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Von [[1685]] bis [[1697]] wurde hier unter Leitung des Italieners Giovanni Gaspare Zugalli die neue Kirche und das vorgesehene Priesterseminar erbaut. Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], der ab [[1687]] regierte, war kein Freund des „Wälschen Barock“ und der Theatiner, weshalb Zugalli lange um die Endabrechnung streiten musste. Das Priesterseminar wurde dann an der Seite der Dreifaltigkeitskirche unter neuer Leitung errichtet.  
 
Von [[1685]] bis [[1697]] wurde hier unter Leitung des Italieners Giovanni Gaspare Zugalli die neue Kirche und das vorgesehene Priesterseminar erbaut. Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], der ab [[1687]] regierte, war kein Freund des „Wälschen Barock“ und der Theatiner, weshalb Zugalli lange um die Endabrechnung streiten musste. Das Priesterseminar wurde dann an der Seite der Dreifaltigkeitskirche unter neuer Leitung errichtet.  
 
   
 
   
Zwei Flügelbauten des ehemaligen Kloster umschließen die in die Gebäudeflucht eingebettete kleine Kirche. Der Zentralbau ist von einer hohen Tambourkuppel gekrönt, an die seitlich 4 kleine Kapellen integriert sind. Kleine dekorative Wandfelder mit Scheinfenstern und Emporen vervollständigen die Kirche. Das Kuppelfresko wurde von [[Paul Troger]] geschaffen. Auch das Altarbild des Hochaltars mit der Marter des Hl. Maximilian, das Altarbild des rechten Seitenaltars und vier Bilder auf Leinwand über den Beichtstühlen wurden von Paul Troger geschaffen. Das Altarbild des linken Seitenaltars stammt von [[Johann Michael Rottmayr]]. Eine Besonderheit ist die ''Heilige Stiege'' neben der Kirche, die in Nachahmung der römischen Scala Santa [[1712]] hier errichtet wurde. Sie besteht aus 49 Stufen, darf nur kniend erklommen werden und führt hinauf zum Kreuzaltar, der um [[1750]] geschaffen wurde.  
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Zwei Flügelbauten des ehemaligen Kloster umschließen die in die Gebäudeflucht eingebettete kleine Kirche. Der Zentralbau ist von einer hohen Tambourkuppel gekrönt, an die seitlich 4 kleine Kapellen integriert sind. Kleine dekorative Wandfelder mit Scheinfenstern und Emporen vervollständigen die Kirche. Das Kuppelfresko wurde von [[Paul Troger]] geschaffen. Auch das Altarbild des Hochaltars mit der Marter des Hl. Maximilian, das Altarbild des rechten Seitenaltars und vier Bilder auf Leinwand über den Beichtstühlen wurden von Paul Troger geschaffen. Das Altarbild des linken Seitenaltars stammt von [[Johann Michael Rottmayr]]. Eine Besonderheit ist die ''Heilige Stiege'' neben der Kirche, die in Nachahmung der römischen [[Scala Santa]] [[1712]] hier errichtet wurde. Sie besteht aus 49 Stufen, darf nur kniend erklommen werden und führt hinauf zum Kreuzaltar, der um [[1750]] geschaffen wurde.  
    
[[1809]] wurde die Niederlassung der [[Kongregation der Theatiner]] aufgehoben. Das Gebäude diente danach als Garnisonsspital und wurde [[1923]] dem Orden der Barmherzigen Brüder übergeben, die seitdem den Spitalsbetrieb fortführen.
 
[[1809]] wurde die Niederlassung der [[Kongregation der Theatiner]] aufgehoben. Das Gebäude diente danach als Garnisonsspital und wurde [[1923]] dem Orden der Barmherzigen Brüder übergeben, die seitdem den Spitalsbetrieb fortführen.