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[[Anton Bruckner]] muss dieses Instrument sehr geschätzt haben. Im Winter 1869 spielte er darauf ''einige Fugen, in jener streng gehaltenen Form vor, die seinen im selben Jahre bereits in Nancy und Paris erhaltenen Ruf, als großer Contrapunktist, der an Beethoven seinen Anschluß hat, entsprach''. Im Jahr darauf erfreute er ''mehrere Musikfreunde durch eine interessante Produktion auf der schönen Orgel der Collegienkirche''.<ref>[[Salzburger Volksblatt]] vom 7. April 1869 und 9. September 1870. Zit. nach: Gerhard Walterskirchen: ''Baugeschichte der Orgel der Universitätskirche'', in: ''Die Orgel der Universitätskirche Salzburg''. Weihe der renovierten Mauracher-Orgel 10. Juli 1982, S. 18f.</ref>
 
[[Anton Bruckner]] muss dieses Instrument sehr geschätzt haben. Im Winter 1869 spielte er darauf ''einige Fugen, in jener streng gehaltenen Form vor, die seinen im selben Jahre bereits in Nancy und Paris erhaltenen Ruf, als großer Contrapunktist, der an Beethoven seinen Anschluß hat, entsprach''. Im Jahr darauf erfreute er ''mehrere Musikfreunde durch eine interessante Produktion auf der schönen Orgel der Collegienkirche''.<ref>[[Salzburger Volksblatt]] vom 7. April 1869 und 9. September 1870. Zit. nach: Gerhard Walterskirchen: ''Baugeschichte der Orgel der Universitätskirche'', in: ''Die Orgel der Universitätskirche Salzburg''. Weihe der renovierten Mauracher-Orgel 10. Juli 1982, S. 18f.</ref>
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1982 wurde die Orgel von der Tiroler Firma Pirchner restauriert, wobei der orginale Zustand erhalten oder wiederhergestellt wurde. Vor allem die im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] abgelieferten [[Orgelmacher#Ablieferung zinnerner Pfeifen für die Rüstungsindustrie 1917/18|Prospektpfeifen aus Zinn]] mussten durch neue ersetzt werden. Pirchner legte auch die später hinzugekommene ''Trompette 8′'', im Gehäuseunterteil auf eigenen zwei Laden (C- und Cis-Seite) untergebracht, still. Die Ventile derselben wurden nämlich 1882 ''recht primitiv an der Hauptwerkstraktur angehängt'', wodurch die Tasten schwergängig geworden waren.<ref>Johann Pirchner: ''Die Restaurierung der Mauracher-Orgel in der Universitätskirche Salzburg'', in: ''Die Orgel der Universitätskirche Salzburg.'' Weihe der renovierten Mauracher-Orgel 10. Juli 1982, S. 29.</ref>
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1982 wurde die Orgel von der Tiroler Firma Pirchner restauriert, wobei der orginale Zustand erhalten oder wiederhergestellt wurde. Vor allem die im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] abgelieferten [[Orgelmacher#Ablieferung zinnerner Pfeifen für die Rüstungsindustrie 1917/18|Prospektpfeifen aus Zinn]] mussten durch neue ersetzt werden. Pirchner legte auch die später hinzugekommene ''Trompette 8′'', im Gehäuseunterteil auf eigenen zwei Laden (C- und Cis-Seite) untergebracht, still. Die Ventile derselben wurden nämlich ''recht primitiv an der Hauptwerkstraktur angehängt'', wodurch die Tasten schwergängig geworden waren.<ref>Johann Pirchner: ''Die Restaurierung der Mauracher-Orgel in der Universitätskirche Salzburg'', in: ''Die Orgel der Universitätskirche Salzburg.'' Weihe der renovierten Mauracher-Orgel 10. Juli 1982, S. 29.</ref>
    
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