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In der Kirche las ein angestellter Priester täglich eine Messe für die Stifter und deren Angehörige.<br/>[[1588]] installierte [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] darin eine Stadtkaplanei, [[1610]] ließ er die gotische Kirche zu einem [[Renaissance]]bau umgestalten. Fürsterzbischof [[Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein]] ordnete [[1750]] einen aufwändigen Umbau im [[Barock|barocken]] Stil an.<br/>Als man [[1811]] die [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä|Pfarre St. Andrä]] gründete, wurde sie Pfarrkirche (die in der Nähe stehende [[St.-Sebastians-Kirche]] war stets Filialkirche von St. Andrä gewesen und diente, wenn notwendig, als Ersatzkirche).  
 
In der Kirche las ein angestellter Priester täglich eine Messe für die Stifter und deren Angehörige.<br/>[[1588]] installierte [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] darin eine Stadtkaplanei, [[1610]] ließ er die gotische Kirche zu einem [[Renaissance]]bau umgestalten. Fürsterzbischof [[Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein]] ordnete [[1750]] einen aufwändigen Umbau im [[Barock|barocken]] Stil an.<br/>Als man [[1811]] die [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä|Pfarre St. Andrä]] gründete, wurde sie Pfarrkirche (die in der Nähe stehende [[St.-Sebastians-Kirche]] war stets Filialkirche von St. Andrä gewesen und diente, wenn notwendig, als Ersatzkirche).  
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Die Kirche wurde [[1818]] beim großen [[Stadtbrand Salzburg (rechtes Salzachufer)|Stadtbrand]] stark in Mitleidenschaft gezogen und danach nur notdürftig repariert. Da sie dem zunehmenden Verkehr im Wege stand wurde das Gotteshaus [[1861]], den Einsprüchen der Bürger zum Trotz, im Auftrag des [[Magistrat Salzburg|Magistrats]] abgetragen, wobei die im westlichen Bereich der Kirche gestandenen Außenmauern in den Bau des [[Linzer Gasse 1 (Denkstein-Haus)|Denkstein-Hauses]] einbezogen wurden. Die Portale und den Kreuzaltar der alten Andräkirche mit den Statuen des Mose (Stab mit Schlange) und des Aaron verkaufte man an die Pfarre St. Georgen im Attergau, die dieselben beim Bau der Kalvarienbergkirche wiederverwendeten.<ref>Siehe AtterWiki: [http://www.atterwiki.at/index.php?title=Kalvarienbergkirche Kalvarienbergkirche].</ref>
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Die Kirche wurde [[1818]] beim großen [[Stadtbrand Salzburg (rechtes Salzachufer)|Stadtbrand]], obwohl sie so nahe dem Brandherd im Südflügel des Priesterhauses lag, nicht in Mitleidenschaft gezogen. Schwer beschädigt durch den Brand wurde allerdings das Pfarrhaus St. Andrä, das sich anschließend an das Gablerbräuhaus in der Priesterhausgasse befand, bis dahin auch die Volksschule für den rechten Stadtteil beherbergte und dann Anfang der 1820er Jahre abgebrochen wurde. Da die Kirche dem zunehmenden Verkehr im Wege stand wurde das Gotteshaus [[1861]], den Einsprüchen der Bürger zum Trotz, im Auftrag des [[Magistrat Salzburg|Magistrats]] abgetragen, wobei die im westlichen Bereich der Kirche gestandenen Außenmauern in den Bau des [[Linzer Gasse 1 (Denkstein-Haus)|Denkstein-Hauses]] einbezogen wurden. Die Portale und den Kreuzaltar der alten Andräkirche mit den Statuen des Mose (Stab mit Schlange) und des Aaron verkaufte man an die Pfarre St. Georgen im Attergau, die dieselben beim Bau der Kalvarienbergkirche wiederverwendeten.<ref>Siehe AtterWiki: [http://www.atterwiki.at/index.php?title=Kalvarienbergkirche Kalvarienbergkirche].</ref>
    
=== Alte Ansichten ===
 
=== Alte Ansichten ===
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