Änderungen

K
Textersetzung - „[[enns:“ durch „“
Zeile 31: Zeile 31:  
Band 1 und 2 haben jeder so um die 180 – 200 Seiten mit 45 bzw. 55 Vorschläge, so soll natürlich auch Band 3 über den Lungau auch annähernd so dick und reich an Vorschlägen sein. Das hat aus meiner Sicht aber auch mit sich gebracht, dass Hetz auch Vorschläge bietet, die jetzt nicht ganz so „ausgesuchte Wanderungen“ (Wortlaut am Buchrücken) sind. Beispiele wären der [[Richtstättenweg Passeggen]] mit einer Weglänge von vier Kilometern eher ein Spaziergang, die Wanderung auf den Gstoder, einen Grenzberg zwischen Mur und [[Seetaler Bach]] oder die Wanderung rund um [[Tamsweg]] – eben ganz normale Wanderungen. Der Vorschlag über den [[Hirschwandsteig]] dürfte Hetz von der [[Pongau]]er Ausgabe in den Lungauer gerutscht sein. [[Johannesfall]], [[Hintergnadenalm]], [[Südwiener Hütte]] und [[Felser Alm]] befinden sich eindeutig im Pongau.
 
Band 1 und 2 haben jeder so um die 180 – 200 Seiten mit 45 bzw. 55 Vorschläge, so soll natürlich auch Band 3 über den Lungau auch annähernd so dick und reich an Vorschlägen sein. Das hat aus meiner Sicht aber auch mit sich gebracht, dass Hetz auch Vorschläge bietet, die jetzt nicht ganz so „ausgesuchte Wanderungen“ (Wortlaut am Buchrücken) sind. Beispiele wären der [[Richtstättenweg Passeggen]] mit einer Weglänge von vier Kilometern eher ein Spaziergang, die Wanderung auf den Gstoder, einen Grenzberg zwischen Mur und [[Seetaler Bach]] oder die Wanderung rund um [[Tamsweg]] – eben ganz normale Wanderungen. Der Vorschlag über den [[Hirschwandsteig]] dürfte Hetz von der [[Pongau]]er Ausgabe in den Lungauer gerutscht sein. [[Johannesfall]], [[Hintergnadenalm]], [[Südwiener Hütte]] und [[Felser Alm]] befinden sich eindeutig im Pongau.
   −
Hetz baut in seine meist zweiseitigen Beschreibungen (inkl. Bild und Übersichtsdaten) immer wieder geschichtliche und landschaftliche Hinweise ein. Manchmal wäre eine kurze Erklärung von Begriffen hilfreich, wie beispielsweise beim Weg zur Zinkwand, wo er von einem Montanlehrpfad spricht. Im selben Beitrag irrt übrigens Hetz mit der Aussage, dass die [[enns:Keinprechthütte|Keinprechthütte]] auf Pongauer Seite läge – sie liegt auf steirischem Gebiet, gut sieben Kilometer von der Pongauer Grenze entfernt.  
+
Hetz baut in seine meist zweiseitigen Beschreibungen (inkl. Bild und Übersichtsdaten) immer wieder geschichtliche und landschaftliche Hinweise ein. Manchmal wäre eine kurze Erklärung von Begriffen hilfreich, wie beispielsweise beim Weg zur Zinkwand, wo er von einem Montanlehrpfad spricht. Im selben Beitrag irrt übrigens Hetz mit der Aussage, dass die Keinprechthütte|Keinprechthütte]] auf Pongauer Seite läge – sie liegt auf steirischem Gebiet, gut sieben Kilometer von der Pongauer Grenze entfernt.  
    
Bei seinen Kurzdaten am Beginn jeder Tour gibt es auch den Punkt „Besonderheiten“. Den hätte er aber bei vielen auch weglassen können (Tour „Von [[Unterberg]] nach [[Moosham]]“ – Besonderheiten: „Viel Geschichte und schöne Landschaft“, Tour „[[Naturpark Riedingtal]“ – Besonderheiten: „Naherholung für Mensch und Tier“). Interessant manches Kapitel zu Eigenheiten oder Personen wie z. B. über [[Margit Gräfin Szápáry]], die Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhundert eine große Förderin und Wohltäterin des Lungaus war. Bei den Bildern hätte ich mir manchmal noch einen Bildhinweis gewünscht, da nicht alle Bilder eindeutig dem Kapitel bzw. den darin erwähnten Gegebenheiten zuzuordnen sind. Hetz schildert durchaus interessante Vorschläge und Besonderheiten ([[Samson]]-Geschichte, die „[[Sarchen]]“, die schwarzen Holzeinfassungen von Gräbern in [[Lessach]] u.a.), die Kartenausschnitte bieten sich als Orientierungshilfe an, ersetzen aber nicht eine gute Wanderkarte. Leider ist er auch in diesem Buch sparsam mit Einkehrtipps – genau sechs, Hüttenempfehlungen auch eher selten, bei der [[Franz-Fischer-Hütte]] ([[Mosermandl]]/[[Riedingtal]]) schreibt Hetz, dass diese zum Zeitpunkt seiner „Rechereche“ geschlossen war. Heißt das, er ist nicht an ihr vorbei gegangen war, sondern hat nur „recherchiert“  hat.  Wenn er selbst dort war, wann war das (Jahr/Monat) – laut Homepage des Österreichisches Alpenvereins wird die Hütte 2012 wieder offen sein (vielleicht wäre ja dieser Hinweis im Buch hilfreich).
 
Bei seinen Kurzdaten am Beginn jeder Tour gibt es auch den Punkt „Besonderheiten“. Den hätte er aber bei vielen auch weglassen können (Tour „Von [[Unterberg]] nach [[Moosham]]“ – Besonderheiten: „Viel Geschichte und schöne Landschaft“, Tour „[[Naturpark Riedingtal]“ – Besonderheiten: „Naherholung für Mensch und Tier“). Interessant manches Kapitel zu Eigenheiten oder Personen wie z. B. über [[Margit Gräfin Szápáry]], die Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhundert eine große Förderin und Wohltäterin des Lungaus war. Bei den Bildern hätte ich mir manchmal noch einen Bildhinweis gewünscht, da nicht alle Bilder eindeutig dem Kapitel bzw. den darin erwähnten Gegebenheiten zuzuordnen sind. Hetz schildert durchaus interessante Vorschläge und Besonderheiten ([[Samson]]-Geschichte, die „[[Sarchen]]“, die schwarzen Holzeinfassungen von Gräbern in [[Lessach]] u.a.), die Kartenausschnitte bieten sich als Orientierungshilfe an, ersetzen aber nicht eine gute Wanderkarte. Leider ist er auch in diesem Buch sparsam mit Einkehrtipps – genau sechs, Hüttenempfehlungen auch eher selten, bei der [[Franz-Fischer-Hütte]] ([[Mosermandl]]/[[Riedingtal]]) schreibt Hetz, dass diese zum Zeitpunkt seiner „Rechereche“ geschlossen war. Heißt das, er ist nicht an ihr vorbei gegangen war, sondern hat nur „recherchiert“  hat.  Wenn er selbst dort war, wann war das (Jahr/Monat) – laut Homepage des Österreichisches Alpenvereins wird die Hütte 2012 wieder offen sein (vielleicht wäre ja dieser Hinweis im Buch hilfreich).