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{{historischer Salzburgbezug}}
[[Datei:Sankt Andrae Lavanttal Maria Loreto.jpg|mini|Wallfahrtskirche Maria Loreto]]
'''Sankt Andrä im Lavanttal''' ist eine Stadtgemeinde mit 10.062 Einwohnern im Bezirk Wolfsberg, Kärnten.

==Salzburgbezug==
St. Andrä wurde [[860]] erstmals als „curtis ad Labantam“ (Hof an der Lavant) urkundlich erwähnt. St. Andrä stand unter der weltlichen und geistlichen Herrschaft der Salzburger Erzbischöfe und wurde vom Vizedom von Friesach verwaltet.

[[1212]] gründete Bischof [[Eberhard II. von Regensberg|Eberhard II.]] ein Augustiner-Chorherren-Stift. Im Jahre [[1228]] wurde von Bischof ihm das Salzburger Eigenbistum Lavant mit Sitz in St. Andrä gegründet. Die Bischöfe residierten lange in [[Friesach]] und konnten erst später den Bischofssitz zur Kathedrale nach St. Andrä verlegen. Dies war nicht unüblich, da auch andere Salzburger Suffraganbischöfe nicht an ihrer Kathedralkirche residierten. Im 17. Jahrhundert wurde der frühere „Bischofshof“ zur ständigen Residenz des Bischofs ausgebaut. [[1647]] folgte die Errichtung der heutigen Wallfahrtskirche Maria Loreto. [[1803]] verlor der Erzbischof die weltliche Herrschaft über St. Andrä.

[[1859]] endete die Geschichte von St. Andrä als Bischofssitz, der Sitz des Bistums wurde nach Maribor verlegt, und [[1924]] wurde das Bistum auch aus der Salzburger Kirchenprovinz ausgegliedert, womit auch die geistliche Herrschaft Salzburgs nach über tausend Jahren
endete.
==Quellen==
*Salzburgwikiartikel: Bistum Lavant
* {{wikipedia-de|St. Andrä im Lavantal}}
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]
[[Kategorie:Kärnten]]
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