Bereiche oberhalb der Waldgrenze (gem. LOOS 1993). |
| − | einander verträglichen Funktionen, Ansätze zur wirtschaftlichen Verwendung von Infrastruk-
| + | * '''Naturräumliche Gefährdungen''' |
| − | tureinrichtungen und von Bebauungsstandorten zu verstehen. Unter N. versteht man eine
| + | Natürliche Gefährdungsbereiche ergeben sich aus der Situation der geologischen, petrologischen und hydrogeologischen Grundlagen sowie der Klimabedingungen. Sie treten insbesondere im alpinen Bereich als [[Lawine]]n, [[Wildbach|Wildbäche]], [[Hochwasser|Hochwässer]] und Massenbewegungen ([[Mure]]n, Rutschungen) auf |
| − | wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Einklang mit der Erhaltung der Umwelt (Natur- | + | * '''Naturschutz''' |
| − | haushalt, Landschaftsbild, Erholungswert, Wohlfahrtswirkungen, ...), siehe auch „
| + | '''Naturschutz''' ist die im Interesse der Allgemeinheit wirkende Obsorge zur dauernden Erhaltung der Natur als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen, zum |
| − | Nachhalti-
| + | Schutze besonderer Teile der Natur vor nachteiliger Veränderung, Zerstörung oder Ausrottung, sowie zur Anpassung der lebensnotwendigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung an die vorhandenen unvermehrbaren natürlichen Ressourcen (vgl. LOOS 1993). |
| − | ge Entwicklung
| + | |
| − | “) , (vgl. Handwörterbuch der Raumordnung, 1995, S. 659,
| + | === O-Ö === |
| − | Nachhaltige Entwicklung | + | * '''Ökologische Tragfähigkeit''' |
| − | : „Nachhaltige Entwicklung“ heißt in Anlehnung an den
| + | Auf spezifische Nutzungsansprüche bezogene Belastbarkeit eines bestimmten Landschaftsausschnittes in Hinblick auf die Aufrechterhaltung dessen wesentlicher Lebensraumfunktionen für Flora, Fauna und den Menschen |
| − | Brundtland-Report der WCED 1989, dass die jetzt Lebenden mit ihren Lebensgrundlagen so | + | * '''Ortsbild''' |
| − | haushalten sollen, dass den kommenden Generationen ihre Lebenschancen vollständig er- | + | Ist der innerhalb des bebauten Gebietes entstehende optische Gesamteindruck der Bauten eines Ortes oder Ortsteiles unter Einschluss der bildhaften Wirkung von Grünanlagen, Parkanlagen, Gewässern, Schlossbergen udgl., sowie die Ansicht von einzelnen oder mehreren Bauten innerhalb des bebauten Gebietes und auch der charakteristische Ausblick auf Ausschnitte der umgebenden Landschaft. Gesamtüberarbeitung 2003 Anhang zum Salzburger Landesentwicklungsprogramm |
| − | halten bleiben. Das „Drei-Säulen-Modell“ der Nachhaltigkeit geht davon aus, dass Ökologie,
| + | * '''Ortsrand''' |
| − | Wirtschaft und Soziales gleichermaßen berücksichtigt werden müssen, um zu langfristig | + | Ist ein schmaler Bereich des Überganges eines verbauten Gebietes zur freien Landschaft. Ortsränder fallen nicht unter den Begriff der geschlossenen Ortschaft. |
| − | tragfähigen Lösungen zu kommen. | + | |
| − | Naherholungsgebiet | + | === P === |
| − | : Dient vorwiegend der kurzzeitigen Erholung (Entspannung), muss
| + | * '''Planungssystem''' |
| − | von Siedlungsgebieten aus leicht erreichbar sein und einen angemessenen Erholungswert | + | Bezugssystem der Planungsinstrumente zu- und untereinander. |
| − | aufweisen (gem. L | + | * '''Potentiell natürliche Vegetation''' |
| − | OOS
| + | Das Artengefüge, das sich unter den gegenwärtigen Umweltbedingungen ausbilden würde, wenn der Mensch nicht mehr aktiv interveniert und die Vegetation Zeit fände, sich bis zu ihrem Endzustand (Klimaxgesellschaft) zu entwickeln. |
| − | 1993) (<---> Erholungslandschaft).
| + | |
| − | Naturhaushalt: | + | === R === |
| − | Das Beziehungs- und Wirkungsgefüge der Lebewesen untereinander und | + | * '''Raumordnungsgrundsätze''' |
| − | zu ihrer Umwelt (gem. § 4 Sbg. NSchG, Synonym für Landschaftshaushalt). | + | Grundsätze sind abstrakte Richtlinien materieller Art für die räumliche Entwicklung. Sie enthalten grundlegende Aussagen zu typischen raumordnerischen Problemen. Als Direktiven für Abwägungsvorgänge sind sie auf weitere Konkretisierung hin angelegt und sind noch gegeneinander und untereinander abzuwägen. |
| − | Naturlandschaft: | + | * '''Raumordnungsziele''' |
| − | Weitgehend ursprüngliche, vom Menschen kaum beeinflusste Land- | + | Raumordnungsziele sind im Gegensatz zu Raumordnungsgrundsätzen keiner weiteren Abwägung mehr zugänglich (Letztentscheidungen) und ihrem sachlichen Charakter nach räumlich-konkrete Festlegungen. |
| − | schaften, wie Moore, Auen, Salzsteppen, primäre Steppenreste, Bereiche oberhalb der
| + | * '''Regionale Identität''' |
| − | Waldgrenze (gem. L | + | Unter regionaler Identität versteht man die Identifikation der Wohnbevölkerung mit ihrem Wohnumfeld. Es handelt sich um einen Begriff des verhaltensorientierten Ansatzes der Sozialgeographie, durch den viele Probleme der modernen Gesellschaft aufgrund fehlender Regionaler Identitäten der Bewohner erklärt werden können (z. B. die Probleme einer Schlafstadt der Städter im Ländlichen Raum). |
| − | OOS
| + | * '''Rekultivierung''' |
| − | 1993).
| + | Maßnahmen, die der Wiedereingliederung eines Landschaftsteilraumes in das umgebende Landschaftsgefüge nach Aufgabe der vorherigen Nutzungsform bzw. der Wiedererschließung bestimmter Teilräume für spezifische wirtschaftliche Landschaftsnutzungen (Landwirtschaft, Forstwirtschaft u.a .) dienen. |
| − | Naturräumliche Gefährdungen: | + | * '''Retentionsflächen''' |
| − | Natürliche Gefährdungsbereiche ergeben sich aus der | + | Flächen, auf denen ein Teil des Niederschlages nach starken Regenfällen zurückgehalten wird und dann "dosiert" an die Flüsse und Bäche abgegeben wird. Werden diese Flächen zerstört oder durch Bebauung verringert, kann es zu einem schubweisen Abfluss des Niederschlags und damit zu Hochwasser kommen. Retentionsflächen sind Überflutungsflächen die Abflussspitzen die im Flusslauf nicht abgeführt werden können aufnehmen und zwischenspeichern. Dadurch wird der Hochwasserwellenablauf gedämpft und somit ein Beitrag zur Verringerung der Schadenswirkung für Unterlieger geleistet. |
| − | Situation der geologischen, petrologisc | + | |
| − | hen und hydrogeologischen Grundlagen sowie der
| + | === S === |
| − | Klimabedingungen. Sie treten insbesondere im | + | * '''Schutzstreifen''' |
| − | alpinen Bereich als Lawinen, Wildbäche,
| + | Lineare Grünfläche mit der Funktion der klaren räumlichen Trennung divergierender Raumnutzungen sowie als Beitrag zur Hintanhaltung bzw. Minimierung potentieller |
| − | Hochwässer und Massenbewegungen (Muren, Rutschungen) auf | + | Nachbarschaftsbelästigungen (z.B. Immissionsschutzstreifen zwischen Siedlungs- und Gewerbegebiet, Grünstreifen zwischen Erholungsbereich und Verkehrstrasse). Als spezielle Form der Abstandsflächen zu verstehen. |
| − | Naturschutz: | + | * '''Suburbanisierung''' |
| − | Naturschutz ist die im Interesse der Allgemeinheit wirkende Obsorge zur dau- | + | Unter Suburbanisierung versteht man die Ausdehnung der Stadt in ihr Umland bzw. die Verlagerung bestimmter städtischer Funktionen in das Stadtumland, ohne dass dafür die nötigen strukturellen Voraussetzungen gegeben sind. Typische Beispiele betreffen etwa die Auslagerung der Wohnfunktion aus dem Stadtbereich in die Umlandgemeinden, die zu einer hohen Pendelwanderung führt oder die Ansiedlung von Verbrauchermärkten in den Stadtumlandgemeinden. Suburbanisierung bedeutet eine nur teilweise Auslagerung der städtischen Funktionen, sodass sie immer von negativen Erscheinungen begleitet ist (Verkehr, "Schlafstädte", ...). Den Extremfall stellen Stadtkerne ohne Wohnbevölkerung und Stadtumlandbereiche ohne Arbeitsplätze dar. Dekonzentrationsprozess von Agglomerationsräumen bzw. Stadtregionen. Verursacht durch den Prozess der Stadt-Rand-Wanderung von Bevölkerung und Wirtschaftsbetrieben, führt die S. zu eine, flächenhaften Wachstum größerer Städte über die Stadtgrenzen hinaus. |
| − | ernden Erhaltung der Natur als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen, zum
| + | * '''Sukzession''' |
| − | Schutze besonderer Teile der Natur vor nachteiliger Veränderung, Zerstörung oder Ausrot- | + | Im weiteren Sinn natürliche Vegetationsentwicklung unter bestimmten Standortbedingungen; im engeren Sinn natürliche Vegetationsentwicklung nach Beendigung einer |
| − | tung, sowie zur Anpassung der lebensnotwendigen wirtschaftlichen und sozialen Entwick-
| |
| − | lung an die vorhandenen unvermehrbaren natürlichen Ressourcen (vgl. L
| |
| − | OOS
| |
| − | 1993).
| |
| − | Ökologische Tragfähigkeit: | |
| − | Auf spezifische Nutzungsansprüche bezogene Belastbarkeit | |
| − | eines bestimmten Landschaftsausschnittes in Hinblick auf die Aufrechterhaltung dessen we- | |
| − | sentlicher Lebensraumfunktionen für Flora, Fauna und den Menschen
| |
| − | Ortsbild | |
| − | : Ist der innerhalb des bebauten Gebietes entstehende optische Gesamteindruck
| |
| − | der Bauten eines Ortes oder Ortsteiles unter Einschluss der bildhaften Wirkung von Grün- | |
| − | anlagen, Parkanlagen, Gewässern, Schlossberge
| |
| − | n u. dgl., sowie die Ansicht von einzelnen
| |
| − | oder mehreren Bauten innerhalb des bebauten Gebietes und auch der charakteristische | |
| − | Ausblick auf Ausschnitte der umgebenden Landschaft. | |
| − | Gesamtüberarbeitung 2003 | |
| − | Anhang zum Salzburger Landesentwicklungsprogramm | |
| − | 171
| |
| − | Ortsrand | |
| − | : Ist ein schmaler Bereich des Überganges eines verbauten Gebietes zur freien
| |
| − | Landschaft. Ortsränder fallen nicht unter den Begriff der geschlossenen Ortschaft. | |
| − | Planungssystem: | |
| − | Bezugssystem der Planungsinstrumente zu- und untereinander. | |
| − | Potentiell natürliche Vegetation: | |
| − | Das Artengefüge, das sich unter den gegenwärtigen Um- | |
| − | weltbedingungen ausbilden würde, wenn der Mensch nicht mehr aktiv interveniert und die
| |
| − | Vegetation Zeit fände, sich bis zu ihrem Endzustand (Klimaxgesellschaft) zu entwickeln. | |
| − | Raumordnungsgrundsätze: | |
| − | Grundsätze sind abstrakte Richtlinien materieller Art für die | |
| − | räumliche Entwicklung. Sie enthalten grundlegende Aussagen zu typischen raumordneri- | |
| − | schen Problemen. Als Direktiven für Abwägungsvorgänge sind sie auf weitere Konkretisie-
| |
| − | rung hin angelegt und sind noch gegeneinander und untereinander abzuwägen.
| |
| − | Raumordnungsziele: | |
| − | Raumordnungsziele sind im Gegensatz zu Raumordnungs- | |
| − | grundsätzen keiner weiteren Abwägung mehr zugänglich (Letztentscheidungen) und ihrem
| |
| − | sachlichen Charakter nach räumlich-konkrete Festlegungen. | |
| − | Regionale Identität: | |
| − | Unter Regionaler Identität versteht man die Identifikation der Wohnbe- | |
| − | völkerung mit ihrem Wohnumfeld. Es handelt sich um einen Begriff des verhaltensorientier-
| |
| − | ten Ansatzes der Sozialgeographie, durch den viele Probleme der modernen Gesellschaft
| |
| − | aufgrund fehlender Regionaler Identitäten der Bewohner erklärt werden können (z.B. die | |
| − | Probleme einer Schlafstadt der Städter im Ländlichen Raum). | |
| − | Rekultivierung: | |
| − | Maßnahmen, die der Wiedereingliederung eines Landschaftsteilraumes in | |
| − | das umgebende Landschaftsgefüge nach Aufgabe der vorherigen Nutzungsform bzw. der | |
| − | Wiedererschließung bestimmter Teilräume für spezifische wirtschaftliche Landschaftsnut- | |
| − | zungen (Landwirtschaft, Forstwirtschaft u.a.) dienen.
| |
| − | Retentionsflächen: | |
| − | Flächen, auf denen ein Teil des Niederschlages nach starken Regen- | |
| − | fällen zurückgehalten wird und dann "dosiert" an die Flüsse und Bäche abgegeben wird.
| |
| − | Werden diese Flächen zerstört oder durch Bebauung verringert, kann es zu einem schub- | |
| − | weisen Abfluss des Niederschlags und damit zu Hochwasser kommen. Retentionsflächen
| |
| − | sind Überflutungsflächen die Abflussspitzen die im Flusslauf nicht abgeführt werden können | |
| − | aufnehmen und zwischenspeichern. Dadurch wird der Hochwasserwellenablauf gedämpft | |
| − | und somit ein Beitrag zur Verringerung der Schadenswirkung für Unterlieger geleistet. | |
| − | Schutzstreifen: | |
| − | Lineare Grünfläche mit der Funktion der klaren räumlichen Trennung diver- | |
| − | gierender Raumnutzungen sowie als Beitrag zur Hintanhaltung bzw. Minimierung potentieller
| |
| − | Nachbarschaftsbelästigungen (z.B. Immission | |
| − | sschutzstreifen zwischen Siedlungs- und Ge-
| |
| − | werbegebiet, Grünstreifen zwischen Erholungsbereich und Verkehrstrasse). Als spezielle
| |
| − | Form der Abstandsflächen zu verstehen. | |
| − | Suburbanisierung: | |
| − | Unter Suburbanisierung versteht man die Ausdehnung der Stadt in ihr | |
| − | Umland bzw. die Verlagerung bestimmter städtischer Funktionen in das Stadtumland, ohne | |
| − | dass dafür die nötigen strukturellen Voraussetzungen gegeben sind. Typische Beispiele be- | |
| − | treffen etwa die Auslagerung der Wohnfunktion aus dem Stadtbereich in die Umlandgemein-
| |
| − | den, die zu einer hohen Pendelwanderung führt oder die Ansiedlung von Verbrauchermärk-
| |
| − | ten in den Stadtumlandgemeinden. Suburbanisierung bedeutet eine nur teilweise Auslage-
| |
| − | rung der städtischen Funktionen, sodass sie immer von negativen Erscheinungen begleitet
| |
| − | ist (Verkehr, "Schlafstädte", ...). Den Extremfall stellen Stadtkerne ohne Wohnbevölkerung | |
| − | und Stadtumlandbereiche ohne Arbeitsplätze dar. Dekonzentrationsprozess von Agglomera- | |
| − | tionsräumen bzw. Stadtregionen. Verursacht durch den Prozess der Stadt-Rand-Wanderung
| |
| − | von Bevölkerung und Wirtschaftsbetrieben, führt die S. zu eine, flächenhaften Wachstum | |
| − | größerer Städte über die Stadtgrenzen hinaus. | |
| − | Anhang zum Salzburger Landesentwicklungsprogramm
| |
| − | Gesamtüberarbeitung 2003
| |
| − | 172
| |
| − | Sukzession: | |
| − | Im weiteren Sinn natürliche Vegetationsentwicklung unter bestimmten Stand- | |
| − | ortbedingungen; im engeren Sinn natürliche Vegetationsentwicklung nach Beendigung einer
| |
| | bestimmten Bewirtschaftungsform. | | bestimmten Bewirtschaftungsform. |
| − | Trittsteinbiotop: | + | |
| − | Trittsteinbiotope sind inselartige Überbrückungselemente in strukturarmen | + | === T === |
| − | Kulturlandschaftsteilen mit spezifischen ökosystemaren Funktionen. Dabei kann es sich um | + | * '''Trittsteinbiotop''' |
| − | linienförmige (Hecken, Baumreihen, Böschungen, Raine), flächenhafte (Feldgehölze, Baum- | + | Trittsteinbiotope sind inselartige Überbrückungselemente in strukturarmen Kulturlandschaftsteilen mit spezifischen ökosystemaren Funktionen. Dabei kann es sich um |
| − | und Gebüschgruppen, Kleingewässer z.B. Tümpel) oder punktförmige (Einzelbäume) Land- | + | linienförmige (Hecken, Baumreihen, Böschungen, Raine), flächenhafte (Feldgehölze, Baum und Gebüschgruppen, Kleingewässer z.B. Tümpel) oder punktförmige (Einzelbäume) Landschaftselemente handeln. |
| − | schaftselemente handeln.
| + | |
| − | Vertragsnaturschutz: | + | === V === |
| − | Partnerschaftlich geschlossene privatrechtliche Verträge zwischen | + | * '''Vertragsnaturschutz''' |
| − | Gebietskörperschaften und/oder Grundbesitzern, die die Erhaltung, Pflege, Anlage und Ver- | + | Partnerschaftlich geschlossene privatrechtliche Verträge zwischen Gebietskörperschaften und/oder Grundbesitzern, die die Erhaltung, Pflege, Anlage und Ver- |
| − | besserung ökologisch wertvoller Flächen durch naturschutzkonformes Wirtschaften zum Ziel | + | besserung ökologisch wertvoller Flächen durch naturschutzkonformes Wirtschaften zum Ziel haben (vgl. LOOS 1993; Kommentar zum Sbg. NSchG). |
| − | haben (vgl. L | + | |
| − | OOS
| + | === W === |
| − | 1993; Kommentar zum Sbg. NSchG). | + | * '''Wohlfahrtswirkung der Natur''' |
| − | Wohlfahrtswirkung | + | Alle für den Menschen positiven Einflüsse der Natur. |
| − | der | + | |
| − | Natur | + | === Z === |
| − | : Alle für den Menschen positiven Einflüsse der Natur.
| + | * '''Zentraler Ort''' |
| − | Zentraler Ort: | + | Unter zentralem Ort versteht man im Allgemeinen eine Standortkonzentration (Cluster) von Einrichtungen, die Güter und Dienste für räumlich begrenzte Marktgebiete anbieten und im speziellen Sinn eine Siedlung oder Gemeinde hinsichtlich ihrer Versorgungsfunktion mit Güter und Diensten insbesondere für ihr Umland (vgl. Handwörterbuch der Raumordnung, 1995, S. 1117). |
| − | Unter Z.O. versteht man im Allgemeinen eine Standortkonzentration (Cluster) | + | * '''Zentralraum''' |
| − | von Einrichtungen, die Güter und Dienste für räumlich begrenzte Marktgebiete anbieten und | + | Der Zentralraum ist das Gebiet, von dessen Kern wesentliche Entwicklungsimpulse für die Gesamtentwicklung des Landes ausgehen und dessen Dynamik die Entwicklung der gesamten Region dominiert. Der Zentralraum mit überwiegend städtischen Lebensbedingungen ist durch eine weitgehende Konzentration der Bevölkerung, der Wirtschaft, der kulturellen Einrichtungen und der Bildungseinrichtungen gekennzeichnet. Die Ausstrahlung und Anziehungskraft dieses Raumes geht über administrative Grenzen hinaus. Sie führt zu Verflechtungen unterschiedlicher Funktion und Intensität mit benachbarten Räumen. |
| − | im speziellen Sinn eine Siedlung oder Gemeinde hinsichtlich ihrer Versorgungsfunktion mit | + | * '''Zersiedelung''' |
| − | Güter und Diensten insbesondere für ihr Umland (vgl. Handwörterbuch der Raumordnung, | + | Ist eine ohne funktionales Erfordernis und ohne ortsplanerisches Konzept vorgenommene Bebauung außerhalb geschlossener Siedlungen. |
| − | 1995, S. 1117). | + | |
| − | Zentralraum: | + | == Quelle == |
| − | Der Zentralraum ist das Gebiet, von dessen Kern wesentliche Entwick- | + | * [https://www.salzburg.gv.at/bauenwohnen_/Documents/lep2003-2.pdf www.salzburg.gv.at pdf, Seite 181ff] |
| − | lungsimpulse für die Gesamtentwicklung des Landes ausgehen und dessen Dynamik die
| + | |
| − | Entwicklung der gesamten Region dominiert. Der Zentralraum mit überwiegend städtischen | + | [[Kategorie:Kultur und Bildung]] |
| − | Lebensbedingungen ist durch eine weitgehende Konzentration der Bevölkerung, der Wirt- | + | [[Kategorie:Sprache]] |
| − | schaft, der kulturellen Einrichtungen und der Bildungseinrichtungen gekennzeichnet. Die
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| − | Ausstrahlung und Anziehungskraft dieses Raumes geht über administrative Grenzen hinaus. | |
| − | Sie führt zu Verflechtungen unterschiedlicher Funktion und Intensität mit benachbarten | |
| − | Räumen. | |
| − | Zersiedelung | |
| − | : Ist eine ohne funktionales Erfordernis und ohne ortsplanerisches Konzept
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| − | vorgenommene Bebauung außerhalb geschlossener Siedlungen. | |